Tennis

Viel Acapulco, wenig Dubai - Wer wann wo spielt

Von tennisnet
Immerhin Grigor Dimitrov hat Lust auf Dubai
© getty

Einige der Tourstars wie Marin Cilic und Dominic Thiem drehen in den kommenden Wochen so richtig auf, andere wie Roger Federer und Novak Djokovic nehmen sich längere künstlerische Pausen.

Mindestens zwei Szenarien sind nach einem Grand-Slam-Turnier für den Tennisfan vorstellbar: Einerseits könnte nach den durchwachten australischen Nächten so etwas wie ein Overkill eingetreten sein, eine Pause tut Not. Oder aber, und da zeigt sich der richtige Aficionado, die Ereignisse in Melbourne waren nur ein erstes Amuse Gueule eines großen Buffets für Tennisfeinschmecker. Die sich fragen, wann und wo sie denn nun die Stars der Branche in den kommenden Wochen sehen werden.

Mit heutigem Stand geben die Nennlisten folgende Vorschau her, vorbehaltlich der Möglichkeiten, dass sich einige der weniger beschäftigten Herren noch via Wild Card zu einem Turnierauftritt einladen lassen ...

Roger Federer wird erst ab 08. März zurück erwartet, in Indian Wells nämlich. Dort hat der Schweizer einen Titel zu verteidigen, wie auch beim Event darauf in Miami. Sollte Federer, wie schon 2017, die Sandplatz-Saison auslassen, käme sein nächster geplanter Einsatz erst ab dem 11. Juni in Stuttgart. Gut für die Regeneration des Maestro, nicht ganz so gut für die treue Gefolgschaft.

Rafael Nadal wird es, vorbehaltlich eines funktionierenden Hüftbeugers, fleißiger anlegen, schon in Acapulco um 500 ATP-Punkte rittern, bevor er nach Indian Wells geht. Von Pausen auf Asche hält der Spanier bekanntlich wenig, das Programm der Vorsaison mit Monte Carlo, Barcelona, Madrid, Rom und Roland Garros dürfte auch in dieser Kampagne stehen.

Thiem und Cilic mit derselben Reise-Route

Marin Cilic und Dominic Thiem werden sich in den kommenden Wochen wohl des öfteren begegnen. Der Australian-Open-Finalist und Österreichs Nummer eins geben sich gemeinsam die Südamerika-Tour mit Buenos Aires und Rio de Janeiro, gefolgt vom Antreten in Acapulco.

Eben dort werden die beiden planungsgemäß auch Alexander Zverev begegnen, der sich allerdings den südamerikanischen Sand schenkt, lieber in der Halle von Rotterdam aufzeigen möchte.

Größere Fragezeichen finden sich schließlich hinter zwei Meistern ihres Fachs: Stan Wawrinkas Start in Rotterdam ist in Schwebe, das Antreten in Indian Wells scheint indes gesichert. Spätestens dort wird auch Novak Djokovic wieder zurück im Geschäft erwartet.

Zusammengefasst sind dies keine guten Nachrichten für das ATP-World-Tour-500-Turnier in Dubai: Für eben jenes hat nämlich bis dato nur ein einziger Top-Ten-Mann gemeldet, nämlich ATP-Weltmeister Grigor Dimitrov.

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