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Formel 1

Formel 1 - Sebastian Vettel übt Kritik an FIA-Rennleiter Michael Masi: "Nicht stolz auf das, was passiert ist"

Von Christian Guinin
Sebastian Vettel übt Kritik an FIA-Rennleiter Michael Masi.

Sebastian Vettel hat während des Qualifyings zum Großen Preis von Belgien Kritik an FIA-Rennleiter Michael Masi geäußert. Nach der Qualifikation legte der 34-Jährige noch einmal nach.

"Was zur Hölle habe ich gerade gesagt? Was habe ich gesagt? Rote Flagge!", schimpfte Vettel via Boxenfunk, nachdem McLaren-Pilot Lando Norris in Q3 unter hoher Geschwindigkeit in der Eau Rouge abgeflogen war. Kurz zuvor hatte sich der Heppenheimer schon einmal über Funk geäußert und einen Abbruch der Session gefordert. Der Tenor: Es sei zu viel Wasser auf der Strecke, es bestehe eine Gefahr für die Piloten.

Nach der Qualifikation legte Vettel dann noch einmal nach. Anstatt direkt zu den TV-Interviews zu gehen, suchte er das direkte Gespräch mit FIA-Rennleiter Michael Masi. "Ich habe mich kurz mit ihm unterhalten. Ich denke, auch Michael ist nicht stolz auf das, was passiert ist."

Für die Zukunft täte die FIA nach Meinung Vettels gut daran, auf die Piloten zu hören. "Ich glaube, man kann hier nur etwas lernen", meinte Vettel gegenüber dem ORF. Masi das Q3 bei stärker werdendem Regen "gar nicht freigeben" dürfen. Das hätten die Sportwarte an der Kemmel-Geraden im Zweifel bestätigen können, so Vettel weiter.

Und der Deutsche wirft Masi ein weiteres Versäumnis vor: "In dem Moment, wo es klar war, als wir rausgegangen sind, hätte man auch da noch die Möglichkeit gehabt, die Ampel auf Rot zu stellen."

Doch die Rennleitung ließ die Sitzung weiterlaufen, was Vettel nun kritisiert. "Wie gesagt: Im Nachhinein ist es immer einfacher, schlau zu sein. Ich glaube aber, lieber ist man einmal zu viel auf der sicheren Seite. Das hätte heute auch anders ausgehen können. Deswegen bin ich in erster Linie froh, dass nichts passiert ist und hoffe, dass man in Zukunft ein bisschen schneller reagiert."

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