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Thank God it's Friday

Neues aus der Anstalt

Freitag, 27.01.2017 | 12:03 Uhr
Carmelo Anthony ist um seine Situation bei den New York Knicks nicht zu beneiden
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Die New York Knicks liefern die neuste peinliche Episode, während Washington und Boston Rivalität zurück in die NBA bringen. Mo Williams wird zur Hehlerware, Terrence Ross liest zu viele Comics - und Dwight Howard interessiert sich nur für den "D". Thank God it's Friday!

Rivalität der Woche: Wie oft wird sich beschwert, dass wir in der heutigen NBA nicht mehr genug böses Blut sehen, dass die Spieler untereinander viel zu gut befreundet sind - und so weiter. Zu meiner Zeit hätte es das ja nicht gegeben! Wie gut, dass wir neben Zaza und Westbrook auch noch die Wizards und Celtics in der Liga haben.

Nachdem es im letzten Aufeinandertreffen beider Teams zum Eklat (!!!!!) kam, als Jae Crowder John Wall einen bösartigen Nasenstupser verpasste, wollten sich die Wizards nun revanchieren - und erschienen zum jüngsten Spiel unter der Woche allesamt in Schwarz. Diese martialische Beerdigungs-Kleidung mag normalerweise für Closeout-Games in den Playoffs reserviert sein, aber hey, wer will sich über etwas Feuer beschweren?

Als "süß" bezeichneten Isaiah Thomas und Jae Crowder die Geste im Vorfeld des Spiels. Leider agierten sie dann auf dem Court auch dermaßen süß, dass die Zauberer sie tatsächlich problemlos "begraben" konnten. Im Anschluss kam die Quittung von Wizards-Edelfan und, nun, "Liebesfilm"-Darstellerin Mia Khalifa via Twitter.

Bang!, um es mit Mike Breen zu sagen. Aber Thomas sollte sich nicht grämen und sich stattdessen ein Beispiel an Joel Embiid nehmen: Auch der König der Welt höchstpersönlich wurde Anfang Januar schon von Khalifa getrollt, unter ein Bild von ihm und seinen Sixers-Kollegen schrieb sie: "Ein Raum voller Ls", also Niederlagen.

Embiids Antwort: "Sagt die Frau mit Meilen von Ds", also, nun, männlichen Geschlechtsteilen. Und siehe da, seitdem haben die Sixers ihren besten Monat seit dem Jahr der Ratte hingelegt. Trust the Process.

Tennis-Keule der Woche: Wer während den Australian Open mal einen Blick aufs Junioren-Bracket geworfen hat (ja, wir sind eine vielseitige Redaktion!), dürfte folgendes verwirrt festgestellt haben: Matthew Dellavedova tritt neuerdings auf der Junior ATP Tour auf. Delly spielt Einzel und Doppel und gibt sich als 16-Jähriger aus, um einen unfairen Vorteil zu haben, der gewiefte Hund.

In Wirklichkeit handelte es sich dabei natürlich um Dellys Cousin, Kreativität wird in der Familie scheinbar nicht allzu sehr wertgeschätzt. Und Delly Jr. kennt das ehemalige Schoßhündchen LeBrons gar nicht persönlich: "Ich höre gelegentlich mal etwas, zum Beispiel im Sommer, da hat er irgendwas Großes gewonnen, ich weiß nicht, wie es hieß", sagte der Teenager.

Naja, den NBA-Titel halt. Kann man kennen, muss man aber nicht. Genau wie die Tennis-Version von Matthew Dellavedova, die sich in Australien bereits in der zweiten Runde verabschieden musste. Es sei denn, er eifert eines Tages seinem Cousin nach und stürzt seinen Gegenspielern "aus Versehen" in die Knie.

Hehlerware der Woche: Vergesst alles, was Quentin Tarantino in seiner Karriere jemals an verwirrenden Plots geschrieben hat! Die Saison von Mo Williams könnte auch er nicht toppen, ganz egal, welche bewusstseinserweiternden Mittel er sich vorher reinpfeifen würde.

To recap: Williams wollte nach der vergangenen Saison eigentlich aufhören, nahm dann aber doch seine Spieler-Option bei den Cavs wahr. Dennoch blieb er dem Team fern und wurde Anfang Januar im Kyle-Korver-Trade von den Cavs nach Atlanta geschickt. Am 18. Januar schickten die Hawks ihn weiter nach Denver für die Rechte am unsterblichen Cenk Akyol (wer kennt ihn nicht).

Die Nuggets waivten ihn noch am gleichen Tag - da das Gehalt trotzdem gegen den Cap zählte und sie damit näher an den Cap Floor brachte, konnte Denver dadurch rund 1,2 Millionen Dollar sparen. Aber nicht doch! Die Sixers machten ihnen mit der gleichen Absicht einen Strich durch die Rechnung und claimten Williams am 20. Januar, was ihnen wiederum rund eine Million erspart hätte.

Dann jedoch waivten sie ihn wieder - Philly brauchte den Kaderplatz für einen neuen 10-Tages-Deal für Chasson Randle. Das rief wiederum Denver auf den Plan, die Williams am 23. Januar erneut zurückholten. Und das ist noch nicht alles: Laut ESPN entlassen die Nuggets ihn zeitnah wieder, da sie den Kaderplatz für Alonzo Gee brauchen. Das wird so lange hin und her gehen, bis kein Team mit Geldspar-Ambitionen mehr einen freien Platz hat.

Klingt kompliziert? Ist es auch! Noch absurder wird die Scharade dadurch, dass Williams nicht plant, noch jemals ein weiteres NBA-Spiel zu bestreiten. Da soll noch einer sagen, das CBA müsse nicht von Zeit zu Zeit überarbeitet werden.

Seite 1: Rivalität, Tennis-Keule Delly und Hehlerware

Seite 2: Superheld T-Ross, die Anstalt und Dwights D

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