Dienstag, 12.01.2016

NBA-Schlaglichter

San Antonio marschiert weiter

Leichtes Spiel für die San Antonio Spurs und die Washington Wizards. Während die Texaner mal wieder ihre Dominanz unter Beweis stellen und den Brooklyn Nets nicht den Hauch einer Chance lassen, hat auch Washington keine Probleme mit den Bulls - trotz Verletzungssorgen.

LaMarcus Aldridge (r.) und die San Antonio Spurs feierten in Brooklyn einen deutlichen Sieg
© getty
LaMarcus Aldridge (r.) und die San Antonio Spurs feierten in Brooklyn einen deutlichen Sieg
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Brooklyn Nets (10-28) - San Antonio Spurs (33-6) 79:106 (BOXSCORE)

Einen Tag nachdem Head Coach Lionel Hollins und GM Billy King in Brooklyn den Hut nehmen mussten, traten die Nets gegen die Spurs an - eine denkbar schwierige Aufgabe. Zu schwierig, wie sich spätestens im dritten Viertel herausstellen sollte. Denn kurz nach der Pause enteilten die Gäste (32:18 im dritten Viertel) und ließen den Nets nicht den Hauch einer Chance.

"Sie wissen definitiv, wie man zusammen spielt", musste auch Interims-Coach Tony Brown zugeben. "Da wollen wir aber auch hinkommen." In Anbetracht des Auftritts seines Teams wird das allerdings noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Zwar konnte Brooklyn dank Brook Lopez (18 Punkte, 5 Rebounds) und Joe Johnson (16) das Spiel bis zur Pause eng gestalten, dann waren die Nets aber chancenlos.

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Das lag vor allem an LaMarcus Aldridge, dem die Gastgeber absolut nichts entgegenzusetzen hatten. Der 30-Jährige erzielte 25 Punkte bei starke Quote aus dem Feld (12/15 FG) und schnappte sich zudem 11 Rebounds. Kawhi Leonard steuerte 17 Zähler sowie 8 Rebounds bei und Boban Marjanovic durfte sich für seine 13 Punkte und 3 Bretter feiern lassen.

"Das haben wir unserer Konstanz zu verdanken", erklärte Aldridge nach der Partie in Anspielung auf die Geschehnisse in Brooklyn. "Es gibt keine Überraschungen. Du weißt einfach Tag für Tag, Spiel für Spiel, was du bekommst. Das macht es einfacher, deinen Job zu erledigen." Von dieser Konstanz sollten sich die Nets vielleicht mal eine Scheibe abschneiden.

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Chicago Bulls (22-14) - Washington Wizards (17-19) 100:114 (BOXSCORE)

Bradley Beal fiel schon länger aus, Kris Humphries verpasste bereits die letzten drei Partien und nun erwischte es auch Marcin Gortat. Der Pole konnte aufgrund einer Knieverletzung nicht gegen die Bulls auflaufen - ein weiterer Leistungsträger also, der den Wizards fehlte. Die kümmerte das aber offenbar herzlich wenig und machten die Ausfälle mit einer exzellenten Teamleistung wieder wett.

Gleich sieben Spieler kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute, angeführt - mal wieder - von John Wall, der 17 Punkte, 10 Assists, 5 Rebounds sowie 3 Steals im Boxscore vorzuweisen hatte. Über die zahlreiche Unterstützung seiner Kollegen freute sich der 25-Jährige aber natürlich trotzdem. "Ich glaube an diese Jungs", so Wall. "Ich sehe, wie hart sie jeden Tag arbeiten, also bin ich überzeugt, dass sie ihre Würfe treffen können."

Das galt an diesem Abend besonders für Ramon Sessions, der 16 Zähler, 5 Rebounds und 4 Assists von der Bank aus beisteuerte. Zusätzlich kamen Otto Porter, Nene und Garrett Temple auf jeweils 14 Punkte. So konnte sich Washington einen zwischenzeitlichen 18-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Allerdings machte es Chicago nochmal spannend und kämpfte sich bis auf 4 Zähler im Schlussabschnitt heran.

Der darauffolgende 13:2-Lauf der Wizards war aber schließlich zu viel für die Bulls, von diesem Run konnten sie sich nicht mehr erholen. Da half auch die guten Leistungen von Derrick Rose (23 Punkte, 8/13 FG, aber nur 1 Assist) und Jimmy Butler (19 Punkte, 7 Assists) wenig. Pau Gasol kam noch auf 15 Punkte und 10 Rebounds, während sich Joakim Noah bei seiner Rückkehr nach langer Verletzungspause noch nicht in Topform präsentierte (0 Punkte, 0/7 FG, 9 Rebounds).

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