Fussball

Düstere finanzielle Situation: Droht FK Austria Wien sogar ein Punktabzug?

Von SPOX Österreich
Markus Kraetschmer

Wie der Kurier berichtet, steht es um die Finanzen der Wiener Austria richtig schlecht. Nicht nur der ausbleibende Erfolg und die darauf resultierenden schwachen Transfers, sondern auch der Stadionumbau der Generali Arena belasten das Budget enorm. Sogar eine Geldstrafe oder eine Punktabzug stehen noch im Raum.

Bereits vor Monaten war bekannt, dass die Wiener Austria erstmals seit vielen Jahren Auflagen für die Bundesliga-Lizenz erhielt. Für Finanzvorstand Markus Kraetschmer damals kein großes Thema, welches man auch kommen gesehen hat.

Doch eben jene Auflagen trüben die Stimmung am Verteilerkreis nun weiter. Denn werden diese nicht erfüllt, droht zumindest eine Geldstrafe, eventuell aber sogar ein Punktabzug - etwas, das sich die Austria aktuell gar nicht leisten kann.

Die Situation wird in den Gremien der Violetten als kritisch empfunden. Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer gibt diesbezüglich zumindest eine kleine Entwarnung: "Ein Punkteabzug ist sicher möglich. Aber bisher habe ich keine Alarmsignale vernommen."

AG-Vorstand Kraetschmer nimmt es wie gewohnt gelassen und konkretisiert die Gründe der Misere: "Ich bin ruhig und gelassen. Natürlich hängt das mit dem Stadion zusammen. Der Bau hat gutes Geld gekostet, wir müssen Rückzahlungen an die Bank leisten." Auch die fehlende Verkäufe in Millionenhöhe schaden den Finanzen, wie Kraetschmer betont.

Am 15. Oktober gaben die Wiener ihre Auflagen beim Senat 5 der Bundesliga ab, die diese nun überprüfen. Danach entscheidet sich, ob die Austria mit Konsequenzen zu rechnen hat, oder nicht.

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