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Formel 1

Pole-Jagd wird zum Herzschlagfinale

Von Alexander Mey
Lewis Hamilton drehte im dritten Training in Monza 19 Runden
© Getty

McLaren, Ferrari und Red Bull lieferten sich im Abschlusstraining vor dem Qualifying zum Italien-GP in Monza (13.45 Uhr im LIVE-TICKER) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Minimale Zeitabstände versprechen ein hoch spannendes Zeittraining. Nur Mark Webber muss sich Sorgen machen.

Lewis Hamilton hat das Abschlusstraining vor dem Qualifying in Monza für sich entschieden und ist damit Favorit auf die Pole-Position.

Aber sicher kann er sich im favorisierten McLaren auf keinen Fall sein. Denn in 1:22,498 Minuten war der WM-Leader nicht einmal eine halbe Zehntelsekunde schneller als der erneut sehr starke Sebastian Vettel im Red Bull.

Dahinter ist Ferrari ebenfalls in Schlagdistanz zur ersten Startreihe. Fernando Alonso und Felipe Massa landeten um vier Tausendstel getrennt auf den Plätzen drei und vier. Der Abstand zur Spitze: 0,150 Sekunden.

McLaren-Fahrer mit unterschiedlichen Taktiken

Jenson Button folgt im zweiten McLaren auf Position fünf und hat auch nur gut zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Hamilton.

Interessant: McLaren hat die Taktik bei beiden Fahrern variiert. Während Hamilton ohne F-Schacht seine Bestzeit fuhr, vertraute Button auf das System. Das bringt ihm zwar in den Kurven einen leichten Vorteil, kostet ihn aber nach McLaren-Angaben 8 km/h Top-Speed.

Webber in Problemen - Rosberg bärenstark

Einziger Verlierer im Spitzen-Sextett war Mark Webber. Der WM-Zweite rollte 15 Minuten vor Schluss mit technischen Problemen aus und konnte die weichen Reifen nicht mehr ausprobieren. Es handelte sich um ein kleines Feuer in der Airbox und wird keine Auswirkungen auf das Qualifying haben. Trotzdem schon das zweite Mal an diesem Wochenende, dass Webber eine Session nicht beenden konnte.

Das nutzte Nico Rosberg. Er lieferte im eigentlich unterlegenen Mercedes in seiner letzten schnellen Runde eine Gala-Vorstellung und belegte mit nicht einmal einer halben Sekunde Rückstand den sechsten Rang. Michael Schumacher war eine ganze Sekunde langsamer und wurde 13.

Nico Hülkenberg überzeugte im Williams als Achter, Adrian Sutil wurde hinter Robert Kubica Zehnter. Timo Glock belegte im Virgin Rang 21.

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