NFL: Power Ranking nach dem Draft

Der Sturz des Champions

Mittwoch, 04.05.2016 | 11:29 Uhr
Die Denver Broncos haben in der Offseason mehrere wichtige Spieler verloren
© getty
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Der Draft 2016 ist Geschichte - Zeit für eine erste Bilanz der verschobenen Kräfteverhältnisse. Die Denver Broncos rutschen aufgrund mehrerer Fragezeichen ab, während Division-Rivale Oakland klettert. In der NFC East gibt es ein spannendes Dreier-Duell, die New England Patriots bangen um ihre PS und Cincinnati baut weiter an einem extrem kompletten Kader. Außerdem: Die NFC dominiert die Spitze. Und ein Team überragt bei der Erfüllung der eigenen Hausaufgaben.

32. Cleveland Browns

Die Free Agency hatte einen Hauch von Selbstauflösung: Mit Travis Benjamin, Mitchell Schwartz, Alex Mack und Tashaun Gipson gingen vier Starter, im Gegenzug kam vor allem ein Mann mit vielen Fragezeichen: Robert Griffin III bekommt offenbar eine ernsthafte Chance, sich als langfristiger Quarterback in Cleveland zu etablieren - das wurde im Draft bestätigt. Hier wurden am ehesten die Moneyball-Elemente deutlich, die den Browns durch die Verpflichtung von Paul DePodesta nachgesagt werden: Downtrades, um sich viele hohe Picks zu sichern und darüber die eigenen Löcher zu stopfen. Jetzt müssen Corey Coleman (einer von vier gedrafteten Receivern), Emmanuel Ogbah, Carl Nassib und Co. beweisen, dass sie das können. Bis dahin regiert weiter Unsicherheit in Cleveland.

31. Philadelphia Eagles

Viel haben die Eagles investiert, um mit Carson Wentz im Draft ihren Wunsch-Quarterback der Zukunft zu bekommen. Gratis dazu gab es einen Quarterback-Unruheherd, Sam Bradford hat intern und über seinen Berater auch öffentlich seinen Wechselwunsch verlauten lassen. Diese Diskussionen können sich die Eagles eigentlich nicht bis in die Saison leisten und da Wentz nicht sofort spielen soll, wäre Chase Daniel plötzlich der Starter. Nach dem Abgang von DeMarco Murray gibt es hinter Ryan Mathews nicht viel Running-Back-Tiefe, in der Secondary müssen sich Nolan Carroll und Eric Rowe beweisen und das WR-Corps ist nahezu unverändert. Zumindest die O-Line sieht besser aus als im Vorjahr. Philly wird einige Zeit brauchen, um wieder ernsthaft nach oben schauen zu können.

30. San Francisco 49ers

Eine Free Agency, in der erneut mehr Talent ging als kam (vor allem Anquan Boldin und Alex Boone springen ins Auge) und ein Draft, nach welchem noch immer riesige Fragezeichen das Receiving-Corps dominieren - ganz zu schweigen von der Unklarheit im Hinblick auf den Starting-Quarterback: 49ers-Fans müssen sich offensiv auf eine eher schwierige Saison einstellen. DeForest Buckner sollte schnell der beste Spieler an der D-Line werden, Joshua Garnett ersetzt Boone: Zumindest einige Baustellen wurden im Draft angegangen. Dennoch stellt San Francisco das schlechteste Team der Division und wird Chip Kelly Zeit geben müssen.

29. Miami Dolphins

Byron Maxwell und Xavien Howard sollten die Secondary besser machen, beide stehen aber nicht gerade für Konstanz - eher im Gegenteil. Erste Meldungen aus Miami lassen vermuten, dass Erstrunden-Draft-Pick und Skandalnudel Laremy Tunsil vom Tackle zum Guard umgeschult werden soll, was die größte Dolphins-Baustelle seit Jahren endlich adressieren würde. Passiert das nicht, wird die Offense die gleichen Probleme haben wie schon in den vergangenen Spielzeiten und Fortschritte bei Ryan Tannehill sind nahezu ausgeschlossen. Ganz davon zu schweigen, dass Miami nach zahlreichen Free-Agency-Absagen im Backfield voll auf Jay Ajayi baut. Ob Mario Williams nach dem Abgang von Olivier Vernon wirklich für den erhofften Pass-Rush sorgen kann steht ebenfalls in den Sternen.

28. New Orleans Saints

Ohne Drew Brees könnten die Saints hier noch zwei, drei Spots tiefer sitzen. Zu groß und zu zahlreich sind die Löcher im finanziell limitierten Kader. Ein neuer Guard müsste her, gleiches gilt für den nach wie vor dringend benötigten Pass-Rusher. Ohio-State-WR Michael Thomas soll Marques Colston ersetzen, Tight End Coby Fleener wurde mit viel Geld in den Big Easy gelockt. Ob Erstrunden-Pick Sheldon Rankins die schwächste Run-Defense der Vorsaison (4,9 Yards pro Run) allein reparieren kann?

27. Atlanta Falcons

Quo vadis, Atlanta? Es scheint, als suche Falcons-Coach Dan Quinn händeringend nach Speed und Aggressivität für seine Defense, was zu einigen merkwürdigen Draft-Picks führte - angeführt von Erstrunden-Pick Keanu Neal. Ein echter zweiter Pass-Rusher neben Vic Beasley fehlt aber weiterhin, genau wie Dominanz an der D-Line. Die Verpflichtung von Center Alex Mack sollte zumindest die Pass Protection verbessern und auch im Running Game für einige Löcher sorgen: Mack kennt die Offense von Offensive Coordinator Kyle Shanahan noch bestens aus Cleveland. So oder so muss sich Matt Ryan im Vergleich zur Vorsaison deutlich steigern.

26. Los Angeles Rams

Mit Janoris Jenkins, Nick Fairley, Rodney McLeod und Routinier Chris Long verloren die Rams einige wichtige Stützen in der Defense, die O-Line ist und bleibt ein Projekt - bestenfalls. Zudem hat L.A. zwar im Draft viele Ressourcen in seine Passfänger investiert, keiner davon aber kam vor der vierten Runde. Somit gehört auch das WR-Corps weiter zu den schwächeren der Liga. Nicht gerade ideale Voraussetzungen für Rookie-QB Jared Goff, der sofort starten wird und mit Arizona und Seattle zwei der besten Defenses der Liga zwei Mal im Jahr sieht. Viel Hoffnung ruht also auf den Schultern von Rookie of the Year Todd Gurley, der die Offense konkurrenzfähig halten soll.

25. Tennessee Titans

Von einer ernsthaften Rolle im Kampf um die Division ist Tennessee wohl noch wenigstens ein Jahr entfernt. Klar ist aber: Die Titans gehen mit einem deutlich schlagkräftigeren Team in die Saison als im Vorjahr. DeMarco Murray und Derrick Henry bilden ein spannendes RB-Duo, die O-Line wurde mit Ben Jones und Jack Conklin deutlich aufgewertet. Tennessee will mit seinem Power-Run-Game Druck von Mariotas Schultern nehmen. Spannend wird es sein zu sehen, in wie weit das mit Mariotas Lieblingsformation, der Shotgun, vereinbar ist.

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