Montag, 21.11.2016

Der goldene Spätherbst von Vince Carter

Half Grandpa/Half Amazing

Mit 39 Jahren spielt Vince Carter seinen seit langem besten Basketball. Der älteste aktive Profi der Liga überzeugt bei den Memphis Grizzlies durch seine Vielseitigkeit und nimmt nach schwachen Jahre wieder eine wichtige Rolle ein. Jede seiner Aktionen ist aber inzwischen eine Abwägungssache.

"Es geht nicht darum, hochzusteigen. Es ist die Landung, die bereitet mir mehr Probleme", gab Vince Carter nach seinem Dunk zu Protokoll. Ein Dunk in der Crunchtime wohlgemerkt, der das Spiel bei den Utah Jazz endgültig zugunsten der Grizzlies entschied.

Selbst mit 39 Jahren ist Vinsanity noch in der Lage, den Ball spektakulär durch die Reuse zu stopfen. Auch, wenn er den Fans dieses Spektakel nur noch selten liefert. Doch nicht nur das: Beim Auswärtsspiel am Salzsee gelangen dem früheren Highflyer 20 Punkte. So viele Zähler hatte in diesem Alter noch kein Bankspieler auflegt.

Über die komplette Saison erzielte Carter bislang 9,9 Punkte, 4,4 Rebounds und 1,8 Assists im Schnitt. Zwischendurch scorte er gar in fünf Spielen in Serie zweistellig, wobei er zwei Mal die 20-Punkte-Marke knackte. Bisher gelang es erst vier Spielern, mit 40 Jahren über eine Saison im Schnitt 10 oder mehr Punkte aufzulegen: Kareem Abdul-Jabbar, Karl Malone, Robert Parish und John Stockton. Carter ist dicht dran, in diese eltäre Gemeinschaft vorzustoßen.

Natürlich lässt sich die gesteigerte Produktion auf den ersten Blick mit der gestiegenen Spielzeit begründen (27 Minuten im Schnitt zu 17 in der Vorsaison). Doch während andere Spieler bei längeren Einsatzzeiten in puncto Effizienz nachlassen, konnte Carter sich steigern. 43 Prozent aus dem Feld sind besser als in den letzten fünf Jahren, die True Shooting Percentage von 55,5 ist sogar die drittbeste seiner gesamten Karriere.

Mit Verzögerung

Dabei lief es zunächst in Memphis alles andere als optimal. Der ehemalige Dunk-Champion sollte den Grizzlies das Feld öffnen und das chronische Shooting-Problem der Franchise aus Tennessee lösen, als er sich 2014 überraschend Marc Gasol, Mike Conley und Co. anschloss.

