Oilers verlieren Bryzgalov und siegen

Von SPOX
Montag, 02.12.2013 | 10:01 Uhr
Musste nach einer Kollision mit Ryan Garbutt verletzt raus: Oilers-Goalie Ilya Bryzgalov
© getty
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Die Edmonton Oilers halten der wilden Dallas-Offense stand, obwohl Goalie Ilya Bryzgalov verletzt raus muss. Ex-Senators-Kapitän Daniel Alfredsson führt Detroit zum Sieg in Ottawa. Und die Vancouver Canucks gewinnen bei den Carolina Hurricanes, Ryan Kesler trifft gleich zwei Mal.

Spiel der Nacht

Dallas Stars (12-9-4, 28 pts) - Edmonton Oilers (9-17-2, 20 pts) 2:3 SO BOXSCORE

Edmonton machte das beste aus seiner limitierten Offensive und dem erzwungenen Torwartwechsel. Im Shootout setzten sich die Oilers dank der Treffer von Jordan Eberle und David Perron durch.

Ryan Garbutt brachte die Stars im Mittelabschnitt in Unterzahl in Führung und hatte kurz darauf die Riesenchance zum 2:0. Doch er kollidierte beim Versuch abzuschließen mit Oilers-Goalie Ilya Bryzgalov. 3:41 Minuten waren ihm zweiten Drittel noch zu spielen, als Bryzgalov mit einer Oberkörperverletzung raus musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon 28 Saves auf dem Konto. Devan Dubnyk ersetzte den Russen.

Die wundersame Welt von Ilya Bryzgalov: Stalin, Nordpol und Blondinen

Fünf Sekunden vor der Drittelpause kassierte Dallas durch Ales Hemsky das 1:1. Erneut war es Garbutt, der Dallas anschließend in Front schoss, ehe Andrew Ference für Edmonton zum zweiten Mal ausglich.

Dallas feuerte satte 45 Schüsse auf den Kasten der Oilers ab (Edmonton nur 32), doch Bryzgalov-Ersatz Dubnyk kam und lieferte (15 Saves). Im Shootout hielt er 2/3 Penalties, während sein Gegenüber Kari Lehtonen (30 Saves) im Tiebreaker nicht einen Puck abwehren konnte.

"Alle beide haben das richtig gut gemacht", lobte Oilers-Coach Dallas Eakins seine Goalies. "Insbesondere wie Dubnyk von der Bank reinkam, das ist nie einfach. Er hat Saves ausgepackt, die uns im Spiel hielten."

Die weiteren Spiele

Ottawa Senators (10-13-4, 24 pts) - Detroit Red Wings (14-7-7, 35 pts) 2:4 BOXSCORE

In einem an Strafen armen Duell (1:3) setzte sich die effektivere Offense gegen die fehleranfällige Defense der Hausherren durch. Nach torlosem Anfangsdrittel brachten Johan Franzen und Drew Miller die Red Wings in Führung. Clark MacArthurs Anschlusstreffer konterte Miller mit seinem zweiten Treffer früh im Schlussdrittel.

Den Schlusspunkt setzte nach erneutem Anschlusstreffer von Mika Zibanejad Rückkehrer Daniel Alfredsson 1:03 Minuten vor der Schlusssirene mit einem Empty Net Goal. Der Ex-Kapitän der Senators hatte bereits Franzens 1:0 eingeleitet.

Nach 17 Jahren in Ottawa konnte sich Alfredsson nun vergewissern, wie tief die Franchise ohne ihn in der Krise steckt. "Auch wenn wir verloren hätten, wäre es für mich persönlich eine Nacht gewesen, an die ich mich immer erinnern werde", sagte Alfredsson. "Wir waren motiviert und spielten hart. Ich glaube, wir sind stärker geworden, je länger das Spiel dauerte."

Für die Sens, die zwar 32 Schüsse aufs Tor abgaben (Detroit: 16), aber zu wenig draus machten, war es bereits die vierte Heimpleite in Folge. "Sie erwischen uns drei Mal beim Wechsel der Sturmreihen", beklagte Ottawas Coach Paul MacLean. "Und sie schießen nicht daneben. Wir haben ihnen die Möglichkeiten gegeben und sie haben sie genutzt."

Carolina Hurricanes (10-12-5, 25 Pts) - Vancouver Canucks (14-10-5, 33 Pts) 2:3 BOXSCORE

Ryan Kesler (PP) und Tom Sestito hatten die Canucks im ersten Drittel in Führung gebracht. So richtig rund ging es aber erst zu Beginn des zweiten Abschnitts. Innerhalb von nur 39 Sekunden klingelte es drei Mal. Jordan Staal und Nathan Gerbe glichen aus, Kesler mit seinem zweiten Treffer besorgte den Endstand.

Stark spielte bei den Canucks neben Kesler auch Jason Garrison, der zwei Assists beisteuerte. Für Vancouver war es der zweite Sieg im dritten Auswärtsspiel in Folge. Carolina kassierte derweil die zweite Heimpleite hintereinander.

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