Samstag, 16.04.2016

NHL-Playoffs, 1. Runde

Greiss kassiert Pleite - Lightning stark

Die Tampa Bay Lightning haben im Duell mit den Detroit Red Wings den nächsten wichtigen Sieg eingefahren, während es für Thomas Greiss und die New York Islanders bei den Florida Panthers eine Niederlage zu verdauen gab. In St. Louis durften die Chicago Blackhawks einen Sieg bejubeln und die Nashville Predators feierten einen gelungenen Playoff-Start.

Thomas Greiss musste im zweiten Spiel der Serie eine Niederlage wegstecken
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Thomas Greiss musste im zweiten Spiel der Serie eine Niederlage wegstecken

Florida Panthers - New York Islanders 3:1 Serie: 1-1 BOXSCORE

Im ersten Duell beider Teams war New Yorks Goalie Thomas Greiss noch der Matchwinner. Der Deutsche, der in seinem ersten Playoff-Spiel als Starter überhaupt mit 42 Saves großen Anteil am Sieg der Isles hatte, stand diesmal jedoch im Schatten seines Gegenübers. Zwar verbuchte Greiss erneut 28 Saves, musste allerdings dreimal hinter sich greifen und zudem 41 Paraden durch Floridas Roberto Luongo mitansehen.

"Das heute war extrem wichtig für uns", sagte der Mann des Abends im Anschluss, spielte seine Rolle jedoch in gewohnter Manier herunter: "Es war eine Leistung des gesamten Teams. Ein typisches Playoff-Spiel, in dem es vor allem um harte Arbeit ging. Und wir haben einen Weg gefunden, es zu gewinnen." Während Luongo sich nur New Yorks John Tavares geschlagen geben musste, sorgten Reilly Smith, Nick Bjugstad und Dmitry Kulikov, der Sekunden vor Schluss den Deckel auf die Partie machen konnte, dafür, dass die Stimmung im BB&T Center nicht besser hätte sein können.

"Das war heute ein sehr intensives, sehr enges Spiel", analysierte Tavares. "Ich dachte, dass wir eigentlich während eines Großteils der Partie die Kontrolle hatten. Luongo hat allerdings überragend gehalten und uns ist deshalb die Zeit davongelaufen." Spiel drei der Serie steht am Sonntag in Brooklyn auf dem Programm, das vierte Duell steigt am Mittwoch.

Tampa Bay Lightning - Detroit Red Wings 5:2 Serie: 2-0 BOXSCORE

Déjà-vu für die Red Wings: Bereits im letzten Jahr hatte Tampa Bays Tyler Johnson Detroit in der ersten Runde mit sechs Treffern sowie zwei Assists ordentlich eingeheizt. Am Freitag folgte die nächste Gala. Überragende zwei Tore, die im entscheidenden dritten Drittel die Hausherren auf die Siegerstraße brachten sowie zwei Assists steuerte der Center zum erneuten Sieg der Lightning, der zudem den 2:0-Vorsprung in der Serie bedeutet, bei. Die restlichen Treffer der Gastgeber, die ohne Steven Stamkos und Anton Stralman antraten, erzielten Nikita Kucherov, Brian Boyle und Alex Killorn.

"Er hat eine Menge Herz und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Teams", lobte Lightning-Center Boyle seinem Teamkollegen Johnson nach der Partie. "Er zeigt uns momentan den Weg." Auch am anderen Ende des Eises erwischte ein Schlüsselspieler einen guten Abend. Tampas Goalie Ben Bishop verbuchte 30 Saves und musste sich nur Detroits Dylan Larkin, der für zu Beginn des zweiten Abschnitts für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt hatte, sowie Brad Richards geschlagen geben.

Kurz vor Schluss sorgten dann beide Seiten für Unruhe auf dem Eis. Wenige Sekunden vor Ende der Partie kam es zu einer Schlägerei, an der auf beiden Seiten gleich mehrere Spieler beteiligt waren. Insgesamt hagelte es 14 Strafen. Die Chance, auch sportlich zu antworten, erhalten die Red Wings am Sonntag, wenn es in Detroit zum dritten Spiel der Serie kommt.

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St. Louis Blues - Chicago Blackhawks 2:3 Serie: 1-1 BOXSCORE

Spiele werden auf dem Eis entschieden? Nicht immer! Dass die Blackhawks mit einem Sieg in der Tasche aus St. Louis die Heimreise antraten, lag vor allem an Chicagos Coach Joel Quenneville. Der Chef hinter der Bande nutzte im Schlussdrittel eine Challenge und verhinderte so die Führung der Hausherren, die aufgrund eines Abseitsposition aberkannt wurde.

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Nur Minuten später traf Andrew Shaw zum 2:1 für die Gäste, die das Momentum auf ihrer Seite hatten und durch Artemi Panarin nach 18:34 Minuten des dritten Durchgangs zur 3:1-Vorentscheidung kamen.

"Wir waren uns direkt sicher, dass es Abseits war. Allerdings habe ich einen kleinen Moment gebraucht und geschrien wie ein Verrückter", sagte Quenneville nach der Schlusssirene zur wohl entscheidenden Szene. Nach einem torlosen ersten Drittel hatte Vladimir Tarasenko zuvor nach 15:20 Minuten des zweiten Abschnitts zur Führung der Hausherren getroffen, Duncan Keith konnte jedoch noch im gleichen Durchgang ausgleichen.

Der 2:3-Anschlusstreffer zwei Sekunden vor Ende der Partie durch St. Louis' Kevin Shattenkirk hatte keinerlei Auswirkungen mehr. Das dritte Duell steht am Sonntag in Chicago auf dem Programm.

SPOX-Power-Ranking: Kampf gegen die Vergangenheit

Anaheim Ducks - Nashville Predators 2:3 Serie: 0-1 BOXSCORE

Die Fans im Honda Center bekamen ein Duell auf Augenhöhe zu sehen, mussten sich allerdings bereits nach nur 35 Sekunden des ersten Drittels eine kalte Dusche von Nashvilles James Neal gefallen lassen.

Der Left Wing der Gäste war von Anfang an hellwach und ließ Goalie John Gibson im Kasten der Ducks keine Chance. Während der Treffer Neals durch den Ausgleich von Ryan Getzlaf sowie den 2:1-Führungstreffer durch Ryan Kesler noch zu verkraften war, sorgten Colin Wilson sowie Filip Forsberg dafür, dass die Hausherren am Ende den eigenen Fans kein Happy End liefern konnten.

"In den Playoffs muss man jede Sekunde bereit sein und jede Chance nutzen", sagte Neal im Anschluss an den wichtigen Sieg der Preds, an dem auch Goalie Pekka Rinne mit 27 Saves großen Anteil hatte. "Ich denke, dass man vor allem die richtige mentale Einstellung haben muss." Spiel zwei steht am Sonntag auf dem Programm und findet erneut Anaheim statt.

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