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Formel 1

Alonsos Elektronik versagt im 1. Training

Von Martin Grabmann
Während sein Ferrari abgeschleppt wurde, musste Fernando Alonso mit dem Roller zurück zur Box
© getty

Im 1. Freien Training zum Großen Preis von Deutschland (Qualifying, Sa. 14 Uhr im LIVE-TICKER) hat Mercedes auf dem Nürburgring die Konkurrenz deutlich in die Schranken gewiesen. Dagegen erlebte Vizeweltmeister Fernando Alonso einen schwarzen Vormittag. Der Spanier rollte gleich zwei Mal mit Elektronikproblemen aus.

Schon auf seiner Installationsrunde blieb Alonso stehen und musste warten, bis sein Auto wieder in die Boxengasse gebracht wurde. Als er nach längeren Reparaturarbeiten endlich wieder herausfahren konnte, trat das Problem bereits in der ersten Runde erneut auf. Diesmal schaffte es der Ferrari-Pilot zwar aus eigener Kraft an die Box, musste das Training aber ohne gezeitete Runde endgültig abbrechen.

Das Klassement des 1. Freien Trainings in der Übersicht

Besser lief es für die Silberpfeile. Beim Heim-Grand-Prix in der Eifel fuhr Lewis Hamilton in 1:31,754 Minuten die schnellste Runde und verwies seinen 0,219 Sekunden langsameren Teamkollegen Nico Rosberg auf Platz zwei. Mark Webber sicherte sich im Red Bull den dritten Rang mit über einer Sekunde Rückstand auf Spitzenreiter Hamilton. Dabei testete er erstmals eine an das Ferrari-Design angelehnten Nase.

Sebastian Vettel nur Achter

Teamkollege Sebastian Vettel wurde am Ende der Trainingseinheit nur Achter und fuhr in seiner schnellsten Runde eine halbe Sekunde langsamer als Webber. Damit musste sich der Heppenheimer auch seinem WM-Konkurrenten Kimi Räikkönen geschlagen geben. Der Lotus-Pilot belegte den fünften Platz vor Felipe Massa im Ferrari (6.) und Jenson Button, der mit McLaren Sechster wurde.

Mit den im Vergleich zum Großen Preis von Großbritannien in der vergangenen Woche überarbeiteten Reifen hatten die Fahrer nach der Boykott-Drohung allesamt keine Schwierigkeiten. Bei bewölktem Himmel und kaltem Asphalt gab es allerdings auch in Silverstone keine Zwischenfälle. Die Reifenplatzer traten erst bei wärmeren Temperaturen auf.

Adrian Sutil wurde im Force India Vierter und damit zweitbester Deutscher. Nico Hülkenberg schaffte es im Sauber als einziger Deutscher nicht in die Top Ten und belegte Rang zwölf.

Der aktuelle Stand in der Fahrer-WM

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