Dienstag, 03.05.2016

NHL-Roundup

Kühnhackl trifft bei Penguins-Sieg

Die Pittsburgh Penguins haben gegen die Washington Capitals einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Rookie-Goalie Martin Murray überragte beim knappen 3:2-Erfolg seines Teams, Tom Kühnhackl trug sich in die Torschützenliste ein. Bei den Gästen überwog nach der Pleite vor allem eine Erkenntnis.

Tom Kühnhackl (l.) durfte sich über einen Treffer freuen
© getty
Tom Kühnhackl (l.) durfte sich über einen Treffer freuen

Pittsburgh Penguins - Washington Capitals 3:2 - Serie 2-1 BOXSCORE

Verkehrte Welt im CONSOL Energy Center in Pittsburgh! Gegen starke Capitals, die die Hausherren über weite Strecken der Partie komplett im Griff hatten und auch bei den Schussversuchen (49:23) und Hits (58:25) keine Fragen aufkommen ließen, hätten die Pens eigentlich nie und nimmer als Sieger vom Eis gehen dürfen - wäre da nicht ein 21-jähriger Rookie für Pittsburgh auf dem Eis gewesen.

Während seine Vorderleute die Offensive der Gäste eigentlich nie wirklich in den Griff bekamen, hatte Pens-Goalie Martin Murray seinen Kasten nahezu die gesamte Spieldauer über im selbigen. Am Ende durfte sich Murray über mehr als überzeugende 47 Saves freuen und brachte die Capitals an den Rand der Verzweiflung und darüber hinaus.

"Sie haben heute alles auf unseren Kasten abgefeuert. Hätten wir Murray nicht gehabt, dann hätten wir dieses Spiel niemals gewonnen", analysierte Patric Hornqvist nach der Schlusssirene. "Im Endeffekt ist es allerdings das, was gute Teams auszeichnet: Wir haben einen Weg gefunden, diese Partie zu gewinnen, auch wenn wir nicht unser bestes Eishockey gezeigt haben. Im nächsten Spiel müssen wir allerdings erheblich besser auftreten."

Während der Schlussmann Pittsburghs seinen Kasten sauber hielt, nutzten Hornqvist und Tom Kühnhackl, die mit einem Doppelschlag innerhalb von nur einer Minute noch im ersten Drittel für eine kalte Dusche der Gäste sorgen konnte, sowie Carl Hagelin die wenigen Chancen der Gastgeber und überwanden Washingtons Braden Holtby (20 Saves).

Dass es am Ende nochmals richtig spannend wurde lag daran, dass Alex Ovechkin und Justin Williams den schier unüberwindbaren Murray im letzten Abschnitt doch noch knacken und so auf 2:3 verkürzen konnten. Der Treffer Williams' kam mit etwas weniger als einer Minute auf der Uhr allerdings deutlich zu spät, um wirklich für Panik bei den Gastgebern zu sorgen.

"Sie haben es gut gemacht und unsere Fehler ausgenutzt", gestand Ovechkin nach der Partie. "Sie waren geduldig und haben zugeschlagen. Das war für uns heute eine gute Lektion." Spiel vier steht am Mittwoch auf dem Programm.

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