Tennis

War's das? Neues Davis-Cup-Format wohl endgültiges Karriereende von Lleyton Hewitt

Von Maximilian Kisanyik
Lleyton Hewitt (l.) wird wohl endgültig seine Karriere beenden
© getty

Australien ist im Davis Cup an Österreich gescheitert und hat damit den Sprung in die Weltgruppe verpasst. Für Playing-Coach Lleyton Hewitt bedeutet das wohl das endgültige Karriereende - vor allem aufgrund des neuen Davis-Cup-Formats.

"Mister 100%" - so wird Australiens Davis-Cup-Kapitän Llyeton Hewitt gerne bezeichnet. Der Playing-Captain, der im Duell um die Weltgruppe gegen Österreich noch selbst im Doppel auf dem Platt stand.

Dieser siegreiche Auftritt an der Seite von John Peers war wohl der letzte auf der internationalen Bühne. Das deutet zumindest Hewitt-Kumpel und Ex-Doppelpartner Sam Groth an: "Ich glaube nicht, dass Lleyton (Hewitt, Anm.d.Red.) noch einmal unter dem neuen Format spielen wird. Es war womöglich der genau richtige Zeitpunkt für ihn aufzuhören. Ich glaube nicht, dass wir ihn noch einmal sehen werden."

Hewitt war ein sich öffentlich gegen die neue Davis-Cup-Reform aussprechender Kritiker und tat in der Presse seinen Unmut über das neue Format kund. Ab dem kommenden Jahr wird der Davis Cup in einem Verfahren wohl im September über die Bühne gebracht. Heimspiele, frenetische Fangruppen und das alte Format fallen komplett weg.

Hewitt - Der, der immer alles gibt

Im Jahr 2016 beendete Hewitt seine Einzelkarriere bei den Australien Open vor heimischem Publikum und darf auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. So ganz fern blieb die Ex-Nummer-eins dem aktiven Tennissport nie und trat an der Seite von Groth im Doppelwettbewerb verschiedener Wettbewerbe an.

Hewitt stand seinem Kumpel Groth auch bei seinem Karriereende zur Seite und spielte mit seinem Landsmann das letzte Doppelturnier vor dem endgültigen Schlussstrich. Diesem scheint "Rusty" nun ebenfalls endgültig gegenüberzustehen.

Der Fanliebling überzeugte auch im Alter von 37 Jahren im Doppel gegen Oliver Marach und Jürgen Melzer mit toller Physis und vor allem einem unbändigen Siegeswillen. Immer wieder hallte das markante "Come on!" über den Platz und Hewitt riss seinen Doppelpartner mit sich in die Euphorie.

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