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Formel 1

Silberpfeil-Präsentation in Stuttgart

Von Alexander Mey
Heute soll die Zeit der gephotoshopten Mercedes-Boliden ein Ende haben
© mercedes

Kaum ist Januar, da sickern die ersten Termine für die Präsentationen der neuen Autos durch. Boris Becker freut sich auf Michael Schumacher und die letzten Cockpits füllen sich langsam. Neues aus der Königsklasse.

Mercedes und Sauber präsentieren

Der große Bahnhof des Mercedes-Teams steht offenbar fest. Wie die "Sport-Bild" berichtet, wird das Team am 25. Januar im Mercedes-Museum in Stuttgart den ersten echten Silberpfeil der neuen Ära und das Fahrerduo Michael Schumacher/Nico Rosberg vorstellen. Am 1. Februar starten dann die ersten Testfahrten in Valencia. Dabei ist noch nicht sicher, wer die Jungfernfahrt absolvieren darf, Schumi oder Rosberg.

In Valencia stellt Sauber sein neues Auto vor. Am 31. Januar, also einen Tag vor Beginn der Tests, enthüllen die Schweizer ihren Boliden. Spannend bleibt die Frage, wer neben Kamui Kobayashi fahren wird. Nick Heidfeld ist aus dem Rennen, beste Chancen hat wohl dank Ferrari Giancarlo Fisichella. Aber auch die Namen Pedro de la Rosa und Christian Klien sind noch im Gespräch. Laut Teamchef Peter Sauber ist die Entscheidung schon gefallen, sie wird aber noch geheim gehalten.

Becker freut sich auf Schumi

Boris Becker freut sich. Nicht nur über seine offenbar bestens anlaufende Poker-Karriere. Er freut sich auch, dass mit Michael Schumacher ein Weggefährte früherer Jahre auf die aktive Bühne zurückkehrt.

"Ich finde das riesig. Ich zähle die Tage bis zu seinem ersten Start. Er ist ein großer Champion und das Beste, was Mercedes passieren konnte", sagte Becker, dessen innige Beziehung zu Mercedes spätestens seit seinen Werbespots mit Mika Häkkinen bestens bekannt ist.

Irvine lästert über den Weltmeister

Eddie Irvine bestätigt die These, dass sich Engländer und Nordiren nicht allzu gut verstehen. Er nutzte nämlich die Gelegenheit eines "ESPN"-Interviews, um in voller Breite über Weltmeister Jenson Button herzuziehen. Der Wechsel zu McLaren-Mercedes? Für Irvine ein kolossaler Fehler.

"Jenson hat sich in die Höhle des Löwen begeben, ein absoluter Irrsinn von ihm, das zu tun. Er glaubt, dass er einen Stich machen kann, das wird aber nicht der Fall sein. Ich glaube, er wird ermordet werden! Es war die schlechteste Entscheidung, die er hätte fällen können", sagte Irvine. Seiner Meinung nach ist Lewis Hamilton viel zu stark. Allerdings ist Hamilton ebenfalls Engländer, Herr Irvine.

Die letzten Türen gehen zu

Viele Cockpits für 2010 gibt es nicht mehr. Und es werden immer weniger. Sauber hat den zweiten Platz belegt, die Frage ist nur, mit wem.

Bei Toro Rosso war sich bisher eigentlich Jaime Alguersuari seiner Sache sicher, nun ist aber offenbar auch Formel-2-Pilot Mirko Bortolotti ein heißes Thema.

Und US F1? Bei den geheimnisvollen Amerikanern scheint der Argentinier Jose Maria Lopez für ein Cockpit gesetzt zu sein. Für den zweiten Platz, der zum letzten Ausweg für Leute wie Heidfeld oder Jacques Villeneuve werden könnte, wird aktuell der 26-jährige Brite James Rossiter gehandelt. Das liegt aber - wie so vieles bei diesem Team - noch im Dunkeln.

Rosberg ist heiß auf das Duell mit Schumi

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