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Formel 1

Sebastian Vettel untermauert Favoritenrolle

Von Alexander Maack
Sebastian Vettel lag auch im Abschlusstraining in Monza deutlich vor der Konkurrenz
© getty

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat im 3. Freien Training zum Großen Preis von Italien (alle Sessions im LIVE-TICKER) in 1:24,360 Minuten mit der Bestzeit seinen Anspruch auf die Pole-Position in Monza untermauert. Der 26-jährige Heppenheimer war im Red Bull auf einer Runde 0,283 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte, Fernando Alonso im Ferrari.

Für den Spanier ist das Ergebnis ein deutlicher Aufwärtstrend. Am Freitag lag er noch fast eine Sekunde hinter dem deutschen Dreifachweltmeister. Alonso war am Samstagmorgen 0,034 Sekunden schneller als Vettel-Kollege Mark Webber, der Dritter wurde.

Das Klassement des 3. Freien Trainings in der Übersicht

Auf Platz vier reihte sich mit fast vier Zehntelsekunden Rückstand Lewis Hamilton im Mercedes ein. Sein Teamkollege Nico Rosberg wurde dagegen Letzter, weil er kaum fahren konnte.

Die Mercedes-Mechaniker bauten das Heck W04 während der Session auseinander und suchten nach einem Defekt im Hydraulikbereich. Dadurch kam der gebürtige Wiesbadener nur auf fünf Runden.

McLaren, Williams und Toro Rosso in Top 10

Dass Rosberg nicht in den Zeitenkampf eingreifen konnte, nutzte Sergio Perez. Der mexikanische McLaren-Pilot überraschte mit einem starken sechsten Platz. Auch Daniel Ricciardo, der ab 2014 das Webber-Cockpit bei Red Bull übernimmt, war schnell unterwegs: Er wurde Sechster.

Erst dahinter konnte sich Felipe Massa im zweiten Ferrari einreihen. Der Brasilianer ließ als Siebter immerhin noch Jenson Button (McLaren/8.) und Pastor Maldonado (Williams/9.) hinter sich.

Gerade so in die Top Ten kam Kimi Räikkönen. Der Iceman fuhr im Gegensatz zu den Trainings am Freitag wieder mit der altbekannten Version seines Lotus und verzichtete auf den längeren Radstand, der das Auto eigentlich stabiler und so schneller machen sollte. Trotzdem trennten ihn 0,760 Sekunden von Platz eins.

Sutil und Hülkenberg chancenlos

Nur zwei Zehntelsekunden langsamer war Nico Hülkenberg im Sauber als Zwölftplatzierter, Adrian Sutil kam mit 1,342 Sekunden nicht über Rang 16 hinaus. Seinen Teamkollegen Paul di Resta erwischte es aber noch schlimmer.

Der schottische Force-India-Pilot verlor nach 34 Minuten vor der Parabolica die Kontrolle über das Heck seines Autos. Nach einem leichten Einschlag in den Reifenstapel konnte er sein Auto jedoch unverletzt verlassen. Mit nur elf gefahrenen Runden wurde di Resta am Ende 17.

Der Stand in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM

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