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NBA

Teague: "Es ging nicht um mich und Dennis"

Von SPOX
Jeff Teague (r.) hat keinerlei Probleme mit seinem "Nachfolger" Dennis Schröder

Im Sommer entschieden sich die Atlanta Hawks dazu, Dennis Schröder zum Starting Point Guard zu machen, und gaben daher Jeff Teague ab. Der frühere All-Star sprach vor dem ersten Wiedersehen nun über die Gründe.

Teague wurde im Sommer zu den Indiana Pacers getradet. Im Gespräch mit der Atlanta Journal-Constitution erinnerte sich der Point Guard nun an den Anruf, durch den er die Nachricht erfuhr: "Ich hatte vorher überall gelesen, dass ich nach Philly geschickt werde. Ich dachte, Mike Budenholzer würde mich anrufen, um mir zu erzählen, dass ich dort hin muss. Ich dachte nur: 'Komm schon, komm schon.' Ich dachte, es wird Utah, Dallas oder Philly."

Budenholzer hatte jedoch eine andere Nachricht für Teague: "Er sagte: 'Ich schicke dich nach Hause, nach Indiana. Ich werde das vielleicht eines Tages bereuen. Aber ich bin dir dankbar für alles, was du für uns getan hast.'"

Teague war letzten Endes nicht überrascht von der Entscheidung, da er der Meinung war, die Hawks haben in der Besetzung "ihr Limit" erreicht: "Das passiert jedem Team. Man kann nur an einen gewissen Punkt kommen. Ich glaube, mehr als die 60 Siege [in 2014/15] konnten wir mit dieser Gruppe nicht erreichen. Nach der letzten Saison wussten wir im Grunde, dass es vorbei war."

Kein Groll gegen Schröder

Dennoch habe er keinerlei Wut im Bauch, sagte Teague, und wehrte sich gegen die Gerüchte, dass es einen Konflikt zwischen ihm und Dennis Schröder, seinem designierten Nachfolger, gegeben habe. "Es ging nicht um mich und Dennis", bekräftigte Teague.

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"Ich weiß nicht, warum Leute immer von bösem Blut reden müssen. So jemand bin ich nicht, ich will für jeden nur das Beste. Ich war glücklich darüber, dass er seine Vertragsverlängerung bekommen hat. Er hat es verdient, weil er sich jeden Tag unglaublich reingehauen hat. Genau wie Kent Bazemore."

Sowohl Schröder als auch Bazemore hatten im Sommer neue Verträge unterschrieben, für 70 beziehungsweise 75 Millionen über jeweils vier Jahre. "Ich liebe das Team und all seine Spieler. Ich drücke ihnen allen die Daumen und hoffe, dass sie noch viel Erfolg haben werden", sagte Teague.

Jeff Teague im Steckbrief

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