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Formel 1

Mark Webber gewinnt Mini-Quali vor Adrian Sutil

Von Alexander Maack
Mark Webber hängte beim Abschlusstraining in Montreal seinen Teamkollegen Sebastian Vettel ab
© getty

Beim Abschlusstraining vor dem Qualifying zum Großen Preis von Kanada ist Mark Webber im Red Bull in 1:17,895 Minuten die Bestzeit gefahren. Durch die nasse Strecke und Reparaturarbeiten an einer Leitplanke jagten Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, Fernando Alonso und die Mercedes-Fahrer nur in einem Run die schnellste Runde.

Dabei setzte sich der 36-jährige Webber auf Trockenreifen letztlich mit 0,353 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Adrian Sutil an die Spitze des Zeitentableaus. Ein gutes Zeichen für Sutils Jubiläum: Sein Force-India-Team absolviert an diesem Wochenende seinen nunmehr 100. Formel-1-Grand-Prix.

Alle Zeiten des 3. Freien Trainings in der Übersicht

Montreal-Spezialist Lewis Hamilton, der auf dem Circuit Gilles Villeneuve bisher immer gewann, wenn er die Zielflagge sah, wurde im Mercedes Dritter vor Vizeweltmeister Fernando Alonso im Ferrari. Die fünftschnellste Zeit fuhr Sebastian Vettel und verwies damit Monaco-Gewinner Nico Rosberg im zweiten Silberpfeil auf den sechsten Platz.

Weiter hinten reihte sich Nico Hülkenberg ein. Der Emmericher kam nicht über Rang 15 hinaus, absolvierte wie sein Sauber-Teamkollege Esteban Gutierrez aber ein ausführlicheres Testprogramm als die übrigen Fahrer. Die Top-Piloten hatten auf Longruns verzichtet, weil das Abschlusstraining auf nasser Strecke erst um 10.30 Uhr Ortszeit begann.

Training wegen Unfall verkürzt

Die Rennleitung musste den Start der Session verschieben, weil eine beschädigte Leitplanke repariert wurde. Bei einem Rahmenrennen waren im Vorfeld mehrere Ferrari kollidiert. Nach Turn 10 wäre die Sicherheit der Fahrer ohne Reparaturen deshalb nicht gewährleistet gewesen.

BLOG Die gefräßige Mauer

Weil im sportlichen Reglement eine zweistündige Pause zwischen dem 3. Freien Training und dem Qualifying festgeschrieben ist, wurde die Session schließlich auf 30 Minuten verkürzt. Das Qualifying konnte nicht später gestartet werden, da die Satelliten-Übertragung der TV-Signale zeitlich begrenzt ist.

Der WM-Stand in der Fahrerwertung

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