Cookie-Einstellungen
Formel 1

Bernie Ecclestone wirft ein Auge auf Saab

SID
Seit dem 11. März 2009 ist Bernie Ecclestone von seiner zweiten Ehefrau Slavica geschieden
© Getty

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone will offenbar mit einem Luxemburger Investment-Unternehmen den schwedischen Autobauer Saab kaufen. Auch Spyker spekuliert auf eine Übernahme.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und das Luxemburger Investment-Unternehmen Genii Capital wollen offenbar den zum kriselnden GM-Konzern gehörenden schwedischen Autobauer Saab kaufen. "Es ist eine gute Marke, die von den aktuellen Eigentümern möglicherweise etwas vernachlässigt wurde", wird Ecclestone vom TV-Sender "Bloomberg" zitiert.

Was die angebliche Kauf-Absicht angeht, gibt sich Ecclestone aber noch zürückhaltend. "Noch gehört sie uns nicht. Schauen wir also einfach mal, was passiert", sagt der 79-Jährige. Der Brite plant offenbar eine Kooperation mit Genii Capital. Das Unternehmen gehört Gerard Lopez, der seit einigen Wochen auch am Formel-1-Team Renault beteiligt ist.

Man arbeite derzeit daran, die Transaktion mit allen relevanten Teilhabern des Unternehmens abzuschließen, teilte Genii Capital nach Informationen des Internetportals "motorsport-total.com" mit. Saab habe in vielen automobilen Bereichen einen enormen Markenwert und dazu ein innovatives Image.

Auch Spyker an Saab-Deal interessiert

Aber auch die niederländische Automobilschmiede Spyker, die vor wenigen Jahren ein eigenes Formel-1-Team am Start hatte, scheint ein Auge auf Saab geworfen zu haben. "Wir glauben, dass Saab viel Potenzial hat", sagt Spyker-Chef Victor Muller: "Es käme uns sehr gelegen, so schnell wie möglich einen Deal zu machen." Man führe diesbezüglich "konstruktive Gespräche", sagt Muller weiter.

Über einen möglichen Kaufpreis ist bislang nichts bekannt. Auch über den Umfang einer Ecclestone-Beteiligung am Angebot von Genii Capital kann derzeit nur spekuliert werden. Das Vermögen des Formel-1-Promoters wird auf mehr als vier Milliarden Dollar geschätzt.

Saab steht bereits seit einem Jahr zum Verkauf, soll seit 2001 keinen Profit mehr gemacht haben und aktuell 3400 Mitarbeiter beschäftigen. Für Freitag ist eine Vorstandssitzung bei Saab anberaumt.

Rosberg fordert gleichen Status wie Schumacher

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung