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Formel 1

Formel 1: Max Verstappen Schnellster im Freitagstraining von Mexiko

SID
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Der schnellsten Runde von Lewis Hamilton folgte der umgehende Konter des WM-Spitzenreiters: Max Verstappen hat in der Höhenluft von Mexiko einen starken Ersteindruck hinterlassen und Formel-1-Rekordweltmeister Hamilton klar distanziert.

Der Niederländer fuhr am Nachmittag in 1:17,301 Minuten die Bestzeit und war dabei über eine halbe Sekunde schneller als Hamilton im Mercedes (1:17,810), der sich in beiden Sessions heftige Verbremser leistete und Dritter wurde.

Verkehr und Fahrfehler verhinderten zu Beginn des zweiten Trainings eine schnelle Runde bei Hamilton. Bei freier Fahrt stellte der siebenmalige Champion prompt die zwischenzeitliche Bestzeit auf - nur um diese Sekunden später wieder an Verstappen zu verlieren. Auch Teamkollege Valtteri Bottas (1:17,725) schob sich noch an Hamilton vorbei.

Verstappen führt in der Fahrer-WM mit zwölf Punkten vor Hamilton. Mit einem Sieg in Mexiko käme der 24-Jährige seinem ersten Titel in der Formel 1 einen großen Schritt näher. Die Voraussetzungen dafür stehen gut.

In Mexiko-Stadt kommt die Höhenlage Verstappens Red-Bull-Team entgegen, das durch einen etwas größeren Turbolader im Honda-Motor auf dem Papier einen Vorteil für das Rennen am Sonntag (20.00 Uhr) besitzt.

Sebastian Vettel fährt falsche Box an

Sebastian Vettel, der im zweiten Training versehentlich die Box seines Teamkollegen Lance Stroll ansteuerte ("Sorry, ich habe nicht aufgepasst"), belegte im Aston Martin in 1:18,681 Minuten den neunten Platz. Mick Schumacher (1:19,620) schlug sich im unterlegen Haas-Boliden als 16. achtbar.

Durchwachsen verlief der Auftakt für Sergio Perez. Der Mexikaner, der am Mittwoch bei einem Show-Event in der Innenstadt von rund 140.000 Fans begeistert empfangen worden war, beschädigte sich nach einem Dreher im ersten Training das Heck und musste in der Session lange pausieren.

Zudem deutete Teamchef Christian Horner eine Stallorder bei Red Bull an - Perez muss einen möglichen Sieg im Rennen wohl an Verstappen abtreten. "Es ist eine schwierige Frage. Man kann es nicht ausschließen", sagte Horner am Freitag: "Es gibt auch in diesem Rennen Punkte zu gewinnen. Wir behandeln es deshalb wie alle anderen." In 1:17,871 Minuten war Perez als Vierter am Freitag klar langsamer als Verstappen.

Vor Probleme hatte die Fahrer zu Beginn der Zustand der Strecke gestellt. Der Asphalt im Autodromo Hermanos Rodriguez war staubig, vor allem die langsamen Kurven im Baseball-Stadion Foro Sol wirkten sehr rutschig. Zu den Leidtragenden in Kurve 16 hinter den Steiltribünen zählten neben Perez auch Charles Leclerc (Ferrari) und Nicholas Latifi (Williams).

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