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Formel 1

Mick Schumacher in der Formel 1: Karriere, Erfolge, Teams, Gehalt

Von SPOX
Mick Schumacher ist auf den Spuren seines Vaters Michael. Am kommenden Wochenende startet er im Haas in seiner erste Formel-1-Saison.

Mick Schumacher befindet sich in den Spuren seines Vaters Michael. Am kommenden Wochenende startet er im Haas in seine erste Formel-1-Saison. SPOX gibt Euch die wichtigsten Informationen zur Karriere, den Erfolgen, den Team und dem Gehalt des 22-Jährigen.

Am kommenden Sonntag (28. März) steigt das erste Rennen der Formel-1-Saison 2021. Dabei sind alle Augen auf einen 22-Jährigen gerichtet, der in die Fußstapfen seines Vaters treten will: Mick Schumacher.

Während in diesem Artikel die Eckdaten seiner noch jungen Karriere beleuchtet werden, bekommt Ihr hier weitere Hintergrundinformationen zu Schumi Jr.

Mick Schumacher in der Formel 1: Karriere, Erfolge, Teams

Mick Schumacher wurde am 22. März 1999 in der schweizerischen Gemeinde Vufflens-le-Chateau geboren.

  • 2008: Er beginnt seine Motorsportkarriere unter dem Pseudonym "Mick Betsch".

Schumi Jr. sorgt sofort für Furore, will aber nicht unter dem Nachnamen seines Vaters fahren, um dem Medien-Trubel zu entkommen. Bei seinem Pseudonym Betsch handelt es sich um den Mädchenname seiner Mutter Corinna.

  • 2013: Nach kleineren Erfolgen in den unteren Klassen belegt Mick bei der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft den dritten Platz.
  • 2014: Als "Mick Junior" wird er bei den nationalen und internationalen Juniorenmeisterschaften Zweiter.

In Deutschland muss sich Mick David Beckmann geschlagen geben. Bei der Europa- und Weltmeisterschaft belegt er den zweiten Platz - jeweils hinter Enaam Ahmed.

  • 2015: Mick erscheint im Alter von 16 Jahren erstmals auf der großen Bildfläche. Als "M. Schumacher" geht er für Van Amersfoort Racing in der ADAC Formel 4 an den Start.

Bereits in seinem dritten Rennen gelingt Mick vom zweiten Platz startend direkt der erste Sieg. Beim zweiten Rennwochenende bricht er sich in Spielberg bei einem Unfall die rechte Hand. Insgesamt erreicht Schumacher zwei Podest-Platzierungen und wird Gesamtzehnter.

  • 2016: Mick absolviert ein vier Rennen umfassendes Wochenende in der MRF Challenge Formel 2000 auf dem Madras Motor Race Track in Indien und erzielt zwei Podestplätze.
  • 2016: Zweiter Platz in der deutschen und italienischen Meisterschaft.

Mit dem Wechsel zum Prema Powerteam kommen die ersten großen Erfolge. In Italien wird er nach zahlreichen Siegen mit 16 Punkten Rückstand Vizemeister hinter Marcos Siebert. In der deutschen Meisterschaft erreicht Mick nach fünf Siegen ebenfalls Rang zwei.

Mick Schumacher wechselt in die Formel 3

  • 2016/17: Schumacher bestreitet erstmals die gesamte Saison in der MRF Challenge Formel 2000 und wechselt in die europäische Formel-3-Meisterschaft.

Am Saisonende liegt Mick mit vier Siegen und fünf weiteren Podiumsplatzierungen auf dem dritten Rang der Gesamtwertung. In der Formel 3 beendet er die Saison auf dem zwölften Platz.

  • 2018: In seiner zweiten Formel-3-Saison gewinnt Schumacher seinen ersten Meistertitel im professionellen Rennsport.

Mick dominiert das Feld gemeinsam mit Kontrahent Daniel Ticktum nach Belieben und setzt sich am Ende deutlich mit über 50 Punkten Vorsprung durch.

  • 2019: Schumacher rückt beim Prema Powerteam in die Formel 2 auf und gehört ab sofort zur Ferrari Driver Academy.

Im Nachwuchsförderungsprogramm nimmt Schumacher als "Young Driver" bei Testfahrten in Bahrain für die Formel-1-Teams Ferrari und Alfa Romeo Racing teil. Die Formel-2-Saison beendet er auf Gesamtrang zwölf.

Mick Schumacher wird Formel-2-Champion

  • 2020: Mick gewinnt die Meisterschaft in der Formel 2.

20 der 24 Rennen beendet Schumacher in den Punkten und landet zehnmal auf dem Podest, darunter zwei Hauptrennen-Siege in Monza und Sotchi. Mit 215 zu 201 Punkten gegen Callum Ilott entscheidet er die Meisterschaft schließlich für sich.

  • 2020: Im Dezember wird verkündet, dass Schumacher 2021 in der Formel 1 für Haas startet.

Unter dem legendären Kürzel "MSC" geht Mick Schumacher nun an der Seite von Teamkollege Nikita Mazepin mit der Startnummer 47 an den Start.

  • 2021: Mick Schumacher gibt sein Formel-1-Debüt am 26. März bei den Freien Trainings in Sakhir beim Bahrain-GP.

Mick Schumacher: Gehalt in der Formel 1

Das genaue Salär von Mick Schumacher in seiner ersten Saison in der Formel 1 ist nicht bekannt. In der Regel bekommen nach Angaben der Bild die Neulinge in der Königsklasse des Motorsports zwischen 500.000 Euro und einer Million Euro.

Mick Schumacher erhält sein Gehalt vom zwei Rennställen. Zum einen vom Team, für das in der Saison 2021 an den Start geht: Team Haas. Zum anderen von seinem Stammteam, bei dem er im Nachwuchsprogramm ist: Ferrari. Außerdem kann sich sein Gehalt wohl durch erfolgsabhängige Prämien noch erhöhen.

Formel 1: Das Fahrerfeld 2021

TeamFahrer 1Fahrer 2
MercedesLewis HamiltonValtteri Bottas
Red BullMax VerstappenSergio Perez
McLarenDaniel RicciardoLando Norris
Aston MartinSebastian VettelLance Stroll
AlpineFernando AlonsoEsteban Ocon
FerrariCharles LeclercCarlos Sainz
AlphaTauriPierre GaslyYuki Tsunoda
Alfa RomeoKimi RäikkönenAntonio Giovinazzi
HaasMick SchumacherNikita Mazepin
WilliamsGeorge RussellNicholas Latifi

Formel 1 live im TV und Livestream sehen

So könnt Ihr Mick Schumacher in dieser Saison live verfolgen: Nach 30 Jahren besitzt RTL keine Exklusiv-Partnerschaft mehr. Aufgrund einer Vereinbarung mit Pay-TV-Sender Sky, der alle Sessions und Rennen auf dem neu gegründeten Kanal Sky Sport F1 in Deutschland live zeigt, darf der Kölner Privatsender aber vier Rennen übertagen:

  • 18. April: Großer Preis der Emilia Romagna in Imola
  • 9. Mai: Großer Preis von Spanien in Barcelona
  • 12. September: Großer Preis von Italien in Monza
  • 7. November: Großer Preis von Brasilien in Sao Paulo

Sky bietet seinen Kunden neben den exklusiven Live-Berichterstattungen im TV auch einen Livestream an, den Ihr über SkyGo abrufen könnt. Nicht-Abonnenten haben die Möglichkeit, sich das Sportpaket mit dem kostenpflichtigen SkyTicket (aktuell bei 17,50 Euro) zu buchen.

Alternativ könnt Ihr die Formel-1-Saison 2021 bei den österreichischen Sendern ORF und ServusTV live sehen. Diese haben jeweils zwölf Rennen im Programm, während der Große Preis von Spielberg bei beiden Sendern verfolgt werden kann.

ServusTV kann in Deutschland sowohl mit Kabel- als auch mit Satelliten-Anschluss empfangen werden. ORF hingegen nur in grenznahen Orten zu unserem Nachbarland. Allerdings lässt sich der Österreichische Rundfunk im Livestream, zu dem Ihr per VPN eine Verbindung aufbauen könnt, abrufen.

Eine weitere Option bietet der hauseigene Streamingsender der Formel 1, F1TV. Der Streaminganbieter ist allerdings ebenfalls kostenpflichtig.

Formel 1: Saison 2021 im Liveticker verfolgen

Alle Trainings, Qualifyings und Rennen könnt Ihr auch bei SPOX verfolgen. Wir bieten zu allen Sessions einen ausführlichen Liveticker an.

Hier geht's zum Liveticker-Kalender.

Formel 1: Der Rennkalender im Überblick

Die Saison hätte eigentlich in Australien starten sollen, musste aufgrund der Corona-Pandemie aber verschoben werden. Erst im November dürfen sich Mick Schumacher und Co. in Melbourne messen - alle Termine auf einen Blick:

DatumUhrzeit (MEZ)Grand PrixStrecke
28. März17 UhrBahrainBahrain International Circuit (Sakir)
18. April15 UhrEmilia-RomagnaAutodrome Enzo e Dino Ferrari (Imola)
2. Mai16 UhrPortugalAutodromo Internacional do Algarve (Portimao)
9. Mai15 UhrSpanienCircuit de Bracelona-Catalunya (Barcelona)
23. Mai15 UhrMonacoCircuit de Monaco (Monte-Carlo)
6. Juni14 UhrAserbaidschanBaku City Circuit (Baku)
13. Juni20 UhrKanadaCircuit Gilles-Villeneuve (Montreal)
27. Juni15 UhrFrankreichCircuit Paul Ricard (Le Castellet)
4. Juli15 UhrÖsterreichRed Bull Ring (Spielberg)
18. Juli16 UhrGroßbritannienSilverstone Circuit (Silverstone)
1. August15 UhrUngarnHungaroring (Budapest)
29. August15 UhrBelgienCircuit de Spa-Francorchamps (Spa)
5. September15 UhrNiederlandeCircuit Park Zandvoort (Zandvoort)
12. September15 UhrItalienAutodromo Nazionale Monza (Monza)
26. September14 UhrRusslandSochi Autodrom (Sochi)
3. Oktober14 UhrSingapurMarina Bay Street Circuit (Singapur)
10. Oktober7 UhrJapanSuzuka Inernational Racing Course (Suzuka)
24. Oktober21 UhrUSACircuit of The Americans (Austin)
31. Oktober20 UhrMexikoAutodromo Hermanos Rodriguez (Mexiko-Stadt)
7. November18 UhrBrasilienAutodromo Jose Carlos Pace (Sao Paulo)
21. November7 UhrAustralienAlbert Park Circuit (Melbourne)
5. Dezember17 UhrSaudi-ArabienJeddah Street Circuit (Jeddah)
12. Dezember14 UhrAbu DhabiYas Marina Circuit (Abu Dhabi)
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