Tennis

Victoria Azarenka will mit "deutschem Team" angreifen

Von Ulrike Weinrich
Die Fans von "Vika" müssen weiter auf das Comeback warten
© GEPA

Victoria Azarenka will mit ihrem deutschen Betreuerteam an alte Erfolge anknüpfen. Ab Montag ist die frühere Weltranglistenerste bei den 3. Mallorca Open am Start.

Von Ulrike Weinrich aus Santa Ponsa/Mallorca

Victoria Azarenka ist längst infiziert vom Mallorca-Virus. "Diese Insel passt in jeglicher Hinsicht zu mir. Ich habe mich letztes Jahr in Mallorca verliebt, in das Essen, die Menschen - und alles. Es ist zum Beispiel wunderschön, am Strand spazieren zu gehen", sagte die ehemalige Nummer eins, die bei den Mallorca Open (ab Montag) mit ihrem Protected Ranking (Nr. 6) startet.

Viel Zeit für Freizeit bleibt "Vika" aber nicht. Zusammen mit Coach Benjamin Ebrahimzadeh, der einst Angelique Kerber trainierte, und Hittingpartner Sebastian Sachs , fester Bestandteil des Fed-Cup-Teams, bereitete sich Azarenka intensiv auf das mit 250.000 Euro dotierte Rasenturnier in Santa Ponsa im Südwesten der Sonneninsel vor.

"Vika" arbeitet mit Benny Ebrahimzadeh und Basti Sachs

Über die vereinbarten Ziele mit ihrem "deutschen" Team wollte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin aus Weißrussland nicht zu viel verraten. Stattdessen sagte Azarenka am Sonntagmittag schmunzelnd und mit einem Augenzwinkern: "Ich erwarte von ihnen, dass sie sehr hart mit mir arbeiten, pünktlich sind und mich nett behandeln." Ein wenig ernster fügte sie dann hinzu: "Es klappt sehr gut mit den Beiden. Es geht darum, sich immer weiter zu verbessern und Fortschritte zu machen. Ich hoffe, dass kann ich in den nächsten Matches zeigen."

Auf Mallorca hat Azarenka für ihren knapp anderthalbjährigen Sohn Leo und die Familie ihres Bruders ein Haus gemietet. Wegen eines Sorgerechtsstreits mit ihrem amerikanischen Ex-Freund Billy McKeague, einem Golflehrer von der Insel Hawaii, hatte die derzeitige Weltranglisten-86. den Bundesstaat Kalifornien, in dem sie ihren Hauptwohnsitz hat, acht Monate nicht verlassen dürfen und deshalb auch keine Turniere gespielt. Erst im März hatte die 28-Jährige ihr Comeback gefeiert.

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