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Formel 1

Hamilton hat neue Nase vorn

Von SPOX
McLaren entschied sich für das Hirschgeweih auf der Nase. Eine Mischung aus BMW-Sauber- und Honda-Version
© xpb

München - McLaren-Mercedes und Ferrari haben sich im Training zum Großen Preis von Ungarn nicht nur auf der Zeitenjagd einen Schlagabtausch geliefert. Auch in der Rubrik "aerodynamische Neuerungen" überboten sie sich gegenseitig.

Die Scuderia weihte wie erwartet die Haifischflosse an der Airbox ein, die das Team bereits in Jerez getestet hatte. Darauf verzichteten die Silbernen zwar, dafür rückten sie am Nachmittag mit ihrer Version des Hirschgeweihs auf der Nase aus. Ein Konstrukt, das einen Kompromiss der Versionen von BMW-Sauber und Honda darstellt.

Beide aerodynamischen Neuerungen funktionierten offenbar gut. Ferrari und McLaren lieferten sich bis kurz vor Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tagesbestzeit.

Ferrari fällt am Ende zurück

Am Ende hatte wieder einmal Lewis Hamilton die neu gestaltete Nase vorn. Er setzte sich in 1:20,554 Minuten gegen die Konkurrenz durch. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen wurde mit zwei Zehntelsekunden Rückstand Dritter.

"Am Nachmittag fuhr ich erstmals mit den überarbeiteten Aerodynamikteilen. Die Balance des Autos hat sich damit spürbar verbessert", sagte Hamilton zufrieden.

Ferrari fiel ganz am Ende in der Gesamtwertung noch zurück. Felipe Massas Bestzeit vom Vormittag reichte am Ende nur für Position fünf, Kimi Räikkönen wurde knapp dahinter Sechster.

"Wir sind besser als zuletzt in Hockenheim", sagte Massa. "Aber es ist schwierig, die Reifen zu verstehen." Räikkönen rapportierte: "Wir haben das Auto verbessert, aber McLaren-Mercedes ist noch schneller unterwegs."

Renault überraschend stark

Zwischen die beiden Streithähne schob sich etwas überraschend Renault. Nelson Piquet Jr. fuhr die zweitbeste Zeit des Tages und schlug damit sogar seinen großen Teamkollegen Fernando Alonso. Der Spanier wurde Vierter.

Bester Deutscher war Nick Heidfeld als Siebter. Er war einen Tick schneller als BMW-Sauber-Kollege Robert Kubica. "Für den letzten Versuch haben wir viel verändert und dies hat sich glücklicherweise als großer Schritt vorwärts erwiesen", sagte Heidfeld.

Nico Rosberg und Timo Glock überzeugten auf den Plätzen zehn und elf. Adrian Sutil landete im Force India auf Platz 18.

Großes Pech für Vettel

Für Sebastian Vettel kam es an diesem Tag knüppeldick. In beiden Trainingssessions rollte der Toro-Rosso-Pilot nach wenigen Runden aus und konnte nicht mehr ins Geschehen eingreifen.

Damit fehlen ihm fast die kompletten drei Trainingsstunden und er wird große Probleme bekommen, das Auto für das Rennen abzustimmen.

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