Tennis

Wimbledon-Favoritencheck von mybet: Offenes Feld hinter Federer, Kvitova vorne weg

Von Mybet/tennisnet
Freitag, 29.06.2018 | 16:08 Uhr
Roger Federer geht als Favorit in das Wimbledon-Turnier
© getty

Der Showdown in Wimbledon steht an und die Stars haben sich mit einigen Vorbereitungsturnieren in den vergangenen Wochen für das größte Tennisturnier der Welt fitgemacht. Auch in diesem Jahr wird wieder über die Favoriten auf den goldenen Henkelpott spekuliert. Wettanbieter mybet sagt euch die Quoten für das Grand-Slam-Turnier und gibt eine Prognose, wer am Ende die Hände an der begehrten Trophäe haben könnte!

Über den Favoriten bei den Herren muss nicht diskutiert werden. Titelverteidiger Roger Federer ist so frisch wie zu seinen besten Zeiten und hat mit seinem 98. Karrieretitel in Stuttgart wieder einmal Geschichte geschrieben. Erneut die Nummer eins der Welt, wieder ein Turniersieg mehr auf der Liste und zu verzücken weiß der "Maestro" wie eh und je.

Allein die Final-Niederlage beim "Heimturnier" in Halle Westfalen tut dem erneuten Siegeszug des Schweizers einen kleinen Abbruch. Mit einer Woche Pause zur Erholung sollte die Pleite jedoch vergessen sein. Das große Jahresziel Federers ist ohnehin unumstritten Wimbledon.

Kurz gesagt: Federer ist der Gejagte. Punkt.

Federers mybet-Siegerquote: 2,65 (Stand: 29.06.2018)

Dahinter muss mit etwas Luft Rafael Nadal genannt werden. Auch wenn der Spanier nicht als Rasenspezialist gilt, zusammen mit Federer bildet "Rafa" das starke Duo der ATP-Tour. Mit seinen zwei Siegen in Wimbledon (2008 und 2010) hat der Spanier bewiesen, dass er auf dem grünen Untergrund spielen kann - und vor allem Federer schlagen kann. Als Nummer zwei gesetzt könnte das ein echter Leckerbissen im Finale werden. Ist Nadal in Vollbesitz seiner Kräfte ist das alles andere als utopisch.

Nadals mybet-Siegerquote: 7,50 (Stand: 29.06.2018)

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Djokovic wiedererstarkt

Mit der Leistungssteigerung im Queen's Club hat Novak Djokovic seine Personalien weit oben auf die Favoritenliste gesetzt. Nach Startschwierigkeiten während seines Comeback scheint der "Djoker" tatsächlich zu alter Stärke zu finden. Mit etwas verändertem Stil agiert der Serbe wieder hungrig und aggressiv - das hilft vor allem auf Rasen. Der zwölfmalige Major-Sieger hat ebenfalls schon Wimbledon gewinnen können und kennt das Turnier gut. Der große Coup scheint weit weg aber nicht unmöglich. Überraschenlassen ist angesagt!

Djokovic' mybet-Siegerquote: 6,25 (Stand: 29.06.2018)

Die großen drei Namen sind abgearbeitet und es ist Zeit für Alexander Zverev. Durch die drei Fünfsatz-Matches bei den diesjährigen French Open hat die Nummer drei der Welt gezeigt, dass er auch Kampf kann. Warum also nicht einfach mal in Wimbledon das Feld aufmischen, mit Selbstvertrauen agieren und seine Stärken ausspielen? Zverev kann äußerst stark servieren und glatt durch die Bälle gehen. Das nennt der Volksmund Rasentennis. Die Runde der letzten Vier ist für den 21-Jährigen alles andere als ein Husarenstück. Dafür muss die deutsche Nummer eins nicht einmal auf eine gute Auslosung hoffen und draufgängerisch spielen. Zverev schnuppert langsam am großen Titel - vielleicht früher als gedacht...

Zverevs mybet-Siegerquote: 15,0 (Stand: 29.06.2018)

Cilic erneut ein Kandidat

Starke Aufschläge und glatte Grundlinien-Peitschen? Das hört sich ziemlich nach Marin Cilic an. Im vergangenen Jahr stand der Aufschlagriese im Finale und wurde von Federer in die Knie gezwungen. Auch in diesem Jahr wird der frischgebackene Ehegatte vorne mitspielen. Die mentale Stärke für ein erneutes Endspiel hat Cilic. Allerdings ist das Niveau im Feld äußerst hoch. Abschreiben sollte man den Kroaten vor allem nach dem Titelgewinn im Queen's Club auf keinen Fall!

Cilic' mybet-Siegerquote: 8,0 (Stand: 29.06.2018)

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Hinter Cilic und Co. finden sich Namen wie Dominic Thiem und Juan Martín del Potro. Nach einer erneut herausragenden Sandplatzsaison will vor allem Thiem beweisen, dass er auch auf Rasen ein ernstzunehmender Gegner sein kann.

In Halle hatte dieses Vorhaben noch nicht so recht funktionieren wollen. Am Engagement des 24-Jährigen hat es nicht gelegen, hier ist eher die fehlende Rasen-Erfahrung der Faktor, der Thiem einige frühe Niederlagen bescherte. Der Niederösterreicher wird im Vereinigten Königreich als Überraschungspaket an den Start gehen.

Thiems mybet-Siegerquote: 35,0 (Stand: 29.06.2018)

Für den Argentinier del Potro wird einmal mehr der eigene Körper ausschlaggebend sein. Der "Turm aus Tandil" kann mit seinem starken Service und der überragenden Vorhand auf dem schnellen Untergrund mithalten. Dem sanften Riesen sind die entscheidenden Runden auf jeden Fall zuzutrauen - wenn er fit bleibt.

Del Potros mybet-Siegerquote: 20,0 (Stand: 29.06.2018)

Gelingt Kyrgios der große Coup?

Mindestens ein Auge sollte auf Nick Kyrgios gerichtet sein. Der Australier könnte als Geheimtipp für den Wimbledon-Sieg gehandelt werden. Mit extravagantem Spiel, unorthodoxem Verhalten auf dem Platz und einer gewaltigen Portion Talent im Arm kann Kyrgios jeden Spieler schlagen. Vielleicht werden beim 23-Jährigen Erinnerungen an seinen Auftritt aus dem Jahr 2014 wach. Damals schlug der Newcomer Rafael Nadal in der vierten Runde - der Durchbruch zum endgültigen Profi-Sein war geglückt.

Das Einzige, was Kyrgios bislang vom großen Coup abgehalten hat? Die mentale Verfassung der australischen Nummer eins. Vielleicht bringt Kyrgios in diesem Jahr sein Spiel zusammen. Eines ist klar: Das wird kein Außenstehender einschätzen können. Nicht bei Kyrgios.

Kyrgios' mybet-Siegerquote: 18,0 (Stand: 29.06.2018)

Zu guter Letzt gesellt sich ein weiterer Youngster unter den erweiterten Favoritenkreis. Der Spielername lautet Borna Coric, der im Endspiel von Halle einen gewissen Roger Federer vom 10. Turniersieg abgehalten hatte.

Vom Gras-Rookie zum Gras-Spezialist möchte behauptet werden. Die Chancen auf eine lange Grand-Slam-Reise standen zumindest noch nie so gut wie in diesem Jahr für den jungen Kroaten. Kampfgeist und eine saubere Technik sind in Coric vereint. Abwarten!

Coric' mybet-Siegerquote: 40,0 (Stand: 29.06.2018)

Seite 1 Herren: Federer vor Nadal, Zverev und Co.

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