Tennis

Peking: Caroline Wozniacki schaltet Überraschungs-Halbfinalistin Qiang Wang aus

Von Ulrike Weinrich
Caroline Wozniacki hat in Eastbourne triumphiert
© getty

Caroline Wozniacki spielt am Sonntag gegen die Lettin Anastasija Sevastova um ihren zweiten Titelgewinn bei den China Open nach 2010. Die Australian-Open-Siegerin aus Dänemark bezwang im Semifinale des Premier-Mandatory-Events in Peking Lokalmatadorin Qiang Wang mit 6:1, 6:3.

Nach knapp 1:23 Stunden verwandelte die an Position zwei gesetzte Wozniacki auf dem Centre Court des National Tennis Stadiums ihren ersten Matchball gegen die Weltranglisten-28. Wang. Wozniacki trifft nun auf im Endspiel auf die ungesetzte Sevastova, die zuvor US-Open-Championesse Naomi Osaka (Japan/Nr. 8) mit 6:4, 6:4 ausgeschaltet hatte.

Wozniacki startete stark in beide Sätze

Die Dänin, die wie Simona Halep, Angelique Kerber, Petra Kvitova und Osaka für das WTA-Finale in Singapur qualifiziert ist, ging im ersten Satz schnell mit 3:0 in Führung und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Nicht zuletzt, weil sich Wang 21 unerzwungene Fehler erlaubte.

Auch im zweiten Durchgang startete Wozniacki konzentriert und stellte rasch auf 2:0. Allerdings breakte Wang zurück und ging beim 3:2 erstmals in der Partie in Front. Doch die Favoritin zog in der Folge ihr strategisches Spiel von der Grundlinie auf - und leistete sich kaum Fehler.

Erst dritte Niederlage von Wang in den vergangenen 19 China-Matches

Für Wang war es in der chinesischen Heimat erst die dritte Niederlage in den vergangenen 19 Matches. "Ich weiß nicht, wo mein Selbstvertrauen herkommt. Ich vertraue mir einfach auf dem Court. Egal ob es gut oder schlecht läuft, ich glaube daran, dass ich es schaffen kann", hatte Wang nach ihrem Viertelfinal-Erfolg gegen Wuhan-Siegerin Aryna Sabalenka (Weißrussland) am Freitag gesagt.

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