Anna Gabric über ihre Nominierung fürs Porsche Talent Team

Von Presseaussendung
Sonntag, 04.02.2018 | 21:01 Uhr
Anna Gabric
© Jürgen Hasenkopf

Neuzugang Anna Gabric vom TEC Waldau Stuttgart im Gespräch mit dem Württembergischen Tennis-Bund.

Seit dem 1. Januar 2018 ist die württembergische Kaderspielerin Anna Gabric (TEC Waldau Stuttgart) neues Mitglied des Porsche Talent Team. Die 18-Jährige aus Kirchheim/Teck gehört damit zum exklusiven Kreis der besten Nachwuchstennisspielerinnen in Deutschland, die vom Deutschen Tennis Bund (DTB) mit besonderen Fördermaßnahmen in ihrer sportlichen Entwicklung unterstützt werden. Jedes Jahr wird das Team neu aufgestellt und vereint seit seiner Gründung im Jahr 2012 die deutschen Toptalente, von denen sich der Dachverband das größte Potential in der Entwicklung verspricht. Im Gespräch mit Alexander Adam (Leiter Marketing &PR Württembergischer Tennis-Bund) erzählt Anna Gabric, wie sie von Barbara Rittner ("Head of Women's Tennis" des DTB) über die Nominierung informiert wurde, was jetzt alles neu wird, welche Ziele die Deutsche U18-Hallenmeisterin des Jahres 2016 hat und welcher Traum nach ihrer derzeitigen Knieverletzung im April in Erfüllung gehen soll.

Anna, die Überraschung war mit Sicherheit groß, als die Mitteilung kam, dass Du ab diesem Jahr zum Porsche Talent Team gehörst?
Ja, die war unglaublich, da ich nicht unbedingt damit gerechnet habe. Als Barbara (Barbara Rittner, Anm. der Red.) auf mich zukam und gesagt hat: "Anna, wir mal müssen reden!", dachte ich erst, ich hätte etwas angestellt.

Lag diese Frage denn nahe?
(lacht) Nein natürlich nicht! Sie sagte: "Anna, Du hast mehrfach gezeigt, was Du alles kannst und hast es Dir aufgrund deiner harten Arbeit im Training verdient, im Team zu sein" - und jetzt gehöre ich dazu.

Es waren doch sicherlich mehr Emotionen dabei, wenn man von Barbara Rittner persönlich gesagt bekommt, zu den besten Nachwuchsspielerinnen in Deutschland zu zählen?
Auf jeden Fall - ich habe mich natürlich riesig gefreut. Es ist einfach eine Ehre zu diesem Kreis zu zählen und nun diese große Unterstützung mit Wildcards, finanziellen Zuwendungen, Turnierbetreuung durch DTB-Trainer und vieles mehr zu bekommen. Ich hoffe, dass ich das entsprechend nutzen und mich weiterentwickeln kann.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass durch diese Unterstützung, wie beispielsweise aktuell bei Carina Witthöft, auch der Sprung in der Weltrangliste unter die Top 50 möglich ist.
Die Nominierung für das Porsche Talent Team ist primär eine Hilfe, aber keine Zusicherung, dass du es auch in die Top 50 schaffst. Es ist aber in jedem Fall eine große Chance, dass man seine Ziele erreichen kann. Ich werde die Hilfe annehmen und die Top 50 anpeilen - vielleicht auch ein bisschen mehr, wer weiß das schon.

Gab es einen Punkt wie beispielsweise nach dem Sieg bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Dezember 2016, an dem Du gemerkt hast, ich kann es in das Porsche Talent Team schaffen?
Ich habe mir eigentlich nie Gedanken darüber gemacht, aber gewusst, wenn ich die Ergebnisse liefere, hart an mir und meinen Schwächen arbeite, es nahe liegt, dass ich aufgenommen werde. Im Vordergrund stand für mich immer das Abschneiden bei Turnieren und das ich gute Ergebnisse erziele, was mir diesen Sommer gelungen ist.

Und dann kam die Verletzung am Knie, was alles etwas ins Stocken gebracht hat. Wie sieht es derzeit aus?
Zunächst einmal war es ärgerlich, da ich länger nicht spielen konnte. Aktuell wird die Entzündung besser, aber es braucht noch etwas Zeit, bis ich wieder voll belasten kann. Wenn alles glatt geht, besteht die Hoffnung, dass ich Ende März bzw. Anfang April wieder richtig loslegen kann.

Das passt ja wunderbar, denn vom 21. bis 29. April findet in Stuttgart der Porsche Tennis Grand Prix statt und hier durften die Spielerinnen aus dem Talent Team stets in der Qualifikation ran.
Das ist auf jeden Fall mein großes Ziel. Als ich gehört habe, dass ich im Porsche Talent Team bin, war mein erster Gedanke bis zu meinem Heimturnier fit zu werden, um die Chance wahrnehmen zu können, dort zu starten, wo ich schon als Kind immer als Zuschauer dabei war. Daran werde ich nun alles setzen, um diesen Traum verwirklichen zu können.

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