Tennis

Boris Becker ehrt Alexander Zverev in München

Alexander Zverev und Boris Becker kommen gut miteinander aus
© getty

Das ATP-World-Tour-250-Turnier in München wirft seine Schatten voraus: Für Vorjahressieger Alexander Zverev steht jetzt schon eine Trophäe bereit.

Budapest und Barcelona, das sind die Stationen, an denen die deutschen Tennisprofis in dieser Woche aufschlagen. Mischa Zverev und Peter Gojowczyk sind in Katalonien schon ausgeschieden, für Jan-Lennard Struff, Maximilian Marterer und Yannik Maden läuft es in der ungarischen Hauptstadt bis jetzt besser. Mit Ausnahme von Gojowczyk werden die genannten Spieler für die kommende Woche nach München weiterreisen - und Zuwachs bekommen.

Alexander Zverev nämlich, Titelverteidiger bei den BMW Open, und Philipp Kohlschreiber, dreifacher Gewinner des ATP-World-Tour-250-Turniers beim MTTC Iphitos, haben sich nach Monte Carlo weitere Turnierauftritte gespart. Vor Jahresfrist waren beide noch nach Barcelona gereist, nun bereiten sich Zverev und Kohlschreiber akribisch auf den Trainingsplätzen in Oberhaching und wohl Monte Carlo vor.

Iphitos Award für Zverev

Für die deutsche Nummer eins geht es darum, seine starke Form zu prolongieren: Bei den letzten beiden ATP-Masters-1000-Events in Miami und Monte Carlo war Zverev bis ins finale Wochenende gekommen, hatte in Florida im Endspiel gegen John Isner verloren, an der Cote d´Azur in der Vorschlussrunde gegen Kei Nishikori. Im Fürstentum im Publikum und ziemlich sicher auch im zumindest freundschaftlichen Austausch mit Alexander Zverev: Boris Becker.

Eben der wird zum Auftakt des Münchner Turniers nun den 21-jährigen gebürtigen Hamburger ehren: Im Rahmen der Players´ Night bekommt Zverev am Montag nämlich den Iphitos Award überreicht, mit einer Laudatio vom dreifachen Wimbledon-Champion. Becker weiß, was genau dieser Award bedeutet, schließlich hat er diesen im letzten Jahr selbst erhalten.

Zverev selbts ist am Freitag in München angekommen, schlägt sich ab dem heutigen Samstag auf jenen Plätzen ein, auf denen er bereits als 16-Jähriger mit einer Wildcard gestartet war.

Rublev und Chung kommen

Grundsätzlich sollte Alexander Zverev auch als großer Favorit auf den Titel gelten - auch wenn mit Fabio Fognini oder Roberto Bautista-Agut mindestens zwei Sandplatzexperten am Start sein werden. Dazu kommt mit Andrey Rublev ein Mann, der Dominic Thiem in Monte Carlo ordentlich gequält hat.

Und mit Hyeon Chung einer jener Spieler, gegen die Zverev in diesem Jahr schon verloren hat: Bei den Australian Open hatte sich der Südkoreaner in fünf Sätzen durchgesetzt.Wie übrigens auch vor einem Jahr in Barcelona. Ein Sieg von Alexander Zverev steht noch aus.

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