06. Juni 2009: Aleksandar Dragovic feiert sein ÖFB-Debüt - Aufstellung gegen Serbien

 
Am 6. Juni 2009 feierte Aleksandar Dragovic sein ÖFB-Debüt. Heute zählt er mit insgesamt 80 Länderspielen zu den Fixpunkten in der Nationalmannschaft - nur Marko Arnautovic hat von den aktiven Spielern mehr ÖFB-Einsätze (85).
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Am 6. Juni 2009 feierte Aleksandar Dragovic sein ÖFB-Debüt. Heute zählt er mit insgesamt 80 Länderspielen zu den Fixpunkten in der Nationalmannschaft - nur Marko Arnautovic hat von den aktiven Spielern mehr ÖFB-Einsätze (85).
Der Einsatz Dragovics ergab sich durch einen Magen-Darm-Infekt von Sebastian Prödl. Dieser hätte mit Martin Stranzl in der WM-Quali gegen Serbien das Innenverteidiger-Duo bilden sollen. Dragovic wurde in Belgrad ins kalte Wasser geschmissen.
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Der Einsatz Dragovics ergab sich durch einen Magen-Darm-Infekt von Sebastian Prödl. Dieser hätte mit Martin Stranzl in der WM-Quali gegen Serbien das Innenverteidiger-Duo bilden sollen. Dragovic wurde in Belgrad ins kalte Wasser geschmissen.
Durch einen Elfmetertreffer in der 7. Minute schlug Serbien, der damalige Tabellenführer in WM-Quali-Gruppe G, die ÖFB-Auswahl vor eigenem Publikum mit 1:0. Kapitän Dejan Stankovic konnte sein Glück kaum fassen. SPOX zeigt das ÖFB-Team bei Dragos Debüt.
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Durch einen Elfmetertreffer in der 7. Minute schlug Serbien, der damalige Tabellenführer in WM-Quali-Gruppe G, die ÖFB-Auswahl vor eigenem Publikum mit 1:0. Kapitän Dejan Stankovic konnte sein Glück kaum fassen. SPOX zeigt das ÖFB-Team bei Dragos Debüt.

IM TOR - Michael Gspurning (Skoda Xanthi): ÖFB-Torwarttrainer Franz Wohlfahrt legte mit dem Grazer eine Extra-Trainingswoche ein und sprach sich für den groß gewachsenen Gspurning aus. Absolvierte gegen Serbien sein 3. und letztes ÖFB-Spiel.
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IM TOR - Michael Gspurning (Skoda Xanthi): ÖFB-Torwarttrainer Franz Wohlfahrt legte mit dem Grazer eine Extra-Trainingswoche ein und sprach sich für den groß gewachsenen Gspurning aus. Absolvierte gegen Serbien sein 3. und letztes ÖFB-Spiel.
Spielte im Aufbau einen ungenauen Pass und verursachte den letztlich entscheidenden Elfmeter. Heute als Torwarttrainer bei Union Berlin in der deutschen Bundesliga tätig.
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Spielte im Aufbau einen ungenauen Pass und verursachte den letztlich entscheidenden Elfmeter. Heute als Torwarttrainer bei Union Berlin in der deutschen Bundesliga tätig.
LINKSVERTEIDIGER - Manuel Ortlechner (Austria Kärnten): Kam drei Jahre zuvor gegen Venezuela zu seinem Teamdebüt, machte aber erst wieder durch starke Leistungen in Kärnten auf sich aufmerksam. Wurde danach zur Austria-Wien-Legende.
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LINKSVERTEIDIGER - Manuel Ortlechner (Austria Kärnten): Kam drei Jahre zuvor gegen Venezuela zu seinem Teamdebüt, machte aber erst wieder durch starke Leistungen in Kärnten auf sich aufmerksam. Wurde danach zur Austria-Wien-Legende.
INNENVERTEIDIGUNG - Aleksandar Dragovic (Austria Wien): Lieferte in der Heimat seiner Eltern eine solide Partie. "Für mich war es wunderschön, in diesem Stadion zu spielen, weil ich Fan von Roter Stern bin", sagte er nach dem Spiel.
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INNENVERTEIDIGUNG - Aleksandar Dragovic (Austria Wien): Lieferte in der Heimat seiner Eltern eine solide Partie. "Für mich war es wunderschön, in diesem Stadion zu spielen, weil ich Fan von Roter Stern bin", sagte er nach dem Spiel.
Martin Stranzl (Spartak Moskau): Das Spiel in Serbien sollte sein letztes von insgesamt 53 im Teamdress sein. Zerstritt sich mit Trainer Dietmar Constantini und verkündete mit 29 Jahren seinen Rücktritt aus dem ÖFB-Team.
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Martin Stranzl (Spartak Moskau): Das Spiel in Serbien sollte sein letztes von insgesamt 53 im Teamdress sein. Zerstritt sich mit Trainer Dietmar Constantini und verkündete mit 29 Jahren seinen Rücktritt aus dem ÖFB-Team.
RECHTSVERTEIDIGER - Franz Schiemer (Austria Wien): Verpasste den Sprung in den Heim-EURO-Kader, galt dann aber unter Constantini als gesetzt. Wechselte wenige Wochen nach dem Serbien-Spiel zu Red Bull Salzburg, wo er heute als Co-Trainer arbeitet.
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RECHTSVERTEIDIGER - Franz Schiemer (Austria Wien): Verpasste den Sprung in den Heim-EURO-Kader, galt dann aber unter Constantini als gesetzt. Wechselte wenige Wochen nach dem Serbien-Spiel zu Red Bull Salzburg, wo er heute als Co-Trainer arbeitet.
DEFENSIVES MITTELFELD - Paul Scharner (Wigan): Trug gegen Serbien zum ersten Mal die ÖFB-Kapitänsschleife, weil Emanuel Pogatetz verletzt war. Gewann später in England den FA Cup, kickte bis 2019 in Melk im Unterhaus.
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DEFENSIVES MITTELFELD - Paul Scharner (Wigan): Trug gegen Serbien zum ersten Mal die ÖFB-Kapitänsschleife, weil Emanuel Pogatetz verletzt war. Gewann später in England den FA Cup, kickte bis 2019 in Melk im Unterhaus.
Yasin Pehlivan (SK Rapid): Wenige Monate zuvor noch Teil der Rapid Amateure, schaffte aber als Bundesliga-Senkrechtstarter schnell den Sprung ins Nationalteam. Kickt heute bei Genclerbirligi in der Süper Lig.
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Yasin Pehlivan (SK Rapid): Wenige Monate zuvor noch Teil der Rapid Amateure, schaffte aber als Bundesliga-Senkrechtstarter schnell den Sprung ins Nationalteam. Kickt heute bei Genclerbirligi in der Süper Lig.
LINKES MITTELFELD - Jakob Jantscher (SK Sturm): Feierte wie Dragovic in Belgrad sein Teamdebüt - und trug gleich die Nummer 10. Bekam es mit Branislav Ivanovic zu tun. Spielt heute wie damals bei Sturm.
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LINKES MITTELFELD - Jakob Jantscher (SK Sturm): Feierte wie Dragovic in Belgrad sein Teamdebüt - und trug gleich die Nummer 10. Bekam es mit Branislav Ivanovic zu tun. Spielt heute wie damals bei Sturm.
RECHTES MITTELFELD - Andreas Hölzl (SK Sturm): Machte die Grazer Flügelzange auf der rechten Seite komplett. Brachte es auf zehn Länderspiele (zwei Tore) und ist bis heute aktiv: Spielt beim SV Brixen im Heimatbundesland Tirol.
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RECHTES MITTELFELD - Andreas Hölzl (SK Sturm): Machte die Grazer Flügelzange auf der rechten Seite komplett. Brachte es auf zehn Länderspiele (zwei Tore) und ist bis heute aktiv: Spielt beim SV Brixen im Heimatbundesland Tirol.
STURM - Stefan Maierhofer (SK Rapid): Vergab in der Anfangsphase eine Riesenchance, als er alleine auf das Tor der Serben zulief und verzog. Brachte es trotz aller Bemühungen auf nur ein Tor in 19 Länderspielen.
