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NBA Finals – Toronto Raptors vs. Golden State Warriors News und Gerüchte: Irre Ticketpreise für Game 5

Von SPOX
Wer Spiel 5 aus Drakes Perspektive mit ansehen möchte, muss dafür etwa 120.000 Dollar berappen.

Wer Spiel 5 der NBA Finals live in der Scotiabank Arena verfolgen möchte, muss dafür viel Geld bezahlen. Ein Berater der Toronto Raptors hat derweil über die Entscheidung gesprochen, den Trade für Kawhi Leonard einzufädeln.

Irre Ticketpreise für Spiel 5 der NBA Finals

Zum ersten Mal in ihrer Franchise-Geschichte könnten die Raptors in der Nacht auf Dienstag zum NBA-Champion werden, den Kanadiern fehlt nur noch ein Sieg. Nicht nur auf den Straßen Torontos hat das zu großer Euphorie geführt, auch die Tickets für Spiel 5 sind heiß begehrt und enorm teuer.

Einem Bericht von CBC zufolge starten die günstigsten Tickets für Spiel 5 bei 3.238 US-Dollar bei der Re-Sale-Plattform StubHub, die teuersten Tickets werden derweil über Ticketmaster angeboten und kosten jeweils 60.000 Dollar. Man kann diese allerdings nicht einzeln, sondern nur als Paare erwerben. Wer an der Seitenlinie sitzen möchte, muss also insgesamt 120.000 Dollar dafür aufbringen.

Spiel 5 wird wie die gesamten Finals auf DAZN gezeigt (Di., 3 Uhr) - JETZT den kostenlosen Probemonat abschließen!

Raptors: Masai Ujiri traf die Entscheidung für Kawhi Leonard-Trade

Vor Spiel 5 der Finals hat der Cleveland Plain Dealer ein Interview mit Wayne Embry geführt, der seit etlichen Jahrzehnten für verschiedene NBA-Teams als Spieler und Manager fungierte und nun seit 15 Jahren als Berater bei den Raptors arbeitet. Embry sprach dabei unter anderem über die Entscheidung, den Trade für Kawhi Leonard vor der Saison einzufädeln.

"Diese Möglichkeit kam auf", so Embry. "Wir haben viel darüber geredet, es war ein Deal mit hohem Risiko, aber auch hohem Ertrag." Die Entscheidung, den einstigen Franchise-Player DeMar DeRozan abzugeben, sei letztendlich von Raptors-Präsident Masai Ujiri getroffen worden.

"Masai glaubte, dass Kawhi einer der fünf besten NBA-Spieler ist, wenn er gesund ist", so Embry. "Wir wussten, dass es riskant war, aber wir wussten auch, dass wir die Chance hatten, etwas Besonderes zu erreichen. Daher haben Masai und wir anderen gesagt: 'Lasst es uns versuchen.' Aber Masai hat die Entscheidung getrieben."

Leonard kann nach der Saison aus seinem Vertrag aussteigen und wird trotz der Chance auf den Titel mit den Raptors noch immer mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Sollten die Raptors die Trophäe gewinnen, dürften sie die Entscheidung für den Trade letztlich dennoch kaum bereuen.

Danny Green über Kawhi Leonard: "Ich bin gesegnet"

Danny Green kam im Sommer im Leonard-Trade gemeinsam mit dem Superstar aus San Antonio zu den Raptors, bei den Spurs hatten beide bereits sieben Jahre miteinander gespielt und 2014 gemeinsam einen Titel geholt. Nach Leonards beeindruckender Leistung in Spiel 4, in dem er 36 Punkte auflegte, wurde Green gefragt, wie es für ihn sei, Leonard schon so lange aus nächster Nähe zu erleben.

"Ich habe Glück", so Green. "Ich bin gesegnet, dass ich bisher fast seine gesamte Karriere mit ihm erleben darf. Es ist schön, ein Teil dieser Reise zu sein."

Nick Nurse: Kritik an Load Management war egal

Die Raptors setzten im Lauf der Saison auf eine kontroverse Load Management-Strategie bei Leonard und ließen diesen etwa keine Back-to-Backs absolvieren, damit er in den Playoffs so fit wie möglich sein würde. Dies hat sich offensichtlich ausgezahlt, Raptors-Coach Nick Nurse und Co. wurden jedoch während der Saison nicht selten dafür kritisiert.

"Das hat mich nicht im Geringsten gestört", sagte Nurse jedoch nun zu Yahoo! Sports. "Und ich muss die anderen Jungs dafür loben, weil sie sich den Arsch aufgerissen haben, wenn er nicht dabei war. Wir haben 17 dieser 22 Spiele ohne ihn gewonnen. Das hat uns geholfen, gerade bei der Entwicklung einiger Spieler. Und das kann man jetzt sehen."

Leonard hatte selbst kürzlich in einem Interview mit ESPN betont, dass diese Load Management-Strategie sehr wichtig für ihn war und ein Grund dafür sei, dass die Raptors es so weit geschafft hätten.

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