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Formel 1

Vettels Motto in Ungarn: "Attacke"

SID
Kein Grund, sich zurrückzulehnen: Sebastian Vettel will in Ungarn wieder angreifen
© getty

Weltmeister Sebastian Vettel sieht trotz seiner souveränen Führung im Gesamtklassement keinen Anlass, sich zurückzulehnen. Das Motto vor dem GP von Ungarn laute "Attacke." Eine Formel 1 ohne Bernie Ecclestone ist für die deutschen Fahrer schwer vorstellbar. Nico Hülkenberg weist Gerüchte um einen Sauber-Abschied zurück.

"Es ist jetzt nicht die Phase, über den Rest der Saison nachzudenken. Nur wenn wir uns auf das Jetzt konzentrieren, können wir das Optimum herausholen", sagte der 26 Jahre alte Red-Bull-Pilot.

Zudem wehrte sich Vettel gegen den Eindruck, er dominiere die Konkurrenz nach Belieben. "Das Wort Dominanz mag ich nicht, das klingt sehr abgeklärt und kontrolliert", sagte der Heppenheimer: "Aber wer jedes Rennen einzeln sieht, weiß, dass es nicht so ist. Wir arbeiten sehr hart, und nur dann springen gute Ergebnisse heraus."

Im WM-Klassement führt Vettel mit 157 Punkten deutlich vor Ferrari-Star Fernando Alonso und seinem möglicherweise zukünftigen Teamkollegen Kimi Räikkönen im Lotus.

Deutsche Fahrer pro Ecclestone

In verschiedenen Interviews haben die deutschen Formel-1-Stars dem höchst umstrittenen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone überraschend deutlich den Rücken gestärkt. Eine Zukunft der Königsklasse ohne den wegen Anstiftung zur Untreue und Bestechung angeklagten Briten sei "schwer vorstellbar. Er hat diesen Sport so viele Jahre geführt", sagte Mercedes-Pilot Nico Rosberg im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn. Auch Weltmeister Sebastian Vettel sieht große Verdienste Ecclestones. "Er ist letzten Endes verantwortlich für die Formel 1, die wir so lieben", sagte der Heppenheimer.

"Es gibt Andere, denen sie in ihrer jetzigen Form nicht so gut gefällt. Aber unter dem Strich hat er es geschafft, die Formel 1 auf ein so hohes Niveau zu bringen. Sie ist weltweit jedem ein Begriff", sagte Vettel: "Es ist schön zu sehen, wie ein Mensch alleine über eine lange Zeit mit seiner Liebe zum Sport so viel bewirken kann."

Gegen Ecclestone war in der vergangenen Woche wegen Anstiftung zur Untreue und Bestechung von der Staatsanwaltschaft München Anklage erhoben worden. Dem 82-Jährigen droht im Falle einer Verurteilung eine Haftstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren. Deshalb soll schon vor geraumer Zeit ein Headhunter beauftragt worden sein, einen potenziellen Nachfolger für Ecclestone zu finden.

Hülkenberg verwundert über Gerüchte

Nico Hülkenberg zeigte sich amüsiert über Gerüchte, er werde seinen finanziell angeschlagenen Rennstall Sauber noch vor dem Saisonende verlassen. "Das ist Quatsch", sagte der 25-Jährige im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn am Sonntag: "Die Gerüchte bringen mich zum Lachen. Ich habe sie von einigen Usern auf meiner Twitter-Seite gelesen und dachte nur: 'Wo kommt das denn her?'" Er sei "sehr sicher", dass er die Saison bei Sauber beende.

Für welchen Rennstall er im kommenden Jahr fahre, sei aber noch völlig offen, einen Vertrag hat er nicht. "Ich schaue mir alle Optionen an, aber ich habe mich noch nicht entschieden", sagte Hülkenberg: "Ich spreche mit verschiedenen Leuten, Sauber gehört auch dazu." Anfang der vergangenen Woche gab der Schweizer Rennstall die Partnerschaft mit drei russischen Unternehmen bekannt und äußerte sich hoffnungsvoll über "neue Perspektiven und Einnahmequellen".

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