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STURM - Stefan Maierhofer (SK Rapid): Vergab in der Anfangsphase eine Riesenchance, als er alleine auf das Tor der Serben zulief und verzog. Brachte es trotz aller Bemühungen auf nur ein Tor in 19 Länderspielen.
Erwin Hoffer (SK Rapid): Sorgte zwei Monate zuvor mit einem Doppelpack gegen Rumänien noch im Alleingang für einen ÖFB-Triumph, blieb aber gegen Nemanja Vidic & Co. blass. Kickt mittlerweile für die Admira in der Bundesliga.
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Erwin Hoffer (SK Rapid): Sorgte zwei Monate zuvor mit einem Doppelpack gegen Rumänien noch im Alleingang für einen ÖFB-Triumph, blieb aber gegen Nemanja Vidic & Co. blass. Kickt mittlerweile für die Admira in der Bundesliga.
ERSATZ - Rubin Okotie (Austria Wien): Ersetzte Maierhofer in der 55. Minute. Wartete nach dem Serbien-Spiel ganze fünf Jahre auf seinen nächsten Team-Einsatz, sorgte dann mit Siegtreffern gegen Montenegro & Russland für die EURO-Quali 2016.
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ERSATZ - Rubin Okotie (Austria Wien): Ersetzte Maierhofer in der 55. Minute. Wartete nach dem Serbien-Spiel ganze fünf Jahre auf seinen nächsten Team-Einsatz, sorgte dann mit Siegtreffern gegen Montenegro & Russland für die EURO-Quali 2016.
Marc Janko (Red Bull Salzburg): Packte in der zweiten Halbzeit den Hammer aus 25 Metern aus, traf mit seinem wuchtigen Schuss aber nur die Latte. Kickte bis zum Sommer 2019 - auch im Nationalteam. 28 Tore in 70 Länderspielen.
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Marc Janko (Red Bull Salzburg): Packte in der zweiten Halbzeit den Hammer aus 25 Metern aus, traf mit seinem wuchtigen Schuss aber nur die Latte. Kickte bis zum Sommer 2019 - auch im Nationalteam. 28 Tore in 70 Länderspielen.
Stefan Lexa (SV Ried): Gab 2001 sein Teamdebüt und bestritt ganze sieben Jahre lang kein Nationalspiel. Bekam dann gegen Serbien eine Chance als Joker, es war der letzte ÖFB-Auftritt seiner Karriere.
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Stefan Lexa (SV Ried): Gab 2001 sein Teamdebüt und bestritt ganze sieben Jahre lang kein Nationalspiel. Bekam dann gegen Serbien eine Chance als Joker, es war der letzte ÖFB-Auftritt seiner Karriere.
TRAINER - Dietmar Constantini: Seine dritte Amtszeit als Nationalcoach war die längste. Nach 23 Spielen (7 Siege, 3 Unentschieden, 13 Niederlagen) wurde er zunächst durch Willi Ruttensteiner ersetzt (2 Spiele), ehe die Ära Marcel Koller begann.
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TRAINER - Dietmar Constantini: Seine dritte Amtszeit als Nationalcoach war die längste. Nach 23 Spielen (7 Siege, 3 Unentschieden, 13 Niederlagen) wurde er zunächst durch Willi Ruttensteiner ersetzt (2 Spiele), ehe die Ära Marcel Koller begann.
Auf diese Startelf vertraute Constantini gegen Serbien. Debütant Dragovic mit der Nummer vier gleich neben Kapitän Scharner.
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Auf diese Startelf vertraute Constantini gegen Serbien. Debütant Dragovic mit der Nummer vier gleich neben Kapitän Scharner.
Serbien gewann dank eines Elfmeters von Nenad Milijas in der 7. Minute 1:0 und setzte sich letztlich - mit einem Punkt Vorsprung auf Frankreich - als Quali-Gruppensieger durch. Trotz eines Erfolg gegen Deutschland folgte bei der WM 2010 das frühe Aus.
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Serbien gewann dank eines Elfmeters von Nenad Milijas in der 7. Minute 1:0 und setzte sich letztlich - mit einem Punkt Vorsprung auf Frankreich - als Quali-Gruppensieger durch. Trotz eines Erfolg gegen Deutschland folgte bei der WM 2010 das frühe Aus.
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