Federer wieder Klassenprimus, Dimitrov rückt vor

Von tennisnet
Montag, 19.02.2018 | 09:35 Uhr
Roger Federer und Grigor Dimitrov haben sich um einen Rang verbessert
© getty

Seit dem Viertelfinal-Sieg gegen Robin Haase in Rotterdam am Freitag stand es fest: Roger Federer ist seit heute wieder die Nummer eins der Tenniswelt.

345 Punkte - das ist der Vorsprung von Roger Federer in der aktuellen ATP-Weltrangliste auf seinen ersten Verfolger Rafael Nadal. Der Schweizer ist also wieder im Olymp angekommen und wird dort mindestens bis zum Turnier in Indian Wells bleiben. Gerüchteweise soll Federer sogar einen Start in Dubai in Betracht ziehen, um sein Punktepolster auf Nadal zu vergrößern. Der Spanier wird in der kommenden Woche in Acapulco zurück erwartet.

Grigor Dimitrov, Finalverlierer gegen Federer in Rotterdam, hat Alexander Zverev überholt, liegt nun auf Rang vier. Dominic Thiem hat mit seinem Turniersieg in Buenos Aires den Rückstand auf die deutsche Nummer eins verkleinert, in der laufenden Woche muss Thiem allerdings 500 Punkte in Rio de Janeiro verteidigen. Kevin Anderson, Gewinner der New York Open, hat sich an Juan Martin del Potro vorbei auf Platz neun geschoben.

Tsonga fällt zurück

Großer Verlierer ist Jo-Wilfried Tsonga, der seinen Turnier-Erfolg in Rotterdam 2017 nicht verteidigen konnte. Der Franzose verlor acht Plätze, liegt nur noch auf Position 27. Neue Karriere-Hochs gibt es indes für Diego Schwartzman, Adrian Mannarino und Kyle Edmund zu vermelden, die ab Platz 23 hintereinander liegen. Immer weiter nach vordrängt auch Andrey Rublev nach seinem Viertelfinale in Rotterdam: Der Russe ist schon die Nummer 31 der Welt. Aljaz Bedene, Final-Verlierer in Buenos Aires, hat mit Position 43 ebenfalls einen neuen Höhepunkt erreicht.

Zweitbester Deutscher bleibt Philipp Kohlschreiber auf Platz 35, Mischa Zverev und Jan-Lennard Struff folgen auf den Rängen 52 und 53. Mit seinem Erfolg beim Challenger in Cherbourg hat sich Maximilian Marterer auf Platz 70 verbessert.

Gerald Melzer, die österreichische Nummer zwei, verlor 13 Ränge, liegt nun auf Platz 110.

Hier die aktuelle ATP-Weltrangliste

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung