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Ein Jahr Sperre für Martavis Bryant?

Von SPOX
Sonntag, 13.03.2016 | 00:32 Uhr
In den Playoffs auch gegen die Broncos eine Macht: Martavis Bryant
© getty
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Wide Receiver Martavis Bryant von den Pittsburgh Steelers droht offenbar eine Sperre von mindestens einem Jahr. Wie mehrere Medien berichten, soll der 24-Jährige gegen NFL-Richtlinien verstoßen und verbotene Substanzen eingenommen haben. Die Berater Bryants erklärten anschließend, dass er sich wegen Depressionen behandeln lasse.

Der talentierte Wideout hatte als Anspielstation von Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger in der vergangenen Saison überzeugt und gegen die Bengals vielleicht den Catch des Jahres hingelegt, als er einen Touchdown-Pass mit einer Flugrolle zwischen den Beinen sicherte. Doch schon da hatte er die ersten vier Partien wegen einer Sperre verpasst - es soll sich um Marihuana gehandelt haben.

Nun hat er in der Offseason erneut gegen seine Auflagen verstoßen. Bei erneutem Marihuana-Konsum wäre laut CBA eine Sperre von zehn Spielen fällig. Dass er nun für ein ganze Saison gesperrt werden könnte, lässt darauf schließen, dass es sich um einen anderen Verstoß handelt. "Erst und wenn es einen offiziellen Kommentar der Liga gibt, werden wir uns dazu äußern", ließen die Steelers erklären.

Dafür meldeten sich ein Berater von Bryant, der in den Playoffs mit 183 Yards und einem Touchdown in zwei Spielen geglänzt hatte, zu Wort. Der USA TODAY sagte Brian Fettner, dass Bryant eine Entziehungskur machen und sich wegen Depressionen untersuchen lassen werde. "Wir sind alle geschockt, ich selbst eingeschlossen", so Fettner. "Wir haben das Problem falsch eingeschätzt. Es handelt es sich nicht um ein 'Party-Problem'. Er ist überfordert und hat Depressionen, und darum muss er sich kümmern."

Laut Fettner hat Bryant mehrere Tests verpasst - diese gelten automatisch als positive Tests -, was auch die harsche Sperre erklären würde. "Das ist der lauteste Hilfeschrei, den ich je gesehen habe. Und das tut richtig weh. Er ist 24 und muss wieder auf die Beine kommen." Es handle sich um typische Symptome einer depressiven Erkrankung, so der Agent, der aber auch ein Marihuana-Problem eingestand. Sollte es zur Sperre im genannten Ausmaß kommen, werde man dagegen Einspruch einlegen.

Martavis Bryant im Steckbrief

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