Eishockey

DEL: München baut Vorsprung vor Gipfel in Mannheim aus - 15. Haie-Pleite in Folge

SID
Nach dem Sieg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven, hat der EHC jetzt acht Punkte Vorsprung auf den Rivalen aus Mannheim
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Vizemeister Red Bull München hat in der DEL vor dem Gipfeltreffen mit Titelverteidiger Adler Mannheim den Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut. Das Team von Rekordtrainer Don Jackson setzte sich mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven durch und liegt sieben Spieltage vor Ende der Hauptrunde acht Punkte vor dem Rivalen.

"Wir sind wieder auf dem richtigen Weg. Wir wollen jeden Punkt holen und den ersten Platz behalten", sagte Olympia-Silbermedaillengewinner Frank Mauer bei Magenta Sport.

Die Mannheimer verloren im Spitzenspiel beim Tabellenvierten Eisbären Berlin 3:4 (1:1, 1:2, 1:0, 0:1) nach Verlängerung. Austin Ortega entschied mit seinem 15. Saisontor die Partie (63.). Am Dienstag (19.30 Uhr/Magenta Sport) treffen die Meister der vergangenen fünf Jahre in Mannheim zur Neuauflage des letzten Finales aufeinander.

Mannheims Punkteverlust nutzen die Straubing Tigers auf dem dritten Rang zur Verkürzung ihres Rückstand auf die Kurpfälzer. Nach dem 7:6 (1:2, 3:2, 3:2) gegen den ERC Ingolstadt mit dem Siegtreffer in der letzten Sekunde rückte Straubing bis auf vier Zähler an die Adler heran.

Unterdessen treiben die Kölner Haie weiter auf eine historische DEL-Negativmarke zu. Durch das 1:4 (0:2, 1:1, 0:1) im 227. Rhein-Derby beim Erzrivalen Düsseldorfer EG gingen die Domstädter zum 16. Mal in Folge als Verlierer vom Eis. Eine noch längere Pleitenserie verbuchten nur die Schwenninger Wild Wings vor 17 Jahren mit 18 Niederlagen nacheinander. Play-off-Anwärter Düsseldorf hingegen vergrößerte auf Platz sechs sein Polster auf die Verfolger auf sieben Punkte.

Unterdessen treiben die Kölner Haie weiter auf eine historische DEL-Negativmarke zu. Durch das 1:4 (0:2, 1:1, 0:1) im 227. Rhein-Derby beim Erzrivalen Düsseldorfer EG gingen die Domstädter zum 15. Mal in Folge als Verlierer vom Eis. Die längste Pleitenserie verbuchten die Schwenninger Wild Wings vor 17 Jahren mit 18 Niederlagen nacheinander. Play-off-Anwärter Düsseldorf hingegen vergrößerte auf Platz sechs sein Polster auf die Verfolger auf sieben Punkte.

In München trafen Mark Voakes (14.) und Trevor Parks (25.) für die Gastgeber. Den vierten Sieg in Folge hielt Daniel Fießinger fest, der erneut den verletzten Nationaltorwart Danny aus den Birken hervorragend vertrat.

Die Adler lagen in Berlin mit 2:3 zurück, ehe Matthias Plachta die Verlängerung erzwang (51.). "Wir sind gut zurückgekommen, den Punkt nehmen wir gerne mit", sagte Nationalspieler Sinan Akdag: "Jetzt bereiten wir uns auf München vor."

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