Fussball

LASK will nicht als Spiel-Verweigerer dastehen: "Wir wehren uns dagegen"

Von SPOX Österreich
Eine Position, zwei Spieler: Marko Raguz (l.) und Joao Klauss (r.)

Tabellenführer LASK geriet zuletzt ins Visier der konkurrierenden Bundesliga-Vereine. Laut übereinstimmenden Medienberichten machte sich Ärger über den Klub und Präsident Siegmund Gruber breit.

Für Unstimmigkeiten sollen laut Kurier und 90Minuten gleich mehrere Dinge gesorgt haben. Die Linzer preschten etwa beim Trainingsbeginn voran und begannen einen Tag früher. Dabei luden die Oberösterreicher auch unerlaubt Journalisten zur Einheit ein und verstießen somit gegen das Betretungsverbot von Sportstätten.

Hinter vorgehaltener Hand gelten die Linzer zudem als Gegner einer vorzeitigen Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Neun Klubs stimmten für eine Fortsetzung der Liga, der LASK enthielt sich wie die Admira und WSG Tirol der Stimme.

LASK-Vize Werner: "Haben nur vor Unklarheiten gewarnt"

Vorwürfe, gegen die sich LASK-Vize-Präsident Jürgen Werner wehrt. "Wenn alle Rahmenbedingungen geklärt sind, sind wir bereit, wir brennen darauf", sagt Werner zur Krone und will nicht als "Verweigerer" abgestempelt werden: "Wir haben nur vor Unklarheiten gewarnt, wir wehren uns dagegen, dass wir nicht spielen wollen!"

Dabei gibt es noch genügend Unklarheiten. Etwa ob die Saison bis August verlängert wird. Oder was mit Spielern passiert, dessen Verträge nun schon im Juni auslaufen - beim LASK trifft das auf die Leihspieler Joao Klauss und Samuel Tetteh zu.

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