Montag, 02.05.2016

Spiel 1: Golden State Warriors - Portland Trail Blazers 118:106

Warriors dominieren Blazers ohne Curry

Auch ohne Stephen Curry haben die Golden State Warriors ihr erstes Spiel der zweiten Runde der NBA-Playoffs gegen die Portland Trail Blazers mit 118:106 (BOXSCORE) gewonnen (1-0). Vor allem die starken Beiträge von Klay Thompson und Draymond Green bescherten dem amtierenden Meister einen ungefährdeten Sieg.

Die NBA im Livestream bei DAZN

Von Anfang an ließen die Warriors keinen Zweifel an einem Heimerfolg in Spiel 1 aufkommen, da Klay Thompson (37 Punkte, 7/14 3FG) keine Zeit verschwendete, um seinen Wurfrhythmus zu finden. Mit der freundlichen Unterstützung von Draymond Green (23 Punkte, 13 Rebounds, 11 Assists), der das erste Triple-Double der diesjährigen Playoffs auflegte, gelang Golden State ein klassischer Start-Ziel-Sieg.

Auf der Gegenseite hatte das Backcourt-Duo Damian Lillard (30 Punkte, 8/26 FG) und C.J. McCollum (12 Punkte, 5/17 Punkte) große Probleme mit der starken Dubs-Defense, wodurch auch die ordentlichen Leistungen ihrer Kollegen Ed Davis (11 Punkte, 7 Rebounds) und Allen Crabbe (15 Punkte) zu einer Randnotiz verkamen. Ansonsten zeigte man sich vor allem bei den Rebounds klar unterlegen.

Das nächste Duell der beiden Teams steigt am Mittwochmorgen (4.30 Uhr), wobei weiterhin unklar ist, wann Stephen Curry sein Comeback für Golden State geben wird. Zumindest im Sideline-Interview sendete Curry positive Signale für das dritte Spiel am Samstag.

Die NBA live bei SPOX! Alle Spiele im LIVESTREAM-Kalender

Stephen Curry: Die Karriere in Bildern
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
© getty
1/20
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern.html
Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
© getty
2/20
Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=2.html
Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
© getty
3/20
Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=3.html
Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
© getty
4/20
Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=4.html
Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
© getty
5/20
Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=5.html
Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
© getty
6/20
Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=6.html
Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
© getty
7/20
Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=7.html
Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
© getty
8/20
Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=8.html
In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
© getty
9/20
In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=9.html
Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
© getty
10/20
Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=10.html
Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
© getty
11/20
Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=11.html
Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
© getty
12/20
Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=12.html
Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
© getty
13/20
Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=13.html
... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
© getty
14/20
... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=14.html
Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
© getty
15/20
Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=15.html
Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
© getty
16/20
Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=16.html
2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
© getty
17/20
2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=17.html
In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
© getty
18/20
In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=18.html
Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
© getty
19/20
Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=19.html
Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
© getty
20/20
Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=20.html
 

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Für Stephen Curry kommt das erste Spiel der Serie zu früh, weshalb Livingston unter den ersten Fünf verbleibt. Daneben schicken die Warriors Thompson, Barnes, Green und Bogut ins Rennen. Auf Seiten der Gäste beginnen Lillard, McCollum, Aminu, Harkless und Plumlee.

1. Viertel: Kein Curry, kein Problem. Ohne seinen Splash-Bruder übernahm einfach Klay Thompson das Scoring und legte 17 Punkte im ersten Abschnitt auf. Darunter wahnwitzige Dreier vom Parkplatz, die man ansonsten gerne mit dem eigentlich Dubs-Superstar assoziiert. Auch die Rebounds gingen zumeist an Golden State, das mit 37:17 das erste Viertel abschloss.

2. Viertel: Die Blazers konnten sich ein wenig zurückkämpfen, während sich Damian Lillard über Freiwürfe seinen Rhythmus holte. Doch die Warriors hielten an ihrem Gameplan fest und punkteten konstant über die Mismatches, die immer wieder durch schnelle Rochaden erzwungen wurden. So konnte sich der aktuelle Champ bereits längere Pausen für Thompson erlauben. 65:51 schließt die erste Hälfte.

Folge NBA.de bei Twitter - wie Dirk Nowitzki!

3. Viertel: Es mag simpel klingen, doch sobald die Warriors wieder ein bisschen Ernst machten, sahen die Blazers nur die Rücklichter. Draymond Green fungierte zusammen mit Kollege Thompson in gewohnter Manier als Energizer und fand seine Kollegen vor allem über präzise Cuts, die immer wieder Lücken aufrissen. Aufreger war währenddessen die Privatfehde zwischen Gerald Henderson und Anderson Varejao, die nach einer ersten Auseinandersetzung in Techincals resultierte. Wenig später war das Spiel für beide Akteure beendet, nachdem sie erneut verbal aneinandergeraten waren.

4. Viertel: Es war ein typisches Feel-Good-Viertel für die Dubs. Der Gegner am Boden, die Fans im Rücken und ein Zahnrad griff ins andere. Ohne großen Aufwand brachten die Warriors das Spiel über die Zeit. Größerer Jubel ging noch einmal durch die Halle, als Green sein Triple-Double perfekt machte.

Golden State Warriors vs. Portland Trail Blazers: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Draymond Green. Hier könnte genauso gut Kollege Thompson stehen, doch Green war mal wieder Organisator an beiden Enden des Courts für die Gastgeber und krönte seine Klasseleistung mit einem Triple-Double.

Der Flop des Spiels: C.J. McCollum. Während Lillard trotz der starken Verteidiger stetig anzumerken war, dass er sich nicht einschüchtern lassen wollte, war McCollum die Frustration deutlich anzumerken. Auch in der Defense ging er nicht ansatzweise mit der gleichen Intensität zur Sache, wie sein Backcourt-Kollege.

© spox

Das fiel auf:

  • Die Warriors brauchten gegen Portland überhaupt keine überragende Dreierquote, da durch die Dominanz unter den Brettern immer wieder Second-Chance-Punkte abfielen. Mit der entsprechenden Rim-Protection ergab sich ein Vorteil für die Warriors unter dem Korb, dem die Gäste kaum etwas entgegenzusetzen hatten.
  • Erneut machte sich bei den Blazers die Abhängigkeit von ihrem Backcourt bemerkbar. Obwohl der Supporting-Cast abgesehen von Mason Plumlee (1 Punkt) gute Auftritte hinlegte, verpuffte der Beitrag, da Lillard und McCollum gut von den Warriors unter Kontrolle gehalten wurden. Dabei leistete Draymond Green einen entscheidenden Beitrag, bei dem es mal wieder so schien, als würde er sich gleich um alle fünf Gegenspieler gleichzeitig kümmern und großartige Help-Defense leistete.

  • Besonders Lillard sah sich im Eins-gegen-eins mit Shaun Livingston einem unangenehmen Verteidiger gegenüber, der ihn durch seine Länge sowohl aus der Distanz und direkt am Korb gut in Schach hielt. Gerade sein Dreier wurde unglaublich stark von Livingston verteidigt. Bemerkenswert, dass Lillard dennoch 4/8 Versuche traf.
  • Golden State spielte seine Fastbreaks konsequent herunter und stand nach etwas mehr als drei Vierteln bereits bei 19 Punkten, während es gleichzeitig gelang, in der Defense das Tempo zu kontrollieren. Die Blazers kamen in derselben Zeit, bei ähnlicher Steal-Ausbeute und Turnoverquote auf überschaubare 5 Punkte.

Der Spielplan im Überblick

Oliver Mehring

Diskutieren Drucken Startseite

Oliver Mehring(Redaktion)

Oliver Mehring, Jahrgang 1990, kam 2015 zu SPOX und ist seit 2016 festes Mitglied der Redaktion. Aufgewachsen in der Nähe von Stuttgart, studierte er in Freiburg Geschichte und Politik. Sammelte darüber hinaus praktische Erfahrungen im Print- und Radiojournalismus. Neben der Verwaltung der Social-Media-Auftritte schreibt er hauptsächlich über Basketball und internationalen Fußball.

Trend

Reift Harrison Barnes in Dallas zum All-Star?

Ja
Nein
Frühestens 2017

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.