In den '90ern gedraftet: Lasst ihr mich jetzt alleine, oder was?
Innerhalb von nur einem Sommer traten diverse Legenden ab. Unter anderem der 1995 (!) gedraftete Kevin Garnett nach 21 Saisons
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Innerhalb von nur einem Sommer traten diverse Legenden ab. Unter anderem der 1995 (!) gedraftete Kevin Garnett nach 21 Saisons
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Kobe Bryant dagegen legte noch in seiner 20. Saison ein 60-Punkte-Spiel auf. Er trat als vielleicht größter Spieler seiner Generation ab
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Kobe Bryant dagegen legte noch in seiner 20. Saison ein 60-Punkte-Spiel auf. Er trat als vielleicht größter Spieler seiner Generation ab
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… es sei denn, man will diesen Titel lieber Tim Duncan geben. Auch der No.1-Pick von 1997 hängte seine Sneaker endgültig an den Nagel
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… es sei denn, man will diesen Titel lieber Tim Duncan geben. Auch der No.1-Pick von 1997 hängte seine Sneaker endgültig an den Nagel
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Aus dem '96er Draft trat Ray Allen offiziell zurück, wobei Mr. Shuttlesworth ohnehin zuletzt 2014 gespielt hatte
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Aus dem '96er Draft trat Ray Allen offiziell zurück, wobei Mr. Shuttlesworth ohnehin zuletzt 2014 gespielt hatte
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Ähnlich still und leise wie Duncan verabschiedete sich im Sommer Elton Brand, der 1st Pick von 1999
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Ähnlich still und leise wie Duncan verabschiedete sich im Sommer Elton Brand, der 1st Pick von 1999
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Andre Miller, ebenfalls '99 gedraftet, ist noch nicht offiziell zurückgetreten. Unter Vertrag steht er allerdings auch nicht mehr
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Andre Miller, ebenfalls '99 gedraftet, ist noch nicht offiziell zurückgetreten. Unter Vertrag steht er allerdings auch nicht mehr
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Nun gibt es nur noch sehr wenige Überbleibsel der '90er Jahre: Einer von ihnen ist der '98 an 5. Stelle gedraftete Vince Carter, der bei den Grizzlies noch den Veteranen vom Dienst gibt
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Nun gibt es nur noch sehr wenige Überbleibsel der '90er Jahre: Einer von ihnen ist der '98 an 5. Stelle gedraftete Vince Carter, der bei den Grizzlies noch den Veteranen vom Dienst gibt
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Dirk Nowitzki ging vier Plätze später über die "Ladentheke" - und will auch die nächste Saison noch bestreiten
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Dirk Nowitzki ging vier Plätze später über die "Ladentheke" - und will auch die nächste Saison noch bestreiten
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Nicht so Paul Pierce: Für den No.10-Pick von '98 soll nach dieser Saison Schluss sein
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Nicht so Paul Pierce: Für den No.10-Pick von '98 soll nach dieser Saison Schluss sein
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Auch aus dem Folgejahrgang 1999 gibt es nur noch ganz wenige Spieler. Jason Terry bestreitet derzeit bei den Bucks seine 18. NBA-Saison
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Auch aus dem Folgejahrgang 1999 gibt es nur noch ganz wenige Spieler. Jason Terry bestreitet derzeit bei den Bucks seine 18. NBA-Saison
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Metta World Peace ist derweil noch bei den Lakers aktiv, nachdem er sich im Training Camp gegen deutlich jüngere Konkurrenz durchsetzen konnte
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Metta World Peace ist derweil noch bei den Lakers aktiv, nachdem er sich im Training Camp gegen deutlich jüngere Konkurrenz durchsetzen konnte
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Manu Ginobili ist derweil ein Sonderfall: Der Lefty wurde '99 an Stelle 57 gedraftet, allerdings kam er erst 2002 in die NBA. In Ermangelung von Alternativen zählen wir ihn natürlich trotzdem als einen der letzten Mohikaner
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Manu Ginobili ist derweil ein Sonderfall: Der Lefty wurde '99 an Stelle 57 gedraftet, allerdings kam er erst 2002 in die NBA. In Ermangelung von Alternativen zählen wir ihn natürlich trotzdem als einen der letzten Mohikaner
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Alle anderen '90er-Artefakte sind jetzt bereits anderweitig unterwegs. Kaum jemand mit mehr Erfolg als Tyronn Lue (No.23-Pick '98), der als Head Coach bereits NBA-Champion wurde
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Alle anderen '90er-Artefakte sind jetzt bereits anderweitig unterwegs. Kaum jemand mit mehr Erfolg als Tyronn Lue (No.23-Pick '98), der als Head Coach bereits NBA-Champion wurde
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Ob die Mamba, Timmy oder KG bald Ähnliches erreichen werden?
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Ob die Mamba, Timmy oder KG bald Ähnliches erreichen werden?
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Seine Quoten von zu Beginn 32 Prozent waren nicht das, was sich beide Parteien voneinander gewünscht hatten. E hakte im Grindhouse weiter in der Disziplin Werfen. Carter wirkte nicht austrainiert und der Knöchel machte ständig Probleme. Es schien, als würde der einstige Superstar nur noch ein "Locker Room Guy" sein.

