Fussball

ÖFB weiter im Kampf um Mert Müldür und Sasa Kalajdzic: "Kein rein österreichisches Phänomen"

Von APA
Mert Müldür

Als Sportdirektor ist es für Peter Schöttel eine Herausforderung, die besten in Österreich ausgebildeten Spieler auch für das Nationalteam zu behalten. An Italien-Legionär Mert Müldür etwa ist der ÖFB nach wie vor interessiert, auch wenn der Ex-Rapidler bereits zwei Testspiele für die Türkei bestritten hat.

"Er hat sich enorm entwickelt, weil er bei Rapid die Möglichkeit bekommen hat zu spielen", sagte Schöttel über den 20-Jährigen, nun in Diensten von Sassuolo, im Gespräch mit der APA.

Müldür spielt seit der U17 für die Türkei, für Österreich wäre er aber erst nach einem Pflichtspieleinsatz im A-Team nicht mehr selektionierbar. Teamchef Franco Foda und Schöttel sind mit Müldür in Kontakt. "Wir bemühen uns, aber es geht immer darum, was der Spieler will." Mitunter sei die Bindung zu einem anderen Land sehr stark. Schöttel: "Das ist dann schade und ärgerlich, aber eben nicht zu ändern. Und es ist auch kein rein österreichisches Phänomen."

Mert Müldür, Yusuf Demir und Sasa Kalajdzic für Österreich?

Im Nationalteam einsetzen will man interessante Kandidaten dennoch erst, wenn sie soweit sind. Diesbezüglich bleibt der Verband seiner Linie treu. "Wir werden das auch in Zukunft so fortführen", sagte Schöttel. Zumal es mit Rapids 16-jährigem Toptalent Yusuf Demir, der auch für die Türkei spielen könnte, oder Stuttgart-Stürmer Sasa Kalajdzic, um den sich auch der serbische Verband bemüht, noch andere Spieler gibt, die sich früher oder später werden entscheiden müssen.

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