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NBA

Big Mo! Clips schlagen Spurs trotz CP3-Ausfall

Chris Paul führte sein Team in Punkten an, verpasste aber die Schlussphase des Spiels

Die San Antonio Spurs haben in Los Angeles die zweite Auswärtsniederlage der Saison kassiert. Gegen die Clippers unterlag das Team von Gregg Popovich mit 101:106 (BOXSCORE), dabei machte die Bank der Hausherren den Sieg perfekt.

San Antonio bleibt weiterhin der Verfolger Nummer eins der Golden State Warriors - das Spiel gegen die Clippers ging allerdings verloren.

L.A. weiß, wie man ohne Blake Griffin gewinnt, schließlich verpasste der Big Man in der vergangenen Saison 46 Partien. Chris Paul (19 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists) sprang in die Bresche, verletzte sich aber Ende des dritten Viertels und konnte das Spiel nicht beenden.

Es reichte dennoch nicht für die Spurs, da die Clippers-Bank (58 Punkte!) im vierten Viertel aufdrehte und San Antonio das Tempo nicht mehr mitgehen konnte. Bester Mann der Texaner war Kawhi Leonard mit 27 Punkten, 9 Rebounds, 5 Assists.

Die Reaktionen:

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Mo Speights (Clippers): "Wir werden besser und kommen langsam ohne Blake rein. Wir müssen alle zusammenhalten und das werden wir auch morgen tun. Unsere Reservisten war richtig stark. Wir haben nicht umsonst eine tiefe Bank."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Gäste reisten mit ihrem stärksten Lineup an: Parker, Green, Leonard, Aldridge und Gasol. Für den verletzten Griffin startete Paul Pierce, an seiner Seite: Paul, Redick, McBah a Moute und Jordan.

Paul Pierce im Interview: Die Kabine sah aus wie ein Lagerfeuer

1. Viertel: Die Clips gefielen früh mit guter Defense, Redick schweißte gleich mal zwei Dreier rein. Jordan dunkte Gasol mit aller Brutalität ins Gesicht und CP3 unterband einen Fastbreak mit dem Steal des Jahres. Bei den Spurs lief fast alles über LMA, mit Licht und Schatten. Das merkte auch Kawhi und leite einen 8:0-Lauf für San Antonio ein. Doch L.A. hatte noch Jamal Crawford, der mit fünf schnellen Punkten auf 27:22 für die Clips stellte.

2. Viertel: Die zweite Garde der Spurs hatte im Halfcourt Probleme, sodass L.A. sich langsam absetzen konnte. Mo Speights, Austin Rivers, Ray Felton - sie alle punkteten und halfen dabei. Popovich ließ Parker und Green lange draußen, erst als Simmons sein 4. Foul kassierte, durfte Green wieder mitmachen. Mit zwei starken Blocks demoralisierte DJ die Spurs noch mehr. Nachdem Jordan noch einen Airball von CP3 durch die Reuse hämmerte und dem bockstarken Kawhi eine Zehntelsekunde vor dem Buzzer ein Tip-In gelang, ging es mit 57:45 für die Clippers in die Halbzeit.

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3. Viertel: Wähhrend die Clippers nach Punkten in Transition deutlich vorn lagen (14:3), machte San Antonio das am offensiven Brett wieder wett. 17:2 betrug zu diesem Zeitpunkt der Vorteil bei Second Chance Points. Vor allem Pierce konnte im Frontcourt nicht dagegenhalten, Backup Brandon Bass auch nicht wirklich. Die Spurs waren jetzt dran (60:66), Pop ließ anschließend mehrfach DJ foulen, doch der Clips-Center blieb an der Linie souverän. Harter Schlag für L.A.: Paul musste mit Oberschenkelproblemen in die Kabine. 81:73 Clippers.

4. Viertel: Los Angeles schien das zusammenzuschweißen und die Energie der der Clippers wuchs und wuchs. Speights hängte sich richtig rein und wurde mehrfach belohnt. Felton beeindruckte mit einigen starken Drives, sodass Pop sogar Kawhi gegen ihn stellte. Doch sein Pick-and-Pop mit Speights war für die Spurs nicht zu verteidigen. Nicht ein Starter war zu dieser Zeit für die Clips auf dem Court - und die Hausherren bauten ihren Vorsprung dennoch aus. Am Ende fehlte San Antonio die Kraft und musste die zweite Auswärtsniederlage einstecken. Los Angeles siegte mit 106:101.

Clippers vs. Spurs: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Mo Speights. Wenn ein Star-Spieler ausfällt, müssen alle anderen in der Hierarchie aufrücken. Das nahm sich Marreese Speights gegen die Spurs wirklich zu Herzen. Er gab den Clippers ohne Griffin die Energie im Frontcourt, als dann auch noch CP3 ausfiel, übernahm er das Spiel und führte L.A. zum Sieg. Ebenfalls stark: Raymond Felton.

Der Flop des Spiels: Tony Parker. Der Spielmacher der Spurs war nicht er selbst. Klar, die Schnelligkeit alter Tage hat er nicht mehr, aber auch der Rest seines Spiels war zum Vergessen. In 28 Minuten kam er auf 2 Punkte, 2 Rebounds und 3 Assists.

Das fiel auf:

  • Pop ersparte Parker das Matchup gegen Paul, stattdessen durfte er sich in der Defense gegen Mbah a Moute ausruhen. Dafür nahm sich Green Paul an, Leonard verteidigte gegen Redick.
  • In Abwesenheit von Griffin durfte Paul Pierce starten. Bei einem ersten Saison-Einsatz von Beginn an, gegen die Nets, war The Truth überfordert. Warum er starten durfte? Rivers hatte da so ein Gefühl. Und der Coach fügte noch hinzu: "Wir dürfen ja zum Glück auch wechseln."

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  • Wie erwartet griff Doc Rivers in Abwesenheit von Griffin auf das Three-Guard-Lineup zurück. Mo Speights gab dabei den Center. Anfang des vierten Abschnitts war es fast schon ein Four-Guard-Lineup, da Flügel Wes Johnson auf der Vier spielte. Und das war auch der Grund, warum L.A. wieder davon zog, nachdem sich San Antonio herangearbeitet hatte.
  • Im ersten Matchup diese Saison gewann L.A. das Duell in der Zone mit 48:22, dieses Mal sah es zur Pause nicht wirklich anders aus (24:14). Doch in Hälfte zwei drehten die starken Spurs-Bigs den Spieß um. In der Paint stand es am Ende 50:42 für Texas.

Der Spielplan im Überblick

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