Neue Rolle

Mitnichten: Carter, der älteste aktive Spieler der NBA wird im Januar 40 Jahre alt und liefert seine beste Saison seit langem. Zwar sind auch in diesem Jahr die Trefferquoten aus der Distanz nicht besser, doch Carter leistet mit überlegtem Playmaking und überraschend guter Defense andere wertvolle Dienste.

Mit dem Routinier läuft die Offensive der Grizzlies deutlich flüssiger. Carter kann einem Team noch immer einiges geben, sei es als Ballführer oder Blocksteller im Pick-and-Roll oder als Slasher.

Nicht ohne Grund liegt Carter auf Rang 24 der All Time Scoring List. Sein Arsenal an Waffen ist zwar durch seine schwindende Athletik geschrumpft, doch der ehemalige Tar Heel findet nun andere Wege. "Er spielt immer noch gut, weil er cleverer ist als alle anderen. Früher spielte er gut, weil er einfach athletischer war", fasste es Clippers-Coach Doc Rivers treffend zusammen.

Es kommt nicht von ungefähr, dass die Grizzlies ohne den Veteranen ein Net Rating von -9,8 vorzuweisen haben und lediglich 92,9 Punkte auf 100 Ballbesitze erzielen. Nur ohne Mike Conley ist die Offense der Grizz noch zahnloser. Steht Carter dagegen auf dem Feld, macht Memphis auf 100 Angriffe gerechnet 5 Punkte mehr als der Gegner.

Die biologische Uhr tickt

"Es ist nicht einfach. Lange Zeit ist mir vieles leicht gefallen, nun muss ich härter dafür arbeiten. Dass ich in diesem Alter auf einem solchen Level noch mithalten kann, ist unglaublich", sagt Carter. Dennoch: Die biologische Uhr tickt unaufhörlich, spätestens seit der Operation am rechten Knöchel im Jahr 2014. Eben jene Stelle seines Körpers macht VC immer wieder zu schaffen.

Deswegen greift Carter zu teils ungewöhnlichen Maßnahmen. Bei Auswärtsspielen bestellt der Veteran zumeist ein Taxi, um deutlich früher als der Rest des Teams in die Arena zu fahren und Stabilisationsübungen für seinen Knöchel zu machen. "Jedes kleine Detail zählt und ich bin gewillt, alles zu tun", so der Flügelspieler.

Den Grundstein für seine gute Verfassung har er dabei schon im Sommer gelegt. In Orlando besitzt Carter sein eigenes Fitness-Studio, bei dem es an nichts fehlt. Dort verbrachte er fast die komplette Offseason und schuftete, während andere ihre Freizeit genossen. "Man könnte das Trainings Camp auch bei ihm abhalten", so Coach David Fizdale beeindruckt: "Er hat dort so viele Möglichkeiten."

Nicht immer Vorzeige-Profi

Doch auch während der Saison besticht der im Draft 1998 von den Raptors an fünfter Stelle gezogene Carter mit eiserner Disziplin. "Er ist total professionell und immer der Erste im Kraftraum nach einem Spiel. Wenn ich ihn um etwas bitte, kann ich mich auf ihn verlassen", berichtet Fizdale. Es sind Worte, die man wahrscheinlich nicht über den jüngeren Vince Carter gehört hätte. Damals galt er nicht zu Unrecht als launische Diva.

Man erinnere sich nur an die Schlussphase seiner Zeit in Toronto, als Carter offensichtlich lustlos spielte, einen Trade zu den New Jersey Nets forcierte, um dann plötzlich im Zusammenspiel mit Jason Kidd wieder zu explodieren. Man erinnere sich an die Orlando Magic, die ím Jahr 2010 in Half Man/Half Amazing das fehlende Puzzleteil für einen weiteren Titel-Run sahen, um dann doch bitter enttäuscht zu werden - vor allem als Carter in den Playoffs dürftige Leistungen zeigte.

Neue Professionalität

Doch dann stellte sich ein Umdenken beim ehemaligen Super-Athleten ein. Bereits bei den Dalles Mavericks an der Seite von Dirk Nowitzki war er ein absoluter Teamplayer und ein Vorbild.

"Er war großartig in den drei Jahren bei uns", schwärmte Rick Carlisle: "Als er entschied, uns zu verlassen, war das hart für mich. Er war einer der wenigen, mit denen ich wirklich gute Gespräche führen konnte." Mit einem breiten Grinsen fügte der 57-Jährige an: "Schließlich sind wir fast im selben Alter."

Carter entschied sich für Memphis und war vom ersten Tag an einer der Leader des Teams. Für seine Führung, Hingabe und Leidenschaft für das Spiel wurde er mit dem Teyman-Stokes Teammate of the Year Award ausgezeichnet.

All-Time Scorer: Fürchtet euch, ihr Big Men!
PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 24: Vince Carter (1998-heute) - 24.005 Punkte in 1280 Spielen - Toronto, New Jersey, Orlando, Phoenix, Dallas, Memphis (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 24: Vince Carter (1998-heute) - 24.005 Punkte in 1280 Spielen - Toronto, New Jersey, Orlando, Phoenix, Dallas, Memphis (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 22: Ray Allen (1996-2014) - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat
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PLATZ 21: Patrick Ewing (1985-2002) - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 16: Paul Pierce (1998-heute) - 26.316 Punkte in 1318 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, L.A. Clippers (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 12: Oscar Robertson (1960-1974) - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 10: LeBron James (2003-heute) - 26.970 Punkte in 993 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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Die Jagd nach der 20

Zach Randolph machte sich nach dem Spiel in Salt Lake City bereits für eine Vertragsverlängerung seines Teamkollegen stark, dessen Arbeitspapier im kommenden Sommer ausläuft: "Gebt ihm einen neuen Zwei- oder Drei-Jahres-Vertrag. Das würde ich zumindest tun."

Carter selbst denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bereits vor der Saison stellte er klar, dass nach seinem 19. Jahr in der NBA noch nicht Schluss sein muss: "Ich will die 20 voll machen. Danach sehen wir weiter."

Noch kann VC in der Liga mithalten, auch wenn sein Spiel nur noch vereinzelt in solch luftigen Höhen stattfindet wie beim epischen Dunk Contest 2000 oder beim legendären Dunk des Todes wenige Monate später. Der geht auf die Kappe von Vinsanity.

Inzwischen ist Carter auch mental bei seinem neuen Spiel angekommen: "Ich bin über den Punkt hinaus, an dem ich nach einem Layup dachte: 'Mann, den hätte ich früher gedunkt'", so Carter gegenüber Bleacher Report: "Es ist zwar noch Teil meines Spiels, aber ich wähle ganz genau aus. Ist es das Highlight wert, danach vielleicht nicht mehr spielen zu können?"

Carter kennt die Antwort. Meist lautet sie "nein". Denn auch er weiß, dass das Ende seiner aktiven Karriere nicht mehr allzu weit entfernt ist. Für Memphis und ihn ist zu hoffen, dass dieser Moment nicht schnell kommen wird. Erstmal wird er noch gebraucht.

Steigerung in Sicht

Nach der erneuten Verletzung von Chandler Parsons wird der einstige Shooting Guard, der im modernen Small Ball auch als Stretch Four aufläuft, noch ein paar zusätzliche Minuten abreißen müssen. Zumal er neben Z-Bo der einzige Grizzlies-Reservist ist, der den eigenen Wurf kreieren und entscheidende Plays iniitieren kann.

Mit einer Bilanz von 8-5 war der Start des Teams mehr als passabel. Mittendrin ein fast 40-Jähriger. Carter bleibt ein Phänomen, wenn auch in einer anderen Rolle. Half Man/Half Amazing - nur anders eben. Mehr so Half Grandpa/Half Amazing.

Vince Carter im Steckbrief

Robert Arndt

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