Fussball

Nationalstadion: ÖFB holt sich nächste Schlappe

Von SPOX Österreich
Peter Hacker könnte sich ein neues Stadion durchaus vorstellen

Im vergangenen September entfachte sich beim ÖFB eine Diskussion um einen möglichen Neubau des Nationalstadions. Eine Streitfrage war dabei vor allem der Standort, denn man könne sich durchaus vorstellen, das Stadion auch außerhalb Wiens zu bauen. Darunter fielen auch einige Vorschläge und Bewerbungen aus den Bundesländern. Nun bekam der Verband von Niederösterreich eine Absage.

Nachdem bereits der Wiener Sportstadtrat Peter Hacker seinen Unmut über die Pläne eines etwaigen Neubaus in der Hauptstadt äußerte, wurden von Verband und Politik mehrere Optionen überdacht. Zu den Bedingungen zählen vor allem eine funktionierende Infrastruktur, die einen geregelten Verkehr ermöglicht sowie die Nähe zu einem Flughafen. ÖFB-Präsident Leo Windtner brachte dabei Bruck an der Leitha ins Spiel. Der lokale Bürgermeister dementierte jedoch jegliche Absichten.

Die Chancen für einen neuen Ort sind nicht sonderlich gestiegen, denn wie heute.at berichtet, bekam man nun auch vom Land Niederösterreich eine Absage. So hat die Sporlandesrätin Petra Bohuslav auf einer Konferenz der Landessportreferenten in Wiener Neustadt Förderungen bestritten. Gegenüber dem ORF sagte sie: "Fest steht jedenfalls, dass wir seitens des Landes Niederösterreich kein Geld in den Bau eine neuen Stadions investieren." Damit wird die Suche nach einem neuen Standort wohl weitergehen.

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