Tennis

Trotz Bandscheibenvorfalls: Halep will in Singapur an den Start gehen

Von Ulrike Weinrich
Simona Halep gibt die Richtung vor
© Jürgen Hasenkopf

Simona Halep möchte trotz eines Bandscheibenvorfalls beim WTA-Finale in Singapur (ab 21. Oktober) an den Start gehen. Eine Operation ist jedenfalls (vorerst) kein Thema.

"Ich habe das mit meinem Team und meiner Familie besprochen - und wir haben entschieden, dass ich dort spiele", sagte Halep der rumänischen Nachrichtenagentur News.ro und fügte an: " Ich werde jetzt eine Woche pausieren, Reha machen, kein Tennis spielen. Und dann werde ich langsam wieder anfangen zu trainieren." Sie werde definitiv zum WTA-Finale reisen.

Halep will sich in Singapur für 2017 rehabilitieren

Ein Besuch bei einem weiteren Arzt bestätigte zwar den bereits vor einigen Tagen nach ihrer Aufgabe beim WTA-Turnier in Peking diagnostizierten Bandscheibenvorfall - doch ein Start beim Event der besten acht Spielerinnen 2018 im südostasiatischen Stadtstaat Singapur und die Verteidigung der Weltranglistenspitze reizt die 27-Jährige enorm.

"Ich bin zu 100 Prozent motiviert. Das ist mein größtest Ziel. Ich werde alles dafür geben, das Jahr als Nummer eins zu beenden", erklärte Halep der New York Times und meinte mit Blick auf Singapur 2017: "Ich kann es besser machen als damals. Es wird großartig."

Ärzte geben grünes Licht für Teilnahme am WTA-Finale

Beim letztjährigen Saisonabschluss-Event hatte die Rumänin als Branchenbeste nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase den Sprung ins Halbfinale verpasst.

Halep betonte nun, dass ihr die Mediziner grünes Licht für eine Teilnahme am WTA-Finale gegeben hätten. "Es besteht kein Risiko für weitere Schäden. Es ist nicht gefährlich", sagte die French-Open-Siegerin und meinte: "Wenn ich die Muskulatur im entsprechenden Bereich weiter aufbaue, kann die Bandscheibe zurück in die richtige Position gebracht werden. Oder sie bleibt da, wo sie ist. Auf jeden Fall kann sich nichts verschlimmern."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung