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NBA: Anthony Davis überragt gegen schwache Rockets bei Hartenstein-Debüt

Von SPOX
Anthony Davis stellte ein neues Career High in Assists auf.
© getty

Anthony Davis hat mit einer Gala für einen unerwarteten Auswärtssieg seiner New Orleans Pelicans bei den Houston Rockets gesorgt. Der Big war überall zu finden und war zusammen mit Nikola Mirotic entscheidend für den 131:112-Sieg. James Harden, Chris Paul und Carmelo Anthony bleiben für Houston unauffällig, während Isaiah Hartenstein sein NBA-Debüt gibt.

Houston Rockets (0-1) - New Orleans Pelicans (1-0) 112:131 (BOXSCORE)

Wie angekündigt kam Carmelo Anthony in seinem Debüt für die Houston Rockets zunächst von der Bank, den freien Spot auf dem Flügel, den Trevor Ariza (Suns) hinterlassen hatte, besetzte James Ennis III. Die Gäste aus New Orleans hatten in Elfrid Payton ebenfalls einen Neuling in ihren eigenen Reihen und erwischten zunächst den besseren Start dank eines heißen Nikola Mirotic. Die Pels trafen in den ersten zwölf Minuten 64 Prozent aus dem Feld und führten mit 35:29.

Die Probleme der Rockets setzten sich fort, der Frontcourt der Pels dominierte die Zone. Auch Anthony Davis und Ex-Lakers-Spieler Julius Randle (17 Zähler zur Pause!) hatten in der ersten Halbzeit eine zweistellige Punkteausbeute vorzuweisen. Houston machte es den Gästen aber auch viel zu leicht, unbedrängte, völlig offene Korbleger waren keine Seltenheit.

So hatte das Frontcourt nach 24 Minuten 50 Zähler gesammelt, die Pels erzielten dabei satte 42 Punkte in der Zone. Die Rockets wirkten lethargisch, es fehlte die Abstimmung und viele leichte Leger gingen gegen die in der Preseason so gescholtenen Pelicans-Defense daneben.

Anthony Davis dominiert die Houston Rockets

Mit einem Rückstand von 15 Zählern war das Team von Coach Mike D'Antoni noch gut bedient, verloren war schließlich noch nichts. Ein Aufbäumen war jedoch nicht zu erkennen, im Gegenteil, es ging genau so weiter. Die Monobraue konnte in der Zone schalten und walten wie er wollte und zerlegte die Rockets-Defense in alle Einzelteile.

Erst zum Ende des dritten Viertel glomm noch einmal ein wenig Hoffnung auf, als Houston mit einem 16:4-Run auf 84:101 verkürzte. Aber die Pels verloren nicht die Nerven und so kamen die Gastgeber einfach nicht mehr heran. Das lag auch daran, dass MVP James Harden recht unauffällig blieb. Der Bärtige verpasste zwar ein Triple-Double mit 18 Punkten (6/15 FG), 9 Rebounds und 10 Assists nur knapp, wirkte aber dennoch weit von seiner letztjährigen Form entfernt. Dabei muss auch ein Lob an die Pels ausgesprochen werden, die im Verbund gut gegen den Guard verteidigten - vor allem ohne Fouls.

NBA-Debüt für Isaiah Hartenstein

Backcourt-Kollege Chris Paul (19, 6 Assists) setzte ebenfalls nur vereinzelt Akzente, bester Scorer für die Gastgeber war so Eric Gordon (21). Auf der anderen Seite war es AD (32, 13/21 FG, 16 Rebounds, 8 Assists, 3 Blocks), der bereits im ersten Spiel seine MVP-Ambitionen untermauerte und an einem Triple-Double vorbeischrammte. Mitspieler Payton gelang dieses Kunststück mit je 10 Zählern, Rebounds und Assists. Mirotic beendete die Partie mit 30 Punkten (6/8 Dreier), Randle mit 25 (9/15 FG).

Erfreulich aus deutscher Sicht: Isaiah Hartenstein kam noch in den letzten beiden Minuten zu seinem NBA-Debüt, konnte sich aber nicht mehr in den Boxscore eintragen.

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