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Formel 1

FIA verbietet Unterboden von Red Bull

Von SPOX
Red Bulls Unterboden, mit dem Mark Webber in Monaco gewonnen hat, wurde verboten
© Getty

Die FIA hat die Löcher im Unterboden des Red Bull, um die es in Monaco viele Diskussionen gab, im Nachhinein verboten. Das bedeutet zwar keine Strafe gegen das Team von Sebastian Vettel, aber das Auto muss umgebaut werden.

Red Bull muss für den Kanada-GP den Unterboden seines RB8 umbauen. Die Löcher, die sich dort befinden und für zusätzlichen Anpressdruck auf dem Diffusor sorgen, sind vom Weltverband FIA verboten worden.

Damit reagierte die FIA auf Beschwerden von Ferrari und McLaren in Monaco. Sogar ein offizieller Protest gegen Red Bull im Fürstentum stand im Raum.

Red Bull akzeptiert Umbau

Dem englischen Magazin "autosport" zufolge akzeptiert Red Bull den Beschluss. Nun soll der RB8 blitzschnell umgebaut werden.

Für Red-Bull-Teamchef Christian Horner liegt kein Regelverstoß vor. "Unsere Interpretation bestimmter Regeln wurde von den technischen Kommissaren, den technischen Delegierten akzeptiert, was die anderen Teams etwas erregte", sagte der Brite und verwies darauf: "Die Regeln sind so geschrieben, dass viel Raum für Interpretation gegeben ist."

Experten sind der Meinung, dass sich das Weltmeister-Team durch die Löcher im Unterboden keinen entscheidenden Vorteil verschafft hat.

FIA teilt Ansicht von Red Bull nicht

"Nach ein paar Diskussionen in Monaco, in denen klar wurde, dass einige Missverständnisse bestanden, denken wir, dass es wichtig ist mitzuteilen, dass wir die klare Ansicht vertreten, dass keine Löcher in der Unterbodenplatte sein dürfen", hieß es in einer Stellungnahme der FIA.

Und weiter: "Es wurde argumentiert, dass nicht explizit beschrieben sei, dass sich ein Loch nicht in der Fläche 450 mm hinter dem Cockpit in der Unterbodenplatte befinden dürfe und es daher legal sei. Wir teilen diese Ansicht jedoch nicht und finden, dass Löcher in diesem Bereich nicht zulässig sind. Wäre dies legal, wäre der Artikel 3.12.5 überflüssig."

Für Red Bull hat das außer dem fälligen Umbau keine Konsequenzen. Der Sieg von Mark Webber in Monaco und die Punkte für Sebastian Vettels vierten Rang bleiben unangetastet.

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