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NBA Ergebnisse: LeBron schlägt Wade bei letztem Tanz - Schröder stark

Von SPOX
Es war das letzte Duell zwischen LeBron James und Dwyane Wade in der NBA.

Im letzten Duell zwischen LeBron James und Dwyane Wade hat der King die Oberhand in einer spannenden Schlussphase behalten. Dennis Schröder hat derweil einen großen Anteil am Sieg seiner Oklahoma City Thunder. Die Golden State Warriors fahren gegen tapfere Minnesota Timberwolves einen Start-Ziel-Sieg ein.

Indiana Pacers (17-10) - Washington Wizards (11-16) 109:101 (BOXSCORE)

Indiana musste weiterhin auf Victor Oladipo verzichten, doch auch ohne ihren Star konnten die Pacers den vierten Sieg in Folge einfahren. Dabei machten es die Gastgeber spannender als eigentlich nötig, führten die Pacers doch Mitte des dritten Viertels bereits mit 87:62. Doch die Wizards gaben auch ohne John Wall (Ferse) nicht auf.

Bradley Beal erzielte 9 Zähler bei einem 13:0-Run der Gäste zum Ende des Abschnitts und brachte seine Farben so wieder in Schlagdistanz. Durch einen weiteren Lauf, wieder initiiert von Beal, waren die Hauptstädter sogar wieder auf einen Zähler dran und hatten die Chance zur Führung, doch der überragende Myles Turner blockte Kelly Oubre elitär weg.

Der Center der Pacers machte sein vielleicht bestes Saisonspiel und kam auf 26 Punkte, 12 Rebounds sowie 5 Rejections. Nach dem Turner-Block versenkte Darren Collison (10, 17 Assists) auf der Gegenseite seinen einzigen Dreier der Partie und das Momentum war wieder auf der Seite der Gastgeber, die sich den Sieg dann nicht mehr nehmen ließen.

Neben Collison und Turner glänzte Bojan Bogdanovic mit 22 Punkten, dazu verbuchte Thaddeus Young (14, 12 Rebounds) ein Double-Double. Bei Washington überzeugten neben Beal (30, 10/27 FG) Oubre (23, 9/14 FG) und mit Abstrichen Austin Rivers (13), der Wall recht solide vertrat.

Philadelphia 76ers (19-9) - Detroit Pistons (13-12) 116:102 (BOXSCORE)

Ohne den pausierenden Blake Griffin war für die Pistons in der Stadt der brüderlichen Liebe wenig zu holen, so sah es zumindest zu Beginn aus. Ohne den Forward fehlte ein Verteidiger gegen Ben Simmons. Der Australier scorte nach Belieben, weswegen Gäste-Coach Dwane Casey auch früh eine Zone auspackte, allerdings ohne Erfolg.

Doch auch Philly hatte schnell einen Ausfall zu beklagen, weil Jimmy Butler im zweiten Viertel mit Leistenproblemen das Feld verlassen musste. So kamen die Pistons doch noch einmal zurück in die Partie, obwohl man mit bis zu 15 Punkten hinten lag. Luke Kennard verbuchte dabei mit 28 Zählern (11/18 FG) ein neues Career High und war der Hauptgrund, dass die Gäste einigermaßen mithalten konnten.

Gegen die Übermacht der Sixers unter den Brettern war der Guard aber natürlich machtlos. Die Gastgeber schnappten sich 16 Offensiv-Rebounds und erzielten satte 27 Zähler nach zweiten Chancen. Für die Entscheidung sorgten dann Joel Embiid (24, 8 Rebounds) und Simmons (18, 10 Boards, 7 Assists), die hauptverantwortlich für einen 14:2-Sixers-Run im vierten Viertel waren.

Dazu überzeugte auch die Bank der Sixers mit satten 52 Punkten, wobei alleine Furkan Korkmaz 18 (7/12 FG) beisteuerte. Auch T.J. McConnell (14, 6 Assists) machte ein gutes Spiel. Bei den Pistons verbuchte Andre Drummond (21, 17 Rebounds) sein übliches Double-Double, außerdem lieferte Jose Calderon 11 Punkte von der Bank kommend.

Boston Celtics (16-10) - New Orleans Pelicans (14-15) 113:100 (BOXSCORE)

Die Celtics mussten gegen Anthony Davis und Co. auf Kyrie Irving, Al Horford, Gordon Hayward und auch Aron Baynes verzichten, weswegen Daniel Theis erneut auf der Fünf startete und mit AD natürlich ein undankbares Matchup hatte. Der Deutsche schlug sich aber sehr wacker, auch wenn er früh Foulprobleme bekam.

Doch auch sein Ersatz, Rookie Robert Williams (7, 11 Rebounds, 3 Blocks), machte es gegen die Braue mehr als ordentlich und blockte AD sogar zweimal, auch bei dessen Fadeaway! Das haben noch nicht viele Spieler in dieser Liga geschafft. Dass Davis dennoch 41 Punkte erzielte, lag vor allem daran, dass er satte 34 Würfe nahm und auch noch neunmal an der Freiwurflinie stand.

Ansonsten lief bei den Pelicans nur wenig zusammen, Julius Randle (20, 11 Rebounds) war neben AD der einzige Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute. So waren die Gäste fast die komplette Spielzeit im Hintertreffen, auch weil Marcus Morris (31, 10/15 FG) direkt nach der Pause heiß lief und gleich drei Triples versenkte. Die Führung wuchs so auf 13 Zähler an, näher als 9 kamen die Pels nicht mehr heran.

Ein ebenfalls gutes Spiel erwischte Jayson Tatum (21, 10/16 FG), der für das Highlight des Spiels sorgte. Erst ließ der Sophomore Davis per Crossover aussteigen, dann dunkte der Forward elitär. Zudem machte Jaylen Brown (19) mit aggressivem Auftreten auf sich aufmerksam. Theis spielte knapp 22 Minuten, in denen er 6 Zähler (3/8 FG), 5 Rebounds und 1 Steal zum Sieg beisteuern konnte.

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