Donnerstag, 04.02.2016

NBA-Schlaglicher

Curry und Westbrook wie von Sinnen

Nach zwei eher schwachen Spielen dreht Stephen Curry in der Hauptstadt mal wieder völlig am Rad, auch Russell Westbrook legt historische Zahlen auf. Die Cavaliers verlieren überraschend in Charlotte, San Antonio marschiert weiter. Die Hawks verpassen den Sixers eine deftige Abfuhr.

Stephen Curry legte gegen die Wizards überragende 51 Punkte auf
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Stephen Curry legte gegen die Wizards überragende 51 Punkte auf
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Charlotte Hornets (24-25) - Cleveland Cavaliers (35-13) 106:97 (BOXSCORE)

Die Cavs hatten unter dem neuen Coach Tyronn Lue zuletzt fünf Siege in Serie abgespult, nun ging es gegen ein Hornets-Team, das gegen LeBron James zuletzt 21 Spiele in Folge verlor und das zudem auf Point Guard Kemba Walker (Knie) verzichten musste - eigentlich eine klare Ausgangslage, oder? Nun, offenbar nicht. Zwar waren die Cavs in der ersten Halbzeit noch klar das bessere Team, doch Charlotte biss sich in die Partie und dominierte vor allem das dritte Viertel (33:17) nahezu vollkommen.

Zwischenzeitlich führten die Hornets im vierten Viertel sogar mit 15 Zählern, bevor der starke Kyrie Irving (26 Punkte) es mit einigen Treffern noch einmal interessant machte - doch es sollte reichen. Da halfen auch LeBrons' gutes All-Round-Paket (23 Punkte, 6 Rebounds, 6 Assists) und Kevin Loves Double-Double (12 Punkte, 12 Rebounds) nichts, denn abgesehen vom Star-Trio kam von den Cavs am Ende zu wenig. Immerhin: James zog mit seinen 23 Zählern in der All-Time Scoring List an Kevin Garnett vorbei und belegt nun Platz 16.

Bei Charlotte sah das anders aus, die Hornets boten eine sehr ausgeglichene Teamleistung. Walker-Ersatz Jeremy Lin war mit 24 Zählern und 8 Assists der auffälligste Mann, dazu gesellten sich noch vier weitere Spieler in Double Figures. Gerade Rookie Frank Kaminsky gefiel mit effektiven 15 Punkten (7/8 FG) und 6 Rebounds gut - der Trend zeigt bei den Hornets nach ihrem Zwischentief wieder klar nach oben.

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Philadelphia 76ers (7-42) - Atlanta Hawks (29-22) 86:124 (BOXSCORE)

Auch in einer ohnehin ziemlich desolaten Saison kann es noch Tiefpunkte geben. Viel schlimmer als in dieser Partie gegen die Hawks kann es aber wohl auch für Philly nicht mehr werden. Zwischenzeitlich lag das Team von Brett Brown mit sage und schreibe 43 Punkten hinten, am Ende stand die zweithöchste Niederlage der Saison nach der 51-Punkte-Klatsche gegen San Antonio im Dezember. "Wir haben an beiden Enden des Courts kaum Energie gezeigt", fasste es der bemitleidenswerte Brown zusammen.

Die Hawks schafften derweil einen Rekord, der das Wort "Teamplay" förmlich schreit: Noch nie hat ein Team mehr Punkte aufgelegt, das keinen einzigen Scorer mit mehr als 13 Punkten in seinen Reihen wusste. In einem unheimlich ausgeglichenen Team kamen gleich acht Spieler auf Double Figures, wobei Tim Hardaway Jr. und Mike Scott mit je 13 Punkten die Topscorer waren.

Dennis Schröder war mit 12 Punkten nur unwesentlich "schlechter", der Deutsche kam zudem auf 5 Rebounds und 2 Assists (4/10 FG). Topscorer der Partie war "Sauce Castillo" Nik Stauskas mit 17 Zählern.

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Boston Celtics (29-22) - Detroit Pistons (26-24) 102:95 (BOXSCORE)

Die Celtics hätten das Spiel eigentlich ziemlich früh entscheiden müssen - wieder mal. Anfang des dritten Viertels führte das Heimteam mit 24 Zählern, was ja eigentlich Sicherheit geben sollte, doch Boston holte seinen Gegner wie schon oft in dieser Saison zurück in die Partie. "Es ist schwer, eine Führung zu verwalten", merkte Coach Brad Stevens an. "Man spielt etwas freier auf, wenn man hinten liegt. Aber wir müssen es lernen, das ganze Spiel über gut zu spielen."

Es reichte dennoch für sein Team, und das lag wie so oft in erster Linie mal wieder an Isaiah Thomas (17 Punkte, 7 Assists). Der kleine All-Star war jedoch nicht der einzige produktive Spieler, fünf weitere Celtics legten Double Figures auf und sorgten dafür, dass am Ende der siebte Sieg aus den letzten acht Spielen eingetütet wurde.

Bei Detroit wehrten sich vor allem Reggie Jackson (17 Punkte, 7 Assists) und Andre Drummond (16 Punkte, 13 Rebounds), allerdings hatten die Pistons neben der Niederlage noch eine weitere bittere Pille zu schlucken: Shooting Guard Kentavious Caldwell-Pope verletzte sich im zweiten Viertel an der Leiste und musste das Spiel frühzeitig beenden. Zwar steht das MRT noch aus, doch nach Angaben von Coach Stan Van Gundy fällt KCP wohl zumindest ein Spiel aus - aktuell stand er in 208 aufeinanderfolgenden Spielen auf dem Court.

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