Samstag, 15.10.2016

Preseason-Schlaglichter

Dirk mit Problemen, Dubs-Sieg im OT-Spektakel

Die Dallas Mavericks laufen mit ihrer Wunschaufstellung auf, unterliegen aber den Phoenix Suns. Die Golden State Warriors liefern sich eine Schlacht mit den Denver Nuggets und finden einen neuen Helden. Die Miami Heat feiern einen Erfolg in Texas, Serge Ibaka dominiert die Pacers und Toronto siegt im Schongang.

Toronto Raptors (3-2) - San Lorenzo (0-1) 122:105 (BOXSCORE)

Punkte: Fred VanVleet (31) - Jerome Meyinsse (22)

Rebounds: Jakob Pöltl (6) - Marcos Mata (7)

Assists: Fred Van Vleet (5) - Gustavo Nicolas Agurre (11)

Es gibt sicher angenehmere Aufgaben, als in der Preseason Back-to-Back anzutreten. Das wissen jetzt auch die Toronto Raptors, die ihr zweites Spiel hintereinander absolvieren mussten - und das Ganze mit einem entsprechenden Lineup angingen. Sullinger, Lowry, DeRozan, Valanciunas und Konsorten wurden komplett geschont, sodass die Starting Five mit Spielern wie Drew Crawford und Pascal Siakam erst auf den zweiten Blick verriet, dass hier wirklich die Raptors am Werk waren.

Für die potentiell eher zweite Garde bringt das natürlich einige Vorteile mit sich, schließlich gibt es keine bessere Gelegenheit, sich in den Fokus zu spielen. Vor allem dann nicht, wenn der Gegner aus Argentinien nicht wirklich an Defense interessiert ist. Point Guard Fred VanVleet, der einen Zweijahresvertrag (ein Jahr garantiert) bei den Raptors besitzt und um einen Roster-Platz kämpft, hat das verstanden: Er lief aus allen Lagen heiß und streute 31 Punkte bei 12 von 19 Treffern aus dem Feld ein.

"Er hat einen tollen Job gemacht und das Team angeführt. Wenn sie ihn getrappt haben, hat er die offenen Leute gefunden. Wenn sie ihn aus den Augen verloren haben, hat er seine Würfe getroffen", lobte Head Coach Dwane Casey seinen Schützling. Derweil dürfte auch Norman Powell Pluspunkte gesammelt haben, der auf 17 Punkte und 4 Assists kam.

Orlando Magic (1-3) - Indiana Pacers (3-2) 114:106 (BOXSCORE)

Punkte: Serge Ibaka (19) - Myles Turner (17)

Rebounds: Serge Ibaka (17) - Thaddeus Young (8)

Assists: C.J Watson (10) - Monta Ellis (6)

Auch, wenn die Preseason mit dem Start der Regular Season praktisch komplett wertlos ist, sollte man froh sein, wenn man den einen oder anderen Sieg einfährt. Das haben sich offenbar auch die Orlando Magic gedacht und nach drei Pleiten zum Auftakt ihr erstes Erfolgserlebnis eingefahren. "Es ist immer toll, zu gewinnen", erklärte ein euphorisierter Nikola Vucevic anschließend.

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Das Team aus Disneyland fuhr auch schwere Geschütze auf und spielte mit einem Starting Lineup (Payton, Hezonja, Gordon, Ibaka, Vucevic), das so sicherlich auch zum Start der richtigen Saison eine Option ist. Besonders Ibaka wusste dabei zu überzeugen: Mit 19 Punkten und 17 Rebounds war die Zone sein Hoheitsgebiet.

Entsprechend zufrieden war Head Coach Frank Vogel, der gegen seine alte Liebe aus Indiana alles auf Sieg setzte, wie auch Elfrid Payton verriet: "Wir wollen bei uns eine Gewinner-Mentalität etablieren. Deshalb wollte auch der Coach unbedingt diesen einen Sieg und ich bin froh, dass wir es geschafft haben", so der Point Guard. Auf der anderen Seiten stand Paul George 31 Minuten auf dem Feld, hielt sich mit 16 Punkten und 3 Assists aber dezent zurück.

San Antonio Spurs (3-2) - Miami Heat (3-1) 100:108 (BOXSCORE)

Punkte: Dewayne Dedmon (11) - Tyler Johnson (17)

Rebounds: Kyle Anderson (7) - Hassan Whiteside (9)

Assists: Tony Parker (4) - Goran Dragic (6)

Im Finals Rematch von 2013 und 2014 kam phasenweise so etwas wie Stimmung auf, da beide Teams ein konzentriertes Spiel ablieferten. Zusammengerechnet nur 35 Ballverluste sind für ein Preseason-Spiel ein akzeptabler Wert und auch die Wurfquoten waren auf beiden Seite jenseits der 40-Prozent-Marke - damit ließ sich arbeiten.

Einen Krimi lieferten sich die Kontrahenten aber keinesfalls, da die Heat nach einer starken ersten Halbzeit im dritten Viertel nachlegten und so mit einer 20-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt gingen. Dort rissen sich die Texaner zwar noch einmal am Riemen, kamen aber nicht mehr entscheidend ran.

Werbung in eigener Sache betrieb vor allem Tyler Johnson, der von der Bank kommend 17 Punkte, 4 Rebounds und 5 Assists auflegte. Auch Justise Winslow (15 Punkte, 5 Rebounds) und Hassan Whiteside (12 Punkte, 9 Rebounds) waren gut dabei, während auf der anderen Seite bis auf LaMarcus Aldridge die Spurs-Elite auflief. Allerdings konnten weder Kawhi Leonard (11 Punkte), noch Pau Gasol (10) entscheidende Akzente setzen.

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