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NBA Spielbericht: New Orleans Pelicans verhindern spätes Pistons-Comeback

Von SPOX
Die New Orleans Pelicans sorgen für die bereits vierte Pistons-Niederlage in Folge.

Lange Zeit dominieren die New Orleans Pelicans das Geschehen in Detroit. Doch die Pistons geben sich angeführt vom starken Blake Griffin nicht geschlagen. Am Ende reicht es aber nicht zum Comeback.

Detroit Pistons (13-11) - New Orleans Pelicans (14-14) 108:116 (BOXSCORE)

Es ist gar nicht so lange her, da feierte man in Detroit mit dem Überraschungssieg gegen die Warriors noch den fünften Erfolg in Serie - anschließend hagelte es jedoch drei Pleiten in Folge und auch der Start in die Partie gegen New Orleans war aus Pistons-Sicht alles andere als vielversprechend.

Die Hausherren starteten extrem kalt in die Partie, gerade von Downtown lief anfangs nicht viel zusammen. Im ersten Viertel traf Detroit nur 1 von 11 aus der Distanz, auf der Gegenseite drehte dagegen vor allem Jrue Holiday mit 13 frühen Zählern auf.

Doch auch die Pels gingen mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus dem ersten Spielabschnitt. Mitte des Durchgangs prallte Blake Griffin bei einem Drive zum Korb mit dem Knie gegen die Hüfte von Anthony Davis. Die Braue humpelte anschließend vom Parkett und kurz darauf in die Kabine.

In dessen Abwesenheit lief es bei den Pels nicht mehr ganz so gut wie noch zu Beginn. Die Bank der Pistons um die starken Langston Galloway und Zaza Pachulia brachte die Gastgeber wieder zurück in Schlagdistanz, nachdem Detroit zwischenzeitlich mit 10 Zählern ins Hintertreffen geraten war. Zur Halbzeitpause stand es somit nur noch 50:56 aus Pistons-Sicht.

Pelicans verhindern erfolgreiches Pistons-Comeback

Das dritten Viertel zeichnete ein ganz ähnliches Bild. Die Pelicans kamen deutlich besser aus der Kabine - auch Davis kam wieder zurück - und erarbeiteten sich einen 16-Punkte-Vorsprung. Der hielt allerdings nicht besonders allzu lange an, da sowohl Griffin als auch Andre Drummond aufdrehten.

Auch Galloway streute den ein oder anderer Dreier ein, bevor Jon Leuer die Pistons mit zwei Layups zu Beginn des Schlussabschnitts sogar bis auf 91:93 heranbrachte. Noch enger gestalten konnten die Pistons die Partie allerdings nicht mehr.

Angeführt von Holiday und Julius Randle startete New Orleans einen 7:1-Lauf. Zwar gaben sich die Pistons zu keinem Zeitpunkt geschlagen, doch entweder wollten eigene, wichtige Würfe nicht fallen oder man konnte die Pelicans in den entscheidenden Situationen nicht stoppen.

Auch als Detroit zwei Minuten vor dem Ende nochmal auf 5 Zähler herankamen, ließ Drummond auf der einen Seite eine gute Gelegenheit liegen, während Nikola Mirotic am anderen Ende des Courts einen eiskalten Jumper zum 111:104 für NOP versenkte. Die Entscheidung.

Blake Griffin wehrt sich mit allen Mitteln gegen Niederlage

Mirotic beendete die Partie mit 12 Punkten und 7 Rebounds, bester Mann bei den Pels war jedoch Holiday. Der Point Guard erzielte 37 Punkte (dazu 5 Rebounds, 5 Assists, aber auch 9 Turnover), nach seinem starken Start kühlte Holiday nicht mehr wirklich ab. Randle steuerte 28 Punkte (11/19 FG) bei, während sich Davis nach seiner Rückkehr aufs Parkett offensiv merklich zurückhielt (6 Punkte, 2/7 FG, 9 Rebounds, 5 Blocks).

Auf der anderen Seite wehrte sich Griffin mit 35 Punkten am erfolgreichsten gegen die drohende Niederlage. Dabei versenkte er 13 von 25 aus dem Feld und 4 von 9 Dreier. Wenn Griffin mal nicht traf, war Drummond mit 11 Offensiv-Rebounds zu Stelle (insgesamt 23 Punkte, 19 Rebounds). Galloway kam zusätzlich noch auf 24 Punkte, doch die vierten Pleite in Folge konnten sie nicht verhindern.

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