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Fussball

Modus und internationale Startplätze der österreichischen Bundesliga in der Saison 2020/21

Von SPOX Österreich/APA
Die Bundesliga-Reform tritt ab der Saison 2018/19 in Kraft.
© GEPA

In der Saison 2020/21 - der dritten mit dem neuen Modus - gibt es erneut Änderungen in der österreichischen Bundesliga. Ab dieser Saison werden die internationalen Startplätze erneut anders vergeben, weil am kommender Saison die neue Conference League an den Start geht. SPOX liefert alle Infos zum Format, erklärt was sich alles ändert und zeigt, wo man die Spiele künftig im TV oder per Stream live verfolgen kann.

Bundesliga-Reform: Änderungen im Überblick

Seit der Saison 2018/19 spielen in den höchsten beiden Spielklassen nicht mehr jeweils zehn Teams. Die Bundesliga umfasst zwölf Vereine, die 2. Liga derer 16. Der Tabellenletzte der Qualifikationsrunde der Bundesliga steigt in die 2. Liga ab, der dortige Meister kommt hinauf.

In der 2. Liga sind drei Absteiger vorgesehen, da die Regionalligen Druck auf die Liga ausübten und einen Direktaufstieg forderten. Für einen Aufstieg benötigt es jedoch auch eine Lizenz, die jeweils schon in den Monaten davor im Frühjahr beantragt werden muss. In der Spielzeit 2019/20 gibt es ohnehin aufgrund des Corona-bedingten Abbruchs im Unterhaus keine Aufsteiger.

Bundesliga 2020/21: Dieser Modus wird künftig gespielt

Die Bundesliga wird in zwei Durchgängen gespielt: Ein Grunddurchgang, gefolgt von einem Finaldurchgang. Im Grunddurchgang spielen die zwölf Mannschaften im Modus Jeder-gegen-Jeden einmal zu Hause und einmal auswärts. Nach 22 Runden wird die Tabelle in der Hälfte geteilt. Die besten sechs Teams kommen in die sogenannte Meisterrunde, die anderen sechs Klubs in die Qualifikationsgruppe.

Die Punkte aller Teams aus dem Grunddurchgang werden halbiert, bei halben Punkten wird abgerundet. Sind zwei Klubs am Ende des Finaldurchgangs punktegleich und wurde bei einem dieser Vereine abgerundet, wird dieser Klub vorgereiht. Wurde bei keinem oder bei beiden abgerundet, wird als nächstes Entscheidungskriterium die Tordifferenz herangezogen.

Tickets für Europacup: So werden die Plätze vergeben

In der Bundesliga-Saison 2020/21 kann man sich erstmals für die ab 2021 startende Europa Conference League qualifizieren. Der Tabellendritte wird in dem dritten Europacup-Bewerb neben der Champions League und der Europa League im kommenden Sommer in der dritten Qualifikationsrunde einsteigen, der Ligavierte muss bereits eine Runde früher ins Geschehen einsteigen.

Vier Runden gibt es auf dem Weg zur 32 Teams umfassenden Gruppenphase. Auf Europa-League-Ebene ist fix nur ein Team vertreten, für den Cupsieger ist allerdings nicht mehr wie in dieser Saison in der Gruppenphase, sondern im vorher anstehenden Play-off ein Platz reserviert. Die beiden Topteams dürfen wie auch heuer in der Champions-League-Qualifikation ihr Glück versuchen. Der Meister muss auf dem Weg in die lukrative "Königsklasse" nur das Play-off überstehen, der Vizemeister muss über den Ligaweg ab der 2. Qualirunde drei Duelle für sich entscheiden.

Bei einem Scheitern in der Qualifikation ist die Europacup-Saison nur für die Conference-League-Teams vorbei. Die in der Champions-League-Quali gescheiterten Vereine steigen in die Europa League (Quali oder Gruppenphase) oder Conference League (Quali) um, jene von der Europa League bekommen in der Europa Conference League (Quali oder Gruppenphase) eine neue Chance.

Bundesliga: Die zwölf Vereine der Saison 2020/21

VereinIn Liga seit
Red Bull Salzburg2005
SK Sturm Graz1965
SK Rapid Wien1911
LASK2017
Admira Wacker2011
FK Austria Wien1911
SCR Altach2014
Wolfsberger AC2012
SKN St. Pölten2016
TSV Hartberg2018
WSG Tirol2019
SV RiedAufsteiger

Die Bundesliga-Reform im Detail

Bundesliga-Format: Was ist bei Sperren zu beachten?

  • Gelbe Karten sowie Sperren aus Gelben, Gelb-Roten und Roten Karten werden vom Grund- in den Finaldurchgang mitgenommen.
  • Zwischen dem Finaldurchgang und den Playoff-Spielen bleiben nur Sperren nach Gelb-Roten bzw. Roten Karten aufrecht.
  • Die Sperren durch Gelbe Karten bzw. die Anzahl der Gelben Karten werden nach dem Finaldurchgang gelöscht, das heißt in den Playoff-Spielen sind keine Gelb-Sperren möglich. Das soll sicherstellen, dass die Klubs in den Play-off-Spielen mit den bestmöglichen Mannschaften antreten können.

Bundesliga: Neue Anstoßzeiten

Ab der Saison 2018/19 finden die Spiele zu folgenden Zeiten statt:

Grunddurchgang: Samstag: 3 Spiele um 17 Uhr, Sonntag regulär: 2 Spiele um 14:30 Uhr, 1 Spiel um 17 Uhr, Sonntag im Sommer: 3 Spiele um 17 Uhr

Finaldurchgang: Samstag: 3 Spiele Qualifikationsgruppe um 17 Uhr, Sonntag: 2 Spiele Meistergruppe um 14:30 Uhr, 1 Spiel Meistergruppe um 17 Uhr

englische Runden im Finaldurchgang: Dienstag: 3 Spiele Qualifikationsgruppe um 19 Uhr, Mittwoch: 3 Spiele Meistergruppe um 19 Uhr

2. Liga: Das neue Format

In der Zweiten Liga spielen 16 Klubs mit Hin- und Rückrunde jeweils zweimal gegeneinander. Nach insgesamt 30 Runden steigt der bestplatzierte Klub in die Bundesliga auf und die drei Letztplatzierten in die Regionalligen ab. Aus jeder der drei Regionalligen schafft ein Team den Sprung in die 2. Liga.

Zweite Liga: Die 16 Teams der Saison 2018/19

VereinIn Liga seit
FC Dornbirn2019
SK Rapid IIAufsteiger
FC Liefering2013
SC Austria Lustenau2000
FC Blau Weiß Linz2016
Wacker Innsbruck2019
Floridsdorfer AC2014
SC Kapfenberg2012
GAK 19022019
SV Lafnitz2018
Vorwärts Steyr2018
Young Violets2018
SV Horn2018
FC Juniors OÖ2018
Austria Klagenfurt2018
SKU Amstetten2018

Bundesliga 2020/21: Wo kann ich die Spiele live im TV oder per Stream verfolgen?

Der Pay-TV-Sender Sky Sport sicherte sich bis 2022 die Rechte an der Bundesliga und überträgt alle Spiele, das heißt 195 Partien pro Saison, live. Im Free-TV werden lediglich vier ausgewählte Spiele pro Saison live übertragen. Allerdings nach derzeitigem Stand nicht im ORF sonder auf A1.TV Im ORF soll es am Samstag und am Sonntag je eine Highlight-Sendung geben.

Die Spiele der zweiten Liga werden vom Sportvermarkter LAOLA1 in Szene gesetzt und auf deren Plattformen sowie auch weiter im Sportkanal ORF Sport+ zu sehen sein. 60 Partien werden live im Free-TV übertragen: 30 auf ORF Sport+ sowie 30 online bei laola1.at und laola1.tv. Die Übertragungen im Pay-TV-Sender Sky sind damit Geschichte.

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