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Cassel nach Dallas - Fitz Starter

Von SPOX
Mittwoch, 23.09.2015 | 13:38 Uhr
Matt Cassel darf auf eine neue Chance hoffen - der Quarterback wechselt nach Dallas
© getty
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Matt Cassel geht nach Dallas, die Cowboys reagieren damit auf den Ausfall von Tony Romo. Die New York Jets haben sich derweil auf Ryan Fitzpatrick festgelegt, Geno Smith muss sich bis auf Weiteres hinten anstellen. Außerdem: Kiko Alonso droht im schlimmsten Fall das Saisonaus und Chuck Pagano rudert nach seiner Frust-Rede zurück.

Cowboys holen Cassel: Die Dallas Cowboys haben wie erwartet auf den Schlüsselbeinbruch von Quarterback Tony Romo reagiert. Die Boys einigten sich am Dienstag mit den Buffalo Bills auf einen Trade von QB Matt Cassel und erhalten zusätzlich einen Siebtrunden-Draft-Pick 2017. Im Gegenzug wandert Dallas' 2017er Fünftrunden-Pick nach Buffalo.

Cassel soll ersten Berichten zufolge bis auf Weiteres als Backup von Brandon Weeden fungieren, für den Team-Eigentümer Jerry Jones kurz bevor der Trade über die Bühne ging bei KRLD-FM bereits warme Worte parat hatte: "Weeden hat einen fantastischen Wurf. Seine Wurfbewegung und sein Arm, seine Power, seine Genauigkeit - ihr werdet keinen begabteren Passer finden."

Tony Romo wurde indes am Dienstag vorübergehend auf die IR-Return-Liste gesetzt. Damit kann er ab Week 11, wenn die Cowboys auf die Miami Dolphins treffen, wieder in den aktiven Kader aufgenommen werden.

Fitz bleibt Starter: Ryan Fitzpatrick bleibt bis auf Weiteres der Starting-Quarterback der New York Jets. Fitzpatrick, der erst ins Rampenlicht gerückt war, nachdem Ex-Jet IK Enemkpali Geno Smith den Kiefer gebrochen hatte, spielt bislang solide und die Jets haben ihre ersten beiden Partien gewonnen.

Damit hat er sich allem Anschein nach das Recht verdient, die Offense zumindest vorerst auch weiterhin aufs Feld zu führen."Ryan ist im Moment unser Starter und wir haben gut rein gefunden. Die Chemie passt", betonte Coach Todd Bowles am Dienstag bei ESPN: "Geno versteht das. Ryan ist unser Starting-Quarterback und dabei bleibt es."

Alonso verletzt: Die Verpflichtung von Ex-Bills-Linebacker Kiko Alonso, der im Gegenzug für LeSean McCoy nach Philadelphia kam, wurde bereits vor der Saison kritisch beäugt - kam Alonso doch gerade von einem Kreuzbandriss zurück. Dementsprechend tief saß der Schock, als der 25-Jährige am Sonntag das Duell mit den Cowboys aufgrund einer Verletzung am zuvor schon lädierten Knie vorzeitig verlassen musste. Doch zumindest den Super-GAU vermeiden die Eagles wohl.

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Laut Informationen von NFL-Insider Ian Rapoport hat sich Alonso keinen erneuten Kreuzbandriss zugezogen, allerdings wird sich der Linebacker noch eine zweite Meinung einholen. Die ersten Untersuchungen haben einen Teilriss des Kreuzbandes diagnostiziert, womit er ebenfalls länger ausfallen dürfte. Zumindest ein Comeback im Laufe der Saison ist aber damit denkbar, wenngleich die Eagles auch auf Nummer Sicher gehen und Alonso auf die IR-Liste setzen könnten.

Pagano rudert zurück: Colts-Coach Chuck Pagano war nach der Pleite gegen die Jets am Montagabend sichtlich bedient und holte zum Rundumschlag aus. Mit Blick auf die Turnover von Quarterback Andrew Luck meckerte er: "Es ist wirklich nicht so schwer - wir reden hier ja nicht über Trigonometrie." Angesichts der löchrigen O-Line schoss er dann auch in Richtung der Team-Bosse: "Das ist doch seit drei Jahren so. Damit müsste Andrew inzwischen doch zurechtkommen."

Am Dienstag aber ruderte Pagano zurück. "Das liegt nicht alles am Quarterback. Ich bin Gott dankbar dafür, dass wir ihn haben. Luck hat phänomenale Dinge für uns getan, wir verlangen viel von ihm. Er wird einen Weg finden." Die Aussage zur O-Line sei lediglich ein Kompliment für Luck gewesen: "Ihr alle wisst, wie viele verschiedene Kombinationen wir da zuletzt hatten. Das ist ja gut dokumentiert."

Seferian-Jenkins fällt aus: Bitterer Schocker für die Tampa Bay Buccaneers: Tight End Austin Seferian-Jenkins hatte sich am Sonntag beim Sieg über die Saints eine Schulterverletzung zugezogen, die ersten Untersuchungen lassen jetzt auf eine Zwangspause von vier bis sechs Wochen schließen.

Seferian-Jenkins legte in Week 1 einen starken Auftakt in die Saison hin und schien eine gute Chemie mit Rookie-QB Jameis Winston entwickelt zu haben. Immerhin: Durch Tampas Bye-Week in Week 6 wird der Tight End damit nicht zwangsläufig bis zu sechs Spiele verpassen.

Amerson nach Oakland: Keine zwei Tage war David Amerson auf dem Markt: Der zum Wochenbeginn von den Washington Redskins entlassene Cornerback wurde bereits am Dienstag von den Oakland Raiders per Waiver-Wire-Pickup verpflichtet. Der einstige Zweitrunden-Draftpick soll jetzt eine der schwächeren Secondarys der Liga verstärken, die vor allem gegen Tight Ends bislang überaus anfällig war, nachdem er die Erwartungen in Washington nie erfüllen konnte.

Week 3: Der Schedule im Überblick

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