Tennis

Aus der Traum: Quali-Aus für Ofner, Novak kämpft sich weiter

Von Maximilian Kisanyik
Sebastian Ofner muss sich früh aus Melbourne verabschieden
© Jürgen Hasenkopf

Die Qualifikation für die Australian Open ist in vollem Gange und es gibt gute und schlechte Nachrichten aus Melbourne. Sebastian Ofner musste sich bereits in der ersten Quali-Runde geschlagen geben, Kollege Dennis Novak hingegen darf weiterhin träumen.

Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Das wird Sebastian Ofner in dieser Situation aber wenig nützen. Der junge Österreicher musste den Traum von einer Teilnahme an den Australian Open bereits früh begraben.

In der ersten Runde der Qualifikation zog er gegen den französischen Routinier Stéphane Robert den Kürzeren. Dabei hatte der 21-Jährige alle Chancen auf den Sieg. Vor allem im ersten Durchgang wurden einige leichte Fehler Ofner zum Verhängnis. In einem engen Satz setzte Robert seine Erfahrung ein und ging mit 7:6 (5) in Führung.

Ofner steckte jedoch nicht auf und kämpfte weiter. Nach einem 1:3 und Break-Rückstand fightete sich Ofner zurück und nahm seinem Kontrahenten den Aufschlag zum 4:5 ab und servierte danach zum Ausgleich. Im entscheidenden letzten Spiel flatterten dem Youngster die Nerven und Robert nutzte seine Chance zum Break. Am Ende setzte sich die Erfahrung mit 7:6 (5) und 7:5 durch und Ofner muss früher als erhofft die Heimreise antreten.

Novak behält die Nerven

Dennoch gibt es erfreuliche Nachrichten für die österreichischen Fans. Dennis Novak steht in der zweiten Runde der Quali und wahrt damit die Chance auf die Hauptfeld-Teilnahme. Gegen die Nummer 210 der Welt musste Novak jedoch hart arbeiten. Ilya Ivashka agierte aggressiv und setzte den Mann aus der Wiener Neustadt stark unter Druck. Diesem hielt Novak jedoch stand und ging mit 6:4 und Satz in Führung.

Ivashka ließ sich davon nicht beirren, blieb seiner Linie treu und sicherte sich den Satzausgleich. Im entscheidenden Durchgang schenkten sich beide Spieler nichts und die Entscheidung fiel im Tiebreak. Novak servierte gut und behielt die Nerven. Nach dem Matchball stand ein 6:4, 4:6 und 7:6 (5)-Erfolg für Novak auf der Anzeigentafel.

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