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NBA - Dennis Schröder trotz starkem Thunder-Debüt: "Gibt Dinge, die man verbessern kann"

Von SPOX
Dennis Schröder zeigte gegen die Warriors ein starkes Debüt für die Oklahoma City Thunder.
© getty

Beim Saisonauftakt der Oklahoma City Thunder gegen die Golden State Warriors hat Dennis Schröder ein starkes Debüt für sein neues Team gezeigt. Nach der 100:108-Niederlage gegen den Champion sieht der Deutsche aber dennoch Verbesserungspotenzial.

"Es gab viele positive Dinge", bilanzierte Schröder nach der Partie gegenüber Reportern. "Wir sind als eine Einheit aufgetreten. Wir haben defensiv einen tollen Job gemacht, haben schnell gespielt und den Ball bewegt, aber es gibt gleichzeitig noch einige Dinge, die man verbessern kann."

Diese Zusammenfassung passt nicht nur sehr gut auf das Spiel der Thunder im Allgemeinen, sondern auch auf den Auftritt von Schröder im Speziellen.

Insgesamt zeigte der Deutsche ein starkes Debüt für sein neues Team, das im Sommer einen Trade für ihn eingefädelt hatte - das zeigt allein schon der Blick auf den Statistikbogen: Schröder beendete die Partie mit 21 Punkten, 6 Assists und 9 Rebounds. Letzteres stellt einen neuen, persönlichen Karrierehöchstwert dar!

Auf der anderen Seite kann und muss sich der 25-Jährige in Sachen Effizienz noch steigern. Seine Wurfquote (7/19 FG, 2/6) liest sich zwar auf den ersten Blick nicht schlecht, besonders prickelnd sind die 36 Prozent aus dem Feld allerdings nicht.

Fehlende Effizienz bei Oklahoma City Thunder und Dennis Schröder

Mit den Problemen beim Wurf war DS17 jedoch nicht alleine. "Wir hatten einige gute Möglichkeiten. Aber wenn unsere Offense ein wenig träge ist und wir den Ball nicht bewegen, dann müssen wir uns beim Scoring abrackern", sagte Head Coach Billy Donovan.

Die Thunder versenkten als Team genau wie Schröder nur gut 36 Prozent ihrer Feldwurfversuche, das ist auf Dauer zu wenig. Gerade bei Switches und den daraus entstehenden Mismatches müsse OKC früher attackieren, bevor sich der Gegner wieder sammeln kann, erläuterte Donovan.

Immerhin verstanden es die Thunder und auch Schröder sehr gut, das Spiel schnell zu machen. Das half auch Paul George, seine relativ schwache erste Halbzeit nach der Pause vergessen zu machen. "Selbst nach Fehlwürfen oder Treffern haben wir ihn in der Transition gefunden und haben ihn mit Screens freigespielt", lobte Donovan sein Team.

Dennis Schröder und OKC Thunder als nächstes gegen die Clippers

George drehte schließlich im dritten Viertel auf, indem er mit schnellen 12 Zählern kurz nach dem Pausentee sein Team zurück ins Spiel brachte. Dank PG13 und Schröder agierten die Gäste von diesem Punkt an auf Augenhöhe mit dem amtierenden Champion.

Doch in der Schlussphase zeigte sich wieder die Wurfschwäche, DS17 verpasste es beispielsweise, kurz vor Schluss von Downtown nochmal zu verkürzen. Die Warriors nutzten diese leichten Schwächen gut aus und sicherten sich schließlich den Auftaktsieg vor heimischen Publikum.

"Es gibt keine moralischen Siege", sagte George später. "Doch es gab einige Dinge, die sehr positiv waren und die wir aus diesem Spiel mitnehmen können." Die nächste Chance auf den ersten Erfolg in der neuen NBA-Saison haben Schröder und Co. in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen die Los Angeles Clippers.

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