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Formel 1

Formel 1: Besitzer Stroll denkt über Hamilton-Verpflichtung bei Aston Martin nach

Von SPOX
Lawrence Stroll, Besitzer des Formel-1-Teams Aston Martin, spielt offenbar mit dem Gedanken, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton zur Saison 2022 zu verpflichten.

Lawrence Stroll, Besitzer des Formel-1-Teams Aston Martin, spielt offenbar mit dem Gedanken, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton zur Saison 2022 zu verpflichten. Das eröffnete er dem britischen Independent in einem Gespräch am Montag.

"Das ist definitiv verlockend", sagte der kanadische Milliardär: "Lewis ist großartig in jedem Auto und ich bin sicher, jeder würde ihn willkommen heißen, weil er ein siebenfacher Weltmeister ist."

Hamilton besitzt für die kommende Saison zwar einen Vertrag bei Mercedes, anschließend ist seine Zukunft aber offen. "Ich will immer noch weiter Rennen fahren, aber ich weiß nicht, wie lange es noch dauern wird", sagte der Brite im Oktober bei Sky Sport UK, bevor er anschließend lange mit einer Vertragsverlängerung bei Mercedes zögerte und sogar einen Rücktritt andeutete.

Stroll geht indes davon aus, dass er die Grundvoraussetzung für ein mögliches Hamilton-Engagement bei Aston Martin 2022 erfüllen kann, nämlich dem Briten ein konkurrenzfähiges Auto bereitzustellen.

"Ich halte das für sehr realistisch", sagte Stroll: "Dieses Team hat früher schon mit geringeren Ressourcen weit über seiner Gewichtsklasse geboxt. Ich glaube wirklich: Mit der gleichen Menge an Personal und mit dem gleichen Budget gibt es keinen Grund, weshalb wir nicht um WM-Titel kämpfen sollten."

Stroll hat "keinen Zweifel" an Vettel bei Aston Martin

In der kommenden Saison sitzen der viemalige Weltmeister Sebastian Vettel und Lance Stroll, Sohn des Besitzers, im Cockpit des britischen Teams, welches 2020 noch unter dem Namen Racing Point auf die Strecke ging.

Welcher Fahrer für Hamilton Platz machen müsste, verriet der Team-Boss nicht. Von seinem aktuellen Star-Fahrer Vettel, der sich dem in Silverstone beheimateten Team nach Auslaufen seines Vertrags bei Ferrari angeschlossen hatte, erwartet Stroll in der kommenden Saison Großes: "Man wird kein vierfacher Weltmeister und vergisst, wie man [schnell] fährt. Ich habe keinen Zweifel daran, dass er so schnell wie eh und je sein wird."

Über die Laufzeit der Zusammenarbeit zwischen Vettel und Aston Martin vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Allerdings deutete der Heppenheimer an, dass sich sein Engagement beim britischen Rennstall nicht nur auf ein Jahr beschränkt. "Das Ziel ist nicht auf die Kürze ausgelegt, sondern darauf, dass man langfristig zusammenarbeitet", sagte Vettel.

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