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Formel 1

Wechselt McLaren mit Honda zu Orange?

Von Alexander Maack
Orangepfeil? Jenson Button könnten kommende Saison wieder in traditionellem Orange fahren
© getty

McLaren träumt von einem erneuten Formel-1-Start mit orangener Lackierung. Wahrscheinlicher ist aber die Farbkombination weiß-rot, sollte Honda ein Comeback in der F1 mit den Briten starten.

Seit Wochen hüllt sich McLaren bezüglich des künftigen Motorenpartners in Schweigen. Stattdessen denkt Teamchef Martin Whitmarsh öffentlich darüber nach, die Autos wieder im traditionellen Orange lackieren zu lassen.

"Ich mag diese Idee wirklich. Orange ist eine außergewöhnliche Farbe, vor allem für McLaren", sagte der 55-jährige Brite: "Wir benutzen sie für unsere GT-Rennwagen, es sieht großartig aus und wir werden weiter in diese Richtung arbeiten."

Chrompfeile entstanden durch Mercedes-Einstieg

Die bekannte silberne Lackierung könnte deshalb bald weichen. McLaren führte sie erstmals 1997 ein, als Mercedes beim Rennstall aus Woking einstieg. Das Orange kam dennoch zurück: 2001 testeten Kimi Räikkönen und Juan-Pablo Montoya den neuen MP4-21 im Januar in den Teamfarben.

Als der deutsche Motorenproduzent sich zugunsten des eigenen Rennteams aus Woking zurückzog, mehrten sich Gerüchte, dass das Team wieder zur Traditionsfarbe zurückkehrt. Aus Rücksicht auf den Hauptsponsor blieb es jedoch bei der silbernen Farbe.

"Das Business-Modell ist eine der wichtigsten Aufgaben des Teams. Es geht darum, die Marken unserer Sponsoren zu promoten", erklärte Whitmarsh den Grund für die Farbgebung: "Aber wenn wir einen Sponsor finden, dem Orange zusagt, kann man die Farbe wieder in der F1 sehen - auf einem McLaren."

Honda-Rückkehr immer wahrscheinlicher

Allerdings scheint eine andere historische Farbkombination wahrscheinlicher: weiß-rot. McLaren hat die Option auf Mercedes-Motoren für 2015 verstreichen lassen. Damit endet die Zusammenarbeit nach der Saison 2014. Die einzige logische Erklärung ist, dass an den Gerüchten um eine Rückkehr von Honda in die Formel 1 etwas dran ist.

Schon von 1988 bis 1992 kooperierte der japanische Automobilkonzern mit dem britischen Rennstall. Die Zusammenarbeit mit weiß-roter Lackierung war erfolgreich. In den ersten drei Jahren holten Ayrton Senna und seine Teamkollegen Alain Prost und Nigel Mansell überlegen Fahrer- und Konstrukteurstitel